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Fundstücke

Die neue Frauenquote? Das Projekt von Bundesministerin Barley

Seit rund zwei Jahren ist die gesetzliche Frauenquote in Kraft und es zeigt sich, dass der Frauenanteil in Führungspositionen leicht angestiegen ist. Dennoch lautet der neuste Artikel von Karriere Spiegel „Aufsichtsräte top, Vorstände Flop“, denn das Familien- und Justizministerium hat wieder einmal Bilanz gezogen. Zwar seien Frauen in Aufsichtsräten stärker vertreten seit der Einführung der Frauenquote. Folglich sei der Frauenanteil von 25 auf 27,3 Prozent bei den betroffenen börsennotierten Unternehmen gestiegen. In den Vorstandsetagen würde jedoch noch ein deutlicher Verbesserungsbedarf bestehen. Dort betrage der Anteil lediglich 6,1 Prozent. Erklärtes  Ziel der Bundesfamilienministerin Katarina Barley lautet demnach: „Ich gebe der Wirtschaft noch ein Jahr Zeit, die Sache selbst zu regeln. Wenn sich bis dahin nichts tut, werden wir gesetzlich eingreifen“. Bisher haben die Unternehmen die Möglichkeit, die Frauenquote in den Vorständen noch selbst festzulegen. Eine verpflichtende Quote soll dieses Problem lösen. Einziger Haken an der Sache: Unklar bleibe, ob die SPD-Politikerin nach der Bundestagswahl noch zuständig für das Familienressort sein wird. Das bedeutet: Es bleibt spannend! Unser heutiges Fundstück.

spiegel.de


„So eine Art Google Übersetzer für Arbeitszeugnisse“

Floskeln in Arbeitszeugnissen, wie „zu unserer vollsten Zufriedenheit“ oder „stets zufrieden“ stehen bekanntlich für Noten und müssen von Personalern zunächst entziffert werden, um das Arbeitszeugnis des Bewerbers richtig interpretieren zu können. Leichter soll das nun mit Hilfe der Software „verlingo“ funktionieren, wie Hamburg News berichtet. Durch den Einsatz von Machine Learning und Natural Language Processing sollen deutschsprachige Zeugnisse innerhalb von Sekunden entschlüsselt werden. Dadurch soll die Arbeit von Personalern deutlich erleichtert werden, da die Software „klare Symbole, simple Notensysteme und tiefgehende Analysen Aufschluss über die Leistungsbewertung ihrer Kandidaten“ ermögliche. Wie der Mitgründer Akrong berichtet, sei der Ursprung der Geschäftsidee auf eine Absage einer Bewerbung zurück zu führen. Nach der Absage habe er die Qualität seiner Arbeitszeugnisse überprüft und feststellen müssen, dass die Sprache der Arbeitszeugnisse sehr undurchsichtig war. Die Algorithmen sollen nun eine Möglichkeit bieten, den Inhalt der Arbeitszeugnisse zu verstehen und die Intransparenz zu verringern. Die erste Testphase soll nun im Sommer mit einem Hamburger Unternehmen starten – wir sind sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse. Unser Fundstück des Tages!

hamburg-news.de


Ein Büro im Reisfeld: Bali boomt bei digitalen Nomaden

Den Soja-Latte neben dem Notebook, das satte Grün der Reisfelder vor der Nase und zwischendurch eine entspannte Yoga-Session einlegen – die digitalen Nomaden auf Bali wissen, wie man am besten arbeitet. Wie die Frankfurter Allgemeine berichtet, liege die indonesische Insel Bali auf den ersten Plätzen der beliebtesten Arbeitsorte für digitale Nomaden. Kein Wunder, schließlich seien die Unterhaltskosten gering, der Strand in der Nähe und Co-Working Spaces würden förmlich aus dem Boden sprießen. Das bekannteste sei das „Hubud“ mit 250 zahlenden Mitgliedern aus mehr als 30 Ländern. Die meisten der „location independet professionals“ würden bis zu einem halben Jahr dort verweilen und arbeiten, so der Hubud-Gründer Steve Munroe. Dennoch sei die Vorstellung als digitaler Nomade ein „Leben im ewigen Sonnenschein“ zu führen nicht ganz realitätsnah: „Das ist nicht alles Kokosnuss und Cocktails hier. Man kann so weit weg von Familie und Freunden schnell zum Workaholic werden“. Schließlich seien die Leute zum Arbeiten auf Bali und nicht nur um Urlaub zu machen. Erfahren Sie in unserem heutigen Fundstück weitere Eindrücke der Arbeitsweise von digitalen Nomaden auf Bali und nehmen Sie sich ein Stück (Urlaubs-)stimmung gerne mit ins Büro ;-)

faz.net


Ab in die Wolke: Wie Clouds Start-ups zum Erfolg verhelfen

Ohne Cloud sind manche Geschäftsmodelle früher nicht denkbar gewesen. Der Grund liegt dabei auf der Hand: Software und Rechnerkapazitäten waren insbesondere für Start-ups nicht finanzierbar. Diese Ideenkiller gehören dank Clouds nun der Vergangenheit an. Im Interview mit Gründerszene sprechen zwei Start-ups über die Vorteile der Nutzung. Dabei sei „Die Entdeckung der Schnelligkeit“ das erfolgsversprechende Prinzip, schließlich würden viele Webshop-Nutzer abspringen, sobald die Ladezeit einer Webseite mehr als drei Sekunden andauern würde. Durch das Zwischenspeichern von Daten in Caches sei die Webseite um 250 Prozent schneller geworden, argumentiert Felix Gessert, CEO des Start-ups Baqend. Das sei die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg von Onlineshops und somit grundlegende Basis für viele Start-ups. Zudem könne man sich besser auf das Kerngeschäft fokussieren, anstatt sich um lästige Wartungen und Installationen von Rechensysteme und Software-Lösungen zu kümmern. Das spare nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Welche weiteren Vorteile Clouds bieten, erfahren Sie in unserem neuen Fundstück.

gruenderszene.de


Arbeiten, wann Ich will.

Um 9 Uhr Arbeitsbeginn, um 17 Uhr in den Feierabend starten. Geregelte Arbeitszeiten gehören größtenteils der Vergangenheit an. Begriffe wie „Vertrauensarbeitszeit“, „Gleitzeit“ und „Lebensarbeitszeitkonten“ sind immer häufiger in den Arbeitsverträgen verankert. Doch wo liegen hier die Unterschiede? Zeit Campus klärt nun auf! So werde deutlich, dass „heute der Alltag in vielen Unternehmen flexibler geregelt“ sei, argumentiert Frank Brenscheidt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Flexible Arbeitszeiten seien seit längerem gängig, jedoch würden nur wenige Unternehmen die sogenannten „Lebensarbeitszeitkonten“ anbieten. Bei einem solchem Konto werden Arbeitsstunden gesammelt, die später in Anspruch genommen werden können. Der Vorteil sei: „Mitarbeiter können dann beispielsweise bei Pflegebedürftigkeit der Eltern kürzer treten und dennoch finanziell abgesichert sein“. Auch eine Auszeit vom Job zwischendurch sei immer mehr gefragt – laut einer repräsentativen Studie von XING habe bereits jeder Zehnte ein Sabbatical in Anspruch genommen, darüber hinaus würde es sogar jeder Fünfte in Betracht ziehen. Genauere Informationen wie Sie Ihre eigene Arbeitszeit flexibler gestalten können, erfahren Sie in unserem heutigen Fundstück.

zeit.de/campus


Call a Midwife: Die digitale Geburtsberatung via Skype

Der Beruf der Hebamme ist durch eine starke emotionale und vertrauensvolle Bindung geprägt. Daher stellt sich die Frage, ob ein digitaler Wandel auch in dieser Dienstleistungsbranche vorstellbar ist? Die Antwort der Gründerin der Plattform „Call a Midwife“, Sabine Kroh, lautet eindeutig: Ja! Im Interview mit Zeit Online argumentiert sie, dass sich mit Hilfe der Geburtsberatung via Skype „vieles, wenn auch längst nicht alles, problemlos über den Bildschirm  besprechen lässt“. Dennoch schlage ihr teilweise sehr viel Skepsis entgegen – nicht von ihren Patentinnen, sondern insbesondere von ihren Kolleginnen.  Doch Kroh ist sich bewusst, es gibt klare Grenzen: „Wir können natürlich keine Geburt via Skype betreuen“. Der Vorteil sei eine schnellere Betreuung, die sogar Ländergrenzen überwinden könne. Ein weiteres Motiv für die Gründung des Start-ups seien jedoch die Arbeitsbedingungen der Hebammen. Seit der Erhöhung der Haftpflichtkosten habe sich die finanzielle Situation deutlich verschlechtert. Dies habe zur Folge, dass sich immer weniger junge Frauen für diesen Beruf entscheiden und ein Mangel an Hebammen bestehe. Mit dem Hashtag #aufdentischhauenfürhebammen soll auf die Situation der Hebammen aufmerksam gemacht werden. Mehr über die Hintergründe erfahren Sie in unserem heutigen Fundstück.

zeit.de


Hat das Konzept „Ausbildung“ ausgedient?

Dies macht zumindest den Anschein, wenn man die neusten Zahlen des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen betrachtet. Wie Zeit Online berichtet, geht die Zahl der Auszubildenden kontinuierlich zurück, obwohl die Beschäftigung in Deutschland weiterhin zunimmt. Dies zeige, dass sich der Arbeitsmarkt und der Markt der Ausbildungen deutlich auseinander entwickeln. Diese Veränderungen sollen sich vor allem bei Kleinbetrieben bemerkbar machen, die bisweilen überproportional viele Jugendliche mit schwächeren Bildungsabschlüssen angestellt haben. Ursachen hierfür seien die mangelnde Ausbildungsbeteiligung der Betriebe, aber auch das fehlende Interesse der Jugendlichen an einer Ausbildung. Betrachtet man die Ausbildungsquote der einzelnen Bundesländer zeigen sich jedoch regionale Unterschiede – in welchen Teilen Deutschlands die Ausbildungsquote weiterhin konstant bleibt, erfahren Sie in unserem heutigen Fundstück.

zeit.de


Schluss mit dem Klischee: Was ist eigentlich ein Start-up?

Überall sprießen sie aus dem Boden – junge, hippe Start-ups mit neuen Innovationen. Meist werben sie mit einer flexiblen und kreativen Arbeitsatmosphäre, Tisch-Kickern und Bio-Obst – allein durch solche Kriterien lässt sich ein Start-up jedoch nicht definieren. Aber welche Charakteristika beschreiben ein Start-up denn am besten? t3n geht dieser Frage nun in ihrem neuesten Artikel nach, um Klarheit in das Definitions-Wirrwarr zu bringen. Eine Möglichkeit sei die Unterscheidung anhand des Alters, Innovationsgrads oder die Art der Finanzierung. Laut des Autoren spiele das Alter eher eine untergeordnete Rolle. Grundsätzlich gehe es eher darum, wie innovativ das neue Produkt oder die Dienstleistung sei. Die Etablierung auf dem Markt könne, wie beispielsweise bei Airbnb, auch einige Jahre in Anspruch nehmen. Das ausschlaggebende Argument sei, dass die Technologie mit dem Potenzial ausgestattet sein soll, um „bestehende Märkte von Grund aus umzukrempeln“. Dabei soll sich das Wachstumsziel über die Ländergrenzen hinaus bewegen, damit „signifikante Marktanteile“ gewonnen werden können. Dennoch herrsche bei Start-ups eine gewisse Unsicherheit, da ein wirtschaftlicher Erfolg nicht garantiert werden könne und das Unternehmen sich dadurch in einem Schwebezustand befinde. Anhand der vorliegenden Kriterien wie Alter, disruptive Technologie, internationales Wachstum und Scheiter-Risiko soll eine leichtere Definition ermöglicht werden. Nun sind Sie gefragt: Gilt der Musikstreaming-Dienst Soundclound dann weiterhin als ein Start-up, trotz bereits 10-jährigen Bestehen? Die Antwort finden Sie in unserem heutigen Fundstück!

t3n.de


Jetzt wird Tacheles geredet: Welche Eigenschaften sind in den deutschen Chefetagen vertreten?

Männlich, deutsch, kinderlos. Ist diese Typologie immer noch aktuell für deutsche Führungskräfte? Die Frankfurter Allgemeine ist nun dieser Frage nachgegangen, welche Eigenschaften eine deutsche Führungskraft heute im Durchschnitt aufweisen. Der aktuelle Führungskräftemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gibt darüber Aufschluss. Unter anderem soll sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen zwischen 1995 und 2015 um rund zehn Prozentpunkte vergrößert haben. Aber nicht nur die Geschlechter-Aufteilung wurde erhoben, sondern auch Angaben über die Arbeitszeit und die Lebensgewohnheiten. Dabei zeige sich, dass Frauen in Führungspositionen seltener verheiratet und eher kinderlos seien, als Männer in Führungspositionen. Beim Thema Hausarbeit zeige sich das übliche Bild, weiterhin sollen Frauen mehr Zeit dafür verwenden, als Männer. Erstmal gibt der Führungskräfte-Monitor auch Auskunft über das politische Interesse – wie dies bei Führungskräften aussehe, lesen Sie in unserem heutigen Fundstück.

faz.net


Sharing-Fail: Start-up in China vermisst 300.000 Regenschirme

Bereits seit einigen Jahren boomt die Sharing Economy: Ob Autos, Fahrräder oder Wohnungen – das Konzept kommt im Allgemeinen sehr gut an. Dies dachte sich auch das chinesische Start-Up „E Umbrella“, das Regenschirme gegen eine Leihgabe verleiht. Wie das Manager Magazin nun berichtet, ging die Idee leider nach hinten los. Denn „kaum ein Gegenstand geht so schnell und zuverlässig verloren, wie ein Regenschirm“ – im Falle des Start-ups sollen nun 300.000 Schirme fehlen. Die geringe Gebühr für den Regenschirm veranlasste wohl einige Nutzer, den Schirm nicht mehr an einen öffentlichen Ort zurückzubringen. Trotz GPS-Tracker seien sie nicht mehr aufgetaucht. Doch das Start-up möchte nicht aufgeben: Bis Ende des Jahres sollen 30 Millionen Leih-Schirme in ganz China verteilt sein. Seien Sie also gespannt, ob diese danach noch auffindbar sein werden – unser Fundstück des Tages!

manager-magazin.de


Failuration: Dieses Unternehmen verleiht den Pokal „Fehler des Kwartals“

Keine Sorge, der Rechtschreibfehler ist gewollt, denn schließlich seien Fehler in diesem Unternehmen erwünscht. Wie die Welt berichtet, vergibt das Hamburger Unternehmen EOS regelmäßig einen Pokal für Fehler. Warum das Ganze? „Mit dem Pokal zeichnen wir mutige Mitarbeiter aus, die ihre Fehler offen angesprochen haben und so allen dabei helfen, ähnliche Fehler zu vermeiden“, so die Personalchefin des Unternehmens. Fehler komplett zu verhindern sei schließlich nicht möglich – denn diese seien menschlich. Dennoch herrsche in vielen Firmen ein Klima der Angst: Fehler werden versucht zu vertuschen, teilweise entstehen dabei größere Risiken für die Unternehmen. Bei einer Fehlerkultur gehe es darum, aus den Fehlern zu lernen, um Wiederholungen zu vermeiden. Insbesondere in der Gründerszene gehöre Scheitern dazu. In Form sogenannter „Fuck-up Nights“ berichten Selbstständige über ihr Scheitern und geben Tipps an andere, wie sie mit Fehlern am besten umgehen können. Damit Mitarbeiter ihre eigenen Fehler eingestehen können, müsse jedoch eine offene Unternehmenskultur gefördert werden. Wie dies etabliert werden kann, erfahren Sie in unserem heutigen Fundstück.

welt.de


Gehaltstransparenz: Unternehmen auf dem Prüfstand

Seit Donnerstag ist das neue Entgelttransparenzgesetz in Kraft, welches Unternehmen ab 200 Mitarbeitern dazu verpflichten soll, ihren Mitarbeitern zu erklären, nach welchen Kriterien sich ihr Gehalt zusammensetzt. Angesichts dessen geht die Süddeutsche Zeitung nun der Frage nach „Chef, wofür bekomme ich mein Gehalt?“. Das Gesetz solle dagegen wirken, dass Gehaltsverhandlungen nicht als willkürlich und „etwa als Ergebnis von Lotterie und Laune“ wahrgenommen werden. Ziel sei es, dass gleiches Entgelt bei gleichwertiger Arbeit gewährleistet werden kann. Dies betreffe natürlich auch Lohndifferenzen zwischen Frauen und Männer. Denn bei gleichwertiger Qualifikation sollen Frauen durchschnittlich sechs Prozent weniger verdienen – mit dem neuen Gesetz sollen sich Arbeitgeber nun dazu verpflichten, darüber Auskunft zu geben, wie sich das Gehalt zusammensetzt. Lohnunterschiede sollen jedoch nicht nur zwischen Frauen und Männer bestehen, sondern auch zwischen den Generationen. Im Allgemeinen wird sich zeigen, wie die zuständigen Gerichte in solchen Fällen entscheiden werden – bestehen Benachteiligung müssen Anpassungen vorgenommen werden. Weitere Informationen zu dem neuen Entgelttransparenzgesetzes erfahren Sie in unserem heutigen Fundstück.

sueddeutsche.de