Ein Elternteil kann den Lohnersatz für maximal zwölf Monate beantragen. Nehmen beide Elternteile eine Auszeit, gibt es zusätzlich 2 weitere Monate – sogenannte Partnermonate – also insgesamt 14 Monate Elterngeld, die die Eltern frei unter sich aufteilen können. Durch das Elterngeld für 14 Monate soll aber ein Anreiz gesetzt werden, dass auch Väter mit dem Baby zuhause bleiben. Deshalb muss jeder Elternteil mindestens zwei Monate lang eine Auszeit nehmen, wenn die Eltern die ganzen 14 Monate ausschöpfen wollen. Bleibt also nur die Mutter oder nur der Vater mit dem Kind zuhause, oder einer von beiden für weniger als zwei Monate, gibt es insgesamt nur ein Jahr Elterngeld.

 

Beide Eltern können auch parallel Elterngeld beziehen, z.B. in den ersten sieben Lebensmonaten des Kindes. Damit wäre der Anspruch von 14 Monatsbeträgen jedoch aufgebraucht.

 

Seit Einführung des ElterngeldPlus gibt es über die 14 möglichen Monate Elterngeld hinaus noch den sogenannten Partnerschaftsbonus. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten Elternpaare und auch Alleinerziehende im Rahmen des ElterngeldPlus jeweils weitere vier Monate Elterngeld zusätzlich.

 

Wenn beide Eltern vor Geburt ihres Kindes kein Erwerbseinkommen hatten, kommen die zwei zusätzlichen Partnermonate nicht in Betracht und die Gesamtzahl der Bezugsmonate ist auf zwölf beschränkt.

 

Zu beachten ist auch: Da berufstätige Mütter in den ersten zwei Monaten nach der Geburt bereits Mutterschaftsgeld erhalten, verkürzt sich das Elterngeld insgesamt um diese zwei Monate bzw. wird bei der Mutter mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet.

 

TIPP:
Umfangreiche weiterführende Informationen,  Möglichkeiten der zeitlichen Verteilung von Basiselterngeld und ElterngeldPlus sowie Berechnungsbeispiele finden Sie hier in unserem großen ElterngeldPlus 1×1.