Mütter oder Väter, die Elterngeld beziehen, dürfen nebenher in Teilzeit bis zu 30 Stunden die Woche arbeiten. Das Elterngeld gleicht dann den Fehlbetrag gegenüber dem vorherigen, vollen Gehalt aus, es gibt auf das Teilzeitgehalt 65-67% des Differenzbetrages zum vorherigen Gehalt bzw. zu maximal 2.700 €, dazu. Allerdings wird nur bis zu einem Nettoeinkommen von 2.700 € aufgestockt. Wer mit seiner Teilzeitarbeit ohnehin 2.700 € verdient, bekommt nur den Mindestsatz von 300 € Elterngeld.

 

Beispiel: Hat die Mutter vor der Entbindung 3.200 € netto verdient, und bekommt sie für ihre Teilzeittätigkeit in der Elternzeit 2.100 € netto im Monat, berechnet sich das Elterngeld nach dem Differenzbetrag zwischen den 2.100 € und der Bemessungsgrenze von 2.700 €, also 600 €. Das heißt: Ihr Elterngeld beträgt 67 % von 600 €. Das bedeutet, dass sie 402 € Elterngeld im Monat zusätzlich zu ihrem Teilzeitgehalt bekommt.

 

Durch die Einführung des neuen ElterngeldPlus ist es möglich, bei einer frühzeitigen Teilzeitbeschäftigung den Bezug des Elterngeldes auf insgesamt bis zu 28 Monate auszudehnen.

 

Wer mehr als 30 Stunden die Woche arbeitet, gilt als erwerbstätig und verliert seinen Anspruch auf das Elterngeld.

 

Möchten Sie eine Teilzeittätigkeit während Ihrer Elternzeit bei Ihrem Arbeitgeber beantragen, nutzen Sie für Ihr Schreiben an Ihren Arbeitgeber einfach unsere Muster zur Beantragung von Teilzeit in Elternzeit.

 

TIPP:
Wie sich eine Teilzeittätigkeit auf Basiselterngeld und ElterngeldPlus auswirkt, anschauliche Berechnungsbeispiele für das Elterngeld und viele weitere Informationen finden Sie hier in unserem großen ElterngeldPlus 1×1.