Das Zeugnis muss wohlwollend formuliert sein – aber welches ist die angemessene Note? Die Arbeitsgerichte gehen davon aus, dass ein durchschnittliches Zeugnis der Note 3 entspricht, also einem befriedigend. Wenn Sie eine bessere Note möchten, müssen Sie beweisen, dass Sie diese durch Ihre Leistung verdient haben. Und zwar auch dann, wenn in Ihrer Branche gute bis sehr gute Beurteilungen üblich sind. Umgekehrt muss Ihr Arbeitgeber im Streitfall unterdurchschnittliche Leistungen beweisen können, wenn er Sie schlechter als mit der Note 3 bewerten will.

 

Insgesamt fallen Arbeitszeugnisse in Deutschland sehr positiv aus. 79% aller Zeugnisse werden mit einem „sehr gut“ oder „gut“ ausgestellt, also mit der Note 1 oder 2.

 

Um zu prüfen, welcher Note Ihre Bewertung entspricht und ob Ihr Arbeitgeber unzulässige Codes verwendet hat, nutzen Sie gerne unsere Aufschlüsselung zu Formulierungen und Noten sowie die Übersicht unzulässiger Codes.