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Experimentierräume

Ausbildung 4.0: Mit dem Nachwuchs in die neue Arbeitswelt

Wer in Ausbildung investiert, investiert in Zukunft. Ausbildungskataloge werden nicht mehr nach Schema F erstellt, sondern vermitteln agiles Arbeiten, um mit dem technologischen Wandel Schritt zu halten. Davon profitieren schließlich nicht nur die Nachwuchskräfte, sondern auch langjährige Mitarbeiter.

Wie neue Formen der Ausbildung aussehen können, zeigen zwei große deutsche Unternehmen mit langer Tradition – BASF und die BMW Group.

BASF – Digitalisierung in der Ausbildung

Die Digitalisierung pflügt Arbeitsprozesse immer schneller um. Deshalb ist es wichtig, die Weichen schon bei den Auszubildenden richtig zu stellen. Das hat auch die „Badische Anilin- & Soda-Fabrik“ (BASF) erkannt. Weil es in der Berufsschule aber nicht immer möglich ist, neue Technik zu entwickeln und auszuprobieren, übernimmt der größte Chemiekonzern der Welt das ganz einfach selbst. BASF-Auszubildende werden von Anfang an in den betriebseigenen Ausbildungswerkstätten (s. Aufmacherfoto) und -laboren  mit neuesten Technologien in Kontakt gebracht – auch wenn diese im Unternehmen noch gar nicht zum Einsatz kommen oder vielleicht nie Marktreife erlangen. Der Aufwand lohnt sich: Mit Begeisterung setzen sich die jungen Chemikanten, Chemielaboranten, Anlagenmechaniker oder Mechatroniker intensiv mit verschiedensten technischen Lösungen auseinander. Das stärkt ihre Kompetenzen. Und wenn eine Technologie dann flächendeckend im Betrieb eingeführt wird, kennen die Azubis diese schon und können ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die anderen Mitarbeitenden weitergeben.

Welche Erfahrungen das Unternehmen mit der neuen Form der Ausbildung gemacht hat, erfahren Sie im Unternehmensportrait auf der Plattform „Lern- und Experimentierräume“.

BMW Group – Reverse Mentoring

Bei BMW werden die Auszubildenden nicht nur geschult, sondern schlüpfen selbst in die Rolle des Wissensvermittlers. Weil sich selbst gestandene Führungskräfte im Umgang mit digitalen Medien zuweilen etwas schwertun, unterstützen die jungen Nachwuchskräfte sie dabei im Arbeitsalltag durch individuelles Mentoring. In die Entwicklung dieses Ansatzes waren neben der Abteilung für Weiterbildung auch die Auszubildenden selbst und die Sozialpartner eingebunden. An der Projektorganisation beteiligen sich die Auszubildenden ebenfalls.

Das Angebot konzentriert sich momentan auf zwei Themenfelder: Mobile Endgeräte sowie interne & externe Social Media Plattformen. Beim Mentoring geht es aber nicht nur um die Weitergabe von Wissen. Für die Auszubildenden ergibt sich zudem die Chance, Kontakte zu knüpfen und ihr berufliches Netzwerk mit Blick auf zukünftige Karrieremöglichkeiten auszubauen.

Vor welchen Herausforderungen die BMW Group bei diesem Experimentierraum stand, erfahren Sie im Unternehmensportrait auf der Plattform „Lern- und Experimentierräume“.

*Kooperationsinfo: Mit dem Webportal www.experimentierraeume.de bietet das Bundesarbeitsministerium eine Plattform, auf der Unternehmen durch inspirierende Beispiele anderer dazu ermutigt werden sollen, neue Wege in Richtung Arbeitswelt der Zukunft zu gehen. In einer regelmäßigen Artikelreihe werden ausgesuchte Beispiele der Experimentierräume hier im XING Spielraum vorgestellt.


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