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Experimentierräume

Pflege-Prävention 4.0: Hilfe für die Helfer

Die Arbeit von Pflegerinnen und Pfleger ist emotional belastend und körperlich fordernd. Das gemeinnützige Unternehmen St. Gereon Seniorendienste investiert gezielt in Gesundheit und Wohlbefinden seiner Mitarbeiter. Das Resultat: weniger Fehlzeiten und ein zufriedenes Team.

Bei den St. Gereon Seniorendiensten im nordrhein-westfälischen Hückelhoven stehen nicht nur die Patienten und Kunden, sondern auch die Beschäftigten mit ihren Sorgen und Wünschen im Mittelpunkt. Das Unternehmen holt sich im Rahmen eines kontinuierlichen Austausches Kritik und Anregungen bei seinen Angestellten. Denn: Wer weiß, was die Belegschaft wirklich will, kann den Arbeitsalltag belastungsärmer gestalten.

St. Gereon setzt dabei auf verschiedene Maßnahmen. Neben regelmäßigen Mitarbeitergesprächen führte das Unternehmen auch eine Mitarbeiterbefragung im Rahmen des Projekts „Pflege-Prävention 4.0“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durch. Außerdem gab es eine Best-Practice-Recherche zu Arbeitsbedingungen schwedischer Pflegeunternehmen in Auftrag. Diese ergab, dass sich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine flexible Zeiteinteilung wünschen und dass sich insbesondere die Hauswirtschaftskräfte belastet fühlen.

Aus den Erkenntnissen entwickelte das Unternehmen zügig Maßnahmen. Nun dürfen die Pflegekräfte in bestimmten Bereichen ihre Arbeitszeit selbst einteilen. Auch eine Stellenrotation wurde testweise eingeführt: Wer mit seinem Arbeitsplatz oder seiner Aufgabe nicht zufrieden ist, kann nun leichter in einen anderen Bereich wechseln.

Welche Erkenntnisse die St. Gereon Seniorendienste aus den Mitarbeiterbefragungen gewonnen haben und wie es dem Unternehmen gelungen ist, diese umzusetzen, erfahren Sie im Unternehmensportrait auf der Plattform „Lern- und Experimentierräume“.

*Kooperationsinfo: Mit dem Webportal www.experimentierraeume.de bietet das Bundesarbeitsministerium eine Plattform, auf der Unternehmen durch inspirierende Beispiele anderer dazu ermutigt werden sollen, neue Wege in Richtung Arbeitswelt der Zukunft zu gehen. In einer regelmäßigen Artikelreihe werden ausgesuchte Beispiele der Experimentierräume hier im XING Spielraum vorgestellt.


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1 Kommentare

Debema

14.08.2018

Schütz die Pflegekräfte, sicher ein guter Ansatz. Was ist mit dem Schutz der Angehörigen? Reicht eine moralische Verpflichtung um alle Belastungen zu kompensieren?

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