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Experimentierräume

Unternehmen schaffen Räume für neue Ideen: Platz da!

Innovationen lassen sich nicht per Dienstanweisung erzwingen. Wer von seinen Mitarbeitern kluge Ideen und Zukunftsgeist erwartet, muss ihnen auch die Möglichkeiten geben, sich zu entwickeln. Frische Arbeitsumgebungen inklusive.

Zum Lernen und Kreativsein gehört auch das passende Umfeld –  das finden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ebenso wie das Software-Unternehmen INOSOFT. Sie ermutigen ihre Beschäftigten, Neues auszuprobieren und sich an Innovationen heranzuwagen. Dafür schaffen sie Freiräume – sowohl räumlich als auch zeitlich. Wir stellen die beide Modelle vor.

Berliner Verkehrsbetriebe: der „BVG Campus“

Die Digitalisierung bringt Veränderungen – auch im Personennahverkehr. Um die Mobilität der Zukunft mitgestalten zu können, setzen die BVG auf die Innovationskraft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen ermöglicht ihnen das Denken und Lernen abseits bewährter Strukturen und klassischer Sitzungsräume: Auf dem BVG Campus können seit Mitte 2016 auf unkonventionelle und kreative Art Ideen und Projekte entwickelt werden.

Ein 350 Quadratmeter großer, offener Raum steht den Beschäftigten zur Verfügung. Ausgestattet mit Pinnwänden, Flipcharts und Bastelmaterialien liegt er umgeben von Start-ups in einem ehemaligen Gewerbehof  – die perfekte Kulisse für Innovationen. Dort arbeiten Fachleute aus dem Betrieb hierarchie- und bereichsübergreifend zusammen.

Wie die kreative Arbeit im BVG Campus konkret aussieht und wie es mit dem Projekt weitergeht, erfahren Sie im Unternehmensportrait auf der Plattform „Lern- und Experimentierräume“.

INOSOFT AG: die „Spielwiese“

Auch bei dem Marburger Software-Unternehmen INOSOFT steht die Experimentierfreude der eigenen Beschäftigten im Mittelpunkt. Aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung in der IT-Industrie, müssen sich die Mitarbeitenden kontinuierlich mit neuen Trends auseinandersetzen. Das hat das Unternehmen erkannt und mit der „Spielwiese“ 2010 einen gesteuerten Freiraum geschaffen. Einmal im Monat greifen die Beschäftigten dort in interdisziplinären Kleingruppen spezielle IT-Themen auf oder probieren neue Tools und Technologien aus. So wurden im Rahmen der „Spielwiese“ zum Thema „Augmented Reality“ beispielsweise verschiedene Datenbrillen getestet. Und zwar so erfolgreich, dass daraus ein neuer Geschäftsbereich für das Unternehmen entstand.

Die Erfolgsformel: Ergebnisoffenheit und gestalterische Freiheiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind beim Experimentieren gleichberechtigt. Führungskräfte müssen ihre Rolle ablegen und dürfen nicht bevorzugt in den Schaffensprozess eingreifen.

Ob zeitlich oder räumlich: Freiräume laden zum kreativ werden ein und sorgen für Abwechslung im Arbeitsalltag. Zudem können die Beschäftigten über ihre normalen Aufgaben hinaus mit ihren Ideen zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens beitragen – eine echte Win-Win-Situation.

Welche konkreten Erfahrungen das Unternehmen und die Beschäftigten mit ihrer „Spielwiese“ gemacht haben, erfahren Sie im Unternehmensportrait auf der Plattform „Lern- und Experimentierräume“.

*Kooperationsinfo: Mit dem Webportal www.experimentierraeume.de bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Plattform, auf der Unternehmen durch inspirierende Beispiele anderer dazu ermutigt werden sollen, neue Wege in Richtung Arbeitswelt der Zukunft zu gehen. In einer regelmäßigen Artikelreihe werden ausgesuchte Beispiele der Experimentierräume hier im XING Spielraum vorgestellt.


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