Gehören Büros bald der Vergangenheit an?

Ortsunabhängiges Arbeiten –auch „remote work“ genannt – stellt unter Freiberuflern, wie JournalistInnen, GrafikerInnen oder ProgrammiererInnen keine Ausnahme mehr dar. Sie machen ihren Job aus dem Homeoffice, im Co-Working Space oder in der Hängematte am Strand. Doch auch Festangestellten bieten Arbeitgeber vermehrt ein höheres Maß an Flexibilität. Ein aktueller Beitrag der Zeit stellt hierzu beispielhaft das Unternehmen Komoot vor, das sich nach jahrelanger Arbeit in firmeneigenen Büros für die „remote“-Variante entschieden hat. Es werde heute immer wichtiger, die Arbeitskonditionen den Bedürfnissen der Mitarbeiter anzupassen. Da viele Angestellte der Outdoor-Plattform Naturliebhaber seien, sei die Ortsunabhängigkeit hoch im Kurs. Arbeiten während eines Wanderaufenthalts in den Alpen sei motivierend und fördere die Kreativität. Flexibilität möchte jedoch auch organisiert werden. Pflicht sei die Erreichbarkeit während der Kernarbeitszeit zwischen 10 und 15 Uhr, in der Besprechungen via Videokonferenz stattfinden. Das Modell mag für viele Arbeitnehmer, die von der Eintönigkeit des festen Büroplatzes gefrustet sind, traumhaft klingen. Jedoch birgt es auch Gefahren: Es gebe nur wenige Anlässe, an dem sich Kollegen untereinander persönlich kennenlernen. Gute Gemeinschaft sei jedoch das A und O für erfolgreiche Zusammenarbeit. Daher sei es wichtig, trotz der räumlichen Trennung mit regelmäßigen, gemeinsamen Aktivitäten den Teamgeist zu fördern. Wie der reibungslose Übergang zu flexiblen Arbeitsplätzen gelingt und welche deutsche Unternehmen es schon erfolgreich vormachen erfahren Sie in unserem heutigen Fundstück.

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