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Arbeitsplatz Deutschland

Jobwünsche der Deutschen: Mehr Geld und Flexibilität, weniger Überstunden

New Work und seine Veränderungen für die Arbeitswelt sind in aller Munde. Doch was davon wird in deutschen Unternehmen auch wirklich umgesetzt? Wie zufrieden sind Arbeitnehmer mit ihrer aktuellen Situation, auch in Sachen Geld? Die XING-Gehaltsstudie 2018 gibt hierzu wertvolle Einblicke.

Klassische Arbeitsplätze mit täglicher Büropräsenz gehören der Vergangenheit an: Flexible Arbeitszeitmodelle und insbesondere die Möglichkeit, von zu Hause aus arbeiten zu können, stehen bei vielen Arbeitnehmern hoch im Kurs. Trotzdem räumt dies nur knapp die Hälfte der Unternehmen ihren Mitarbeitern ein. Unter den XING-Mitgliedern geben 87 Prozent an, regelmäßig aus dem Homeoffice zu arbeiten.

CEO oder Berufseinsteiger – Überstunden gehören zur Normalität

Dank digitaler Technologien können Mitarbeiter immer leichter vom heimischen Sofa ihre Arbeit erledigen. Doch diese Flexibilität kann Fluch und Segen zugleich sein. Aus dem Vorhaben „noch kurz Mails zu checken“ entwickelt sich eine „always-on“-Mentalität. Diese Tendenz zeigt sich auch unter XING-Mitgliedern: 82 Prozent der Befragten machen regelmäßig Überstunden. Jeder Fünfte arbeitet wöchentlich sogar über 10 Stunden mehr als vertraglich festgesetzt. Egal, ob auf der Geschäftsführer-Ebene oder als Neuling: Auf allen beruflichen Levels füllen sich die Stundenkonten. Durchschnittlich leisten Führungskräfte 13 Stunden mehr pro Woche, Berufseinsteiger immerhin 3 Stunden.

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Weitreichende Unzufriedenheit mit Gehältern

Ein hoher Gehaltscheck ist heute lange nicht mehr der einzige Weg zur Mitarbeitermotivation. Trotzdem wünschen sich mehr als 57 Prozent aller XING-Mitglieder ein höheres Einkommen. Jeder Dritte hat dabei das Gefühl, nicht leistungsgerecht bezahlt zu werden, da „Zusatzleistungen“ nicht entsprechend gewürdigt werden. Ein weiteres Drittel sieht das eigene Gehalt unter dem Marktdurchschnitt.

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Gehaltstransparenz: Wissen, was die Kollegen verdienen

Geld ist in Deutschland ein Tabuthema. Die Mehrheit der Studienteilnehmer ist dafür, dass sich dies ändert. Von Interesse ist, wie viel Kollegen verdienen und vor allem diejenigen, die ähnliche Tätigkeiten- und Anforderungsprofile haben. Denn drei Viertel der Befragten sprechen sich für mehr Gehaltstransparenz aus. Laut der XING-Studie sinkt die Offenheit für Lohntransparenz mit steigendem Gehalt. Arbeitnehmer mit einem Bruttojahresgehalt ab 90.000 aufwärts sind demnach eher gegen die Durchsichtigkeit der Verdienste.


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