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Karriere & Leben

Neue Studie: Deutsche sind zufrieden mit ihrem Job

Neues Jahr, neues Glück. Zeit zu reflektieren, sich umzuorientieren – Oder aber Zeit für einen beruflichen Neuanfang? In einer aktuellen Studie beleuchtet XING die Wechselwilligkeit der Deutschen im Beruf.

Zum Jahresbeginn bringen viele XING Mitglieder ihre Profile auf Vordermann und schauen sich besonders häufig neue Jobanzeigen an. Das zeigte die Analyse der XING Nutzeraktivitäten im Januar. Grund genug, das Ganze etwas genauer zu analysieren.

Im Rahmen einer Studie mit dem Marktforschungsinstitut Forsa in Deutschland wurden mehr als 1.023 Erwerbstätige befragt. Der Fokus hier lag auf beruflicher Zufriedenheit, Offenheit gegenüber einem Jobwechsel und der Bereitschaft, eine neue Stelle an einem weit entfernten Ort zu beginnen.

Die „unzufriedenen Deutschen“? Von wegen!

Entgegen dem allgemeingültigen Stereotyp der „unzufriedenen Deutschen“ gaben 85 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland an, „sehr und eher zufrieden“ mit ihrem Job zu sein. Schaut man sich die Ergebnisse im Detail an, wird deutlich, dass die zufriedensten Erwerbstätigen unter anderem höhere Bildungsabschlüsse aufweisen und Verantwortung im Personalwesen tragen. Mehr als die Hälfte aller Befragten gab an, stolz auf ihre Tätigkeit zu sein und Spaß an ihrem Job zu haben. Auffällig hier wieder: Jene mit höheren Bildungsabschlüssen und Personalverantwortung empfinden Spaß und Stolz eher als jene mit niedrigeren Bildungsabschlüssen. Besonders erfreulich ist, dass nur knapp zwei Prozent der Deutschen Studienteilnehmer unzufrieden mit ihrem Job sind.

Die Ergebnisse der Studie auf einem Blick
Die Ergebnisse der Studie auf einem Blick

 

Jobwechsel? Ja. Umziehen? Nein, danke.

Dennoch stehen knapp ein Drittel aller Befragten einem Jobwechsel offen gegenüber. Besonders jüngere Erwerbstätige unter 40 können sich vorstellen, neue Wurzeln zu schlagen und es nicht bei dem „Eigentlich…“ verbleiben zu lassen. 63 Prozent der Deutschen ziehen dagegen keinen Jobwechsel in Erwägung und bleiben ihrem bisherigen Arbeitgeber voraussichtlich treu.

Bei all jenen, die sich einen Berufswechsel vorstellen können, wurde nochmal genauer nachgefragt und herausgefunden, wie weit diese bereit wären, für ihren Job zu reisen. Hier zeigte sich eine eher ablehnende Einstellung gegenüber der Jobsuche außerhalb der unmittelbaren Region. 39 Prozent der befragten Arbeitnehmer suchen lokal und regional nach einer neuen Beschäftigung. 50 Prozent wären immerhin auch bereit, in einem Umkreis von 50 km zum Wohnort zu arbeiten.

Mehr Informationen zu den Befunden dieser Studie können Sie in der aktuellen Pressemitteilung lesen.


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3 Kommentare

Katja Rietdorf

01.02.2018

Spannende Studie, die viele Vermutungen und meine eigenen Beobachtungen bestätigt. Interessant wäre noch, wie viele Erwerbstätige, die sich verändern möchten, sich vorstellen können sich komplett neu zu orientieren.

Roland

01.02.2018

Vielleicht gab es keine Umfragen in der IT zum Thema Webdevelopment 😎

Grandma

01.02.2018

Das Ergebnis mag von außen betrachtet stimmen. Aber man muss schon genauer nachfragen.

Wenn ich mir keine großen Chancen ausrechne, einen neuen, besseren Job zu finden, dann werde ich wahrscheinlich auch sagen: es ist zwar nicht optimal hier, aber es ist besser als gar kein Job. Oder besser als täglich stundenlang zu pendeln. Und allemal besser als mit Kind und Kegel umzuziehen und die notwendigen, eng verzahnten Strukturen aufzugeben.

In diesem Fall werde ich mir keine große Kritik auf die Fahne schreiben, denn ich bin auf den Arbeitsgeber und den Job ja angewiesen. Dann werde ich zumindest nach außen immer sagen: danke, ich bin zufrieden. Und höchstens im ganz engen Kreis ein bißchen murren und meckern.
So zumindest ticken die meisten Menschen.

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