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Arbeit & Gesundheit

Gesundheitsmanagement: Mehr als Obstkorb und Massage

Immer mehr Firmen möchten mehr für Gesundheit und Fitness ihrer Mitarbeiter tun. Aber wie wird ein betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgreich im Unternehmen integriert? Was sind Erfolgsfaktoren dafür? XING Ambassador Jurek Mähler* gibt Tipps zur Verbesserung.

Jurek Mähler

Jurek Mähler, XING Ambassador für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Das Thema „Gesundheitsmanagement“ ist mittlerweile in den Köpfen vieler Geschäftsführer und Personalverantwortliche angekommen. Einzelne Gesundheitstage mit Krankenkassen, Kooperationsangebote von Fitnessstudios, ein Massage-Angebot oder der obligatorische Obstkorb in der Mitarbeiterküche sind häufig kleine Bausteine das Thema Gesundheit im Unternehmen zu implementieren. Ein langfristiges Angebot scheitert häufig aber bei der Organisation und Umsetzung. Woran liegt das und wie kann das Gesundheitsmanagement erfolgreich aufgebaut werden? Wir haben Ihnen dazu fünf Tipps zusammengestellt:

1. Alle Akteure mit an Bord holen

Die Treiber des Betrieblichen Gesundheitsmanagement sind häufig aus folgenden Abteilungen: Personal, Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und der Betriebsrat. Unser Tipp: Holen Sie bei bestimmten Angeboten auch Führungskräfte und Mitarbeiter aus betroffenen Abteilungen mit ins Boot. Sie kennen die Arbeitsbedingungen und die Bedürfnisse der Kollegen am besten und sind wichtige Multiplikatoren.

2. Finden Sie einen Verantwortlichen mit Zeitkontingent

Wenn Mitarbeiter sich neben der eigenen Arbeitstätigkeit auch um das Gesundheitsmanagement kümmern, wird dieses häufig nur stiefmütterlich behandelt. Unser Tipp: Benennen Sie einen Verantwortlichen, der auch ein festvorgegebenes Zeitkontingent für Gesundheitsmanagement bekommt oder kaufen Sie externe Unterstützung ein.

3. Tue Gutes und sprich darüber

Dies sollte auch im Gesundheitsmanagement beherzigt werden. Erfolge müssen kommuniziert werden, um die Mitarbeiter auch für nachfolgende Aktionen zu begeistern. Unser Tipp: Eine Abstimmung mit der internen Kommunikation kann hilfreich sein.

4. Internes Marketing sichert hohe Teilnehmerquoten

Ein Gesundheitsprogramm soll Spaß machen und attraktiv gestaltet sein. Unser Tipp: Entwickeln Sie einen passenden Slogan und ein Logo um den Wiedererkennungswert zu steigern. Holen Sie sich Unterstützung aus Ihrer Marketingabteilung um eine Kampagne zu bewerben.

5. Schaffen Sie klare Regeln

Findet das Gesundheitsprogramm während der Arbeitszeit statt? Wer trägt die Kosten? Wer darf teilnehmen? Unser Tipp: Entwickeln Sie klare Regeln und Grundsätze, um Klarheit zu schaffen.

*Autoren-Info: Jurek Mähler ist Ambassador der XING Gruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement. Das XING Ambassador Programm vereint über 100 Gruppen zu verschiedenen Themen und Regionen. Die Ambassadoren organisieren rund 2.000 Events pro Jahr mit ca. 30.000 Teilnehmern und machen damit XING auch persönlich erlebbar. Mehr erfahren Sie unter https://ambassador.xing.com.

(©Aufmacherfoto: Pausenkicker)

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2 Kommentare

Barbara Preßler

29.01.2018

Regelmäßig einen Krankenschein vorzulegen, zahlt sich bei uns nicht aus. Wir haben ein Bonussystem, worin unter anderem die Anzahl der Anwesenheitstage Berücksichtigung findet. Es lohnt sich also nicht, morgens unmotiviert im Bett liegenzubleiben und später dann einen Arzt aufzusuchen.

Mia

29.05.2018

Ein Bekannter war neulich beim Manager Check. Ich werde ihm einmal von dem beschreibenen Konzept berichten. Vermutlich werden Firmen, wie alles andere auch, erst einmal durchrechnen, ob sich der finanzielle Aufwand für die Gesundheit für sie lohnt. Bei einer hohen Fluktuation wird vermutlich nicht so viel in die Gesundheit investiert werden.

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