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New Work Experience

Arbeitsplatz Elbphilharmonie: New Work trifft Tradition

Die neue Elbphilharmonie in Hamburg ist für jeden, der dort arbeitet, Traumarbeitsplatz. Dass die schon jetzt weltberühmte Konzerthalle, die im Frühjahr nächsten Jahres der Schauplatz der New Work Experience von XING ist, auch eine Heimat für sehr modernes Arbeiten ist, erklärt Marketingchefin Melanie Kämpermann im Interview.

Melanie Kämpermann Elbphilharmonie Marketingchefin

Elbphilharmonie-Marketingchefin Melanie Kämpermann: „Wir haben Mitarbeiter mit besonderes viel Leidenschaft und Identifikation mit Ihrem Job. Sehr spannende Quereinsteiger und bunte Lebensläufe im Team.“  (©Foto: Claudia Höhne)

XING Spielraum: Frau Kämpermann, seit ihrer Eröffnung erlebt die Elbphilharmonie einen nicht enden wollenden Ansturm von Besuchern. Woher kommt diese Begeisterung gerade für dieses Haus?

Melanie Kämpermann: Die herausragende Architektur und die unvergleichliche Lage des Gebäudes mitten in der Stadt sind sicherlich die Hauptgründe dafür. Die Hamburger haben lange auf die Elbphilharmonie warten müssen. Nach 15 Jahren wechselvoller Baugeschichte hat die Stadt jetzt nicht nur zu ihrer anfänglichen Euphorie zurückgefunden, der Stolz und die Zustimmung sind überall mit Händen zu greifen. Die Elbphilharmonie hat Hamburg schlagartig als eine der Top-Destinationen auf die Weltkarte gesetzt. Dass die Konzerte, die hier seit Januar stattfinden, anhaltend und stets im Nu ausverkauft sind, zeigt aber, dass es nicht nur die Architektur und die tolle Lage sind, die die Elbphilharmonie so anziehend machen. Das Musikerlebnis im Großen Saal macht selbst gestandene Kenner süchtig.

Die Elbphilharmonie steht auf dem Fundament eines alten Kaispeichers und symbolisiert so, wie kaum ein anderes Gebäude in Deutschland, die Verbindung zwischen Tradition und Moderne. Wie ist es für Sie und Ihre Kollegen persönlich, hier zu arbeiten?

Kämpermann: Ich glaube, wir alle betrachten es jeden Tag aufs Neue als Privileg. An der Nahtstelle zwischen Stadt und Hafen in einem so tollen Kulturbau arbeiten und miterleben zu dürfen, wie die Hamburger und all ihre Gäste aus nah und fern es ins Herz schließen – was kann es Schöneres geben? Und an dem ständig wechselnden Spiel des Lichts auf dem Wasser, im Hafen und über der Stadt kann ich mich nicht sattsehen.

Wirkt sich dieser Geist des Neuen auch ganz konkret auf Ihre Arbeit aus?

Kämpermann: Klar. Wir sehen uns spätestens seit Anfang November 2016, als wir hier einzogen und die Plaza eröffnet wurde, fortwährend Aufgaben gegenüber, die es so zuvor nicht gab und die neue Lösungen und Antworten verlangen. Das ist manchmal eine ganz schöne Herausforderung, aber ungemein spannend. Für meinen Bereich, das Marketing, müssen wir in der jetzigen Situation komplett umdenken: vom Käufer- zum Verkäufermarkt – eher ungewöhnlich für Kulturinstitutionen. Allgemein fühlt es sich nach wie vor so an, als wenn das gesamte Team sich Tag für Tag in einem Rausch befindet, um dieses tolle Haus zum Erfolg zu bringen. Das zehrt an den Kräften, jeder Konzertabend, den man sich gönnt, gibt aber wieder Kraft.

Konzert in der Elbphilharmonie: „Es ist es auch für die berühmtesten Künstler etwas ganz Besonderes, in diesem Haus aufzutreten“ (©Foto: Claudia Höhne)

Das Programm der Elbphilharmonie mit seinem Großen und Kleinen Saal steht für die Diversität und Vielfalt der Musik. Was bringen die Künstler ein, die aus der ganzen Welt nach Hamburg kommen?

Kämpermann: Sie lösen Abend für Abend das Qualitätsversprechen ein, das wir mit diesem Haus dem Publikum geben. Egal, um welches Genre es sich handelt: Oft kommen unsere Gäste aus dem Staunen nicht heraus, wie gut ihnen oft auch etwas gefällt, für das sie blind Karten gekauft haben, nur um die Säle kennenzulernen. Sie merken, wie gut, wie persönlich und wie rückhaltlos die Künstler hier ihrer Arbeit nachgehen. Und oft spüren sie, dass es auch für die berühmtesten Künstler etwas ganz Besonderes ist, in diesem Haus aufzutreten. Das verändert die ganze Energie und sorgt für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Im Frühjahr nächsten Jahres ist die „New Work Experience“ von XING in Ihrem Haus zu Gast. Was erwarten Sie sich von diesem Event?

Kämpermann: Wir haben eine für große Kulturinstitutionen ungewöhnliche Situation: Das gesamte Team des Hauses wurde innerhalb von nur 10 Jahren aufgebaut. Wir haben somit keine traditionellen Strukturen, sondern konnten alle aktiv am Aufbau der Unternehmenskultur mitarbeiten. Hinzu kommt, dass unsere Mitarbeiter sich, wie ich glaube, durch ein besonderes Maß an Leidenschaft und Identifikation mit Ihrem Job auszeichnen und wir sehr spannende Quereinsteiger und bunte Lebensläufe im Team haben. Da besteht durchaus die Gefahr der Verausgabung und natürlich kracht es auch mal zwischen so vielen passionierten, starken Persönlichkeiten. Zur Zeit merken wir zudem, dass das Wachstums des Teams sehr schnell ging. Die Herausforderungen nahmen einfach rasant zu. Da müssen bestimmte Strukturen nun – nachdem wir quasi angekommen sind – noch angepasst und aufgearbeitet werden.

Es gibt also durchaus auch bei uns Bedarf, aus der „New Work Experience“ Anregungen zur aktiven Gestaltung unseres Arbeitsalltags zu ziehen. Der „New Work Experience“ kann das Umfeld denke ich ebenfalls spannende Impulse geben – wo sonst kann man Tradition und Moderne, Kreativität und Vielfalt, verschiedenste Arbeitswelten und einen öffentlichen Platz in einem einzigen Gebäude erleben.


Veranstaltungshinweis: Die von XING ausgerichtete „New Work Experience 2018“ ist am 6. März kommenden Jahres in der Elbphilharmonie zu Gast. Mehr Informationen zu Programm  und Ticketbestellungen für die #NWX18 erfahren Sie unter newworkexperience.xing.com

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