Bürospiel-Klassiker (III): Sportlicher Teamgeist oder geistreicher Scherzkeks?

Die Bürospiel-Klassiker gehen in eine neue Runde! Heute haben wir Euch eine kleine Sammlung aus zwei Spielen zusammengestellt, die Ihr unbedingt ausprobieren müsst. Achtung, das zweite Spiel ist für die Gemeinen unter Euch gedacht – also Spielen auf eigene Gefahr!

Die Büro-Olympiade

Da dieses Jahr weder die Sommer- noch die Winterolympiade stattfindet, verlegen wir die olympischen Spiele doch einfach in‘s Büro. Mit vier unterschiedlichen Disziplinen könnt Ihr Euer Können unter Beweis stellen.

Aktenstapeln: Mit dieser Disziplin könnt Ihr überprüfen, wer der größte „Hochstapler“ bei Euch im Büro ist. Beim Aktenstapeln werden Aktenordner so hoch wie möglich zu einem Turm gestapelt. Gewinner ist derjenige, dessen Turm nach einer vorher festgelegten Zeitspanne noch steht. Falls kein Aktenturm umfällt, gewinnt der Höchste.

Papierkugelstoßen: Papier und Mülleimer – mehr benötigt man dazu nicht. Die Regeln sind eingängig: Man knüllt das Papier zu einem tennisgroßen Ball zusammen und versucht im Stil der Kugelstoßer den Ball in Richtung Papierkorb zu befördern. Also Kugel in die Hand und zwischen Schulter und Ohr an den Hals legen, 360 Grad im Kreis drehen und Abwurf! Profis nehmen eine kleinere Papierkugel und ein Glas als Ziel.

Büro-Wettrennen: Mit dem Bürostuhl um die Ecken Flitzen, wer hat das nicht gemacht als Kind? Dazu ist man nie zu alt, deswegen lautet die nächste Disziplin „Büro-Wettrennen“. Die Bürostühle eignen sich bestens für einen kurzen Sprint. Alternativ können auch Treppenhaus-Wettrennen abgehalten werden, um gleichzeitig die eigene Fitness zu trainieren. Also auf die Plätze, fertig, los!

Flaschenbowling: Strike-Könige und Königinnen aufgepasst! Bowling lässt sich auch wunderbar im Office spielen. Man nehme zehn Plastikflaschen und füllt neun davon zu einem Viertel mit Wasser, die andere wird vollständig aufgefüllt. Die neun Flaschen dienen als Pins, die zu einem Dreieck aufgestellt werden. Die Flaschen sollten dabei nicht näher als 20 Zentimeter beieinander stehen. Die volle Flasche ersetzt die Bowling-Kugel. Jeder Spieler hat drei Versuche, um alle Pins abzuräumen.

Office Pranks

Scherze sind harmlos dagegen – „Geprankt“ wird auf einem anderen Niveau. Wenn man nach „Pranks“ im Netz sucht, lässt sich schon erahnen, dass diese nicht mehr viel mit Witzchen zu tun haben. Da wir niemanden zu solchen Schandtaten anstiften wollen, haben wir eine kleine Auswahl an Scherzen gesammelt, die dennoch die Kollegen in den Wahnsinn treiben können – aber den Bogen nicht überspannen.

Die Office-Auswahl findet Ihr hier:

Die Desktop-Kopie: Sobald ein Kollege seinen Laptop unversperrt verlässt, kann der Desktop leicht manipuliert werden! Zunächst werden alle Symbole und Dateien in einen Ordner kopiert und auf dem Laufwerk gespeichert, damit der Desktop frei von Symbolen ist. Danach einen Screenshot vom Desktop machen und als neues Hintergrundbild einstellen. Der Kollege wird ungeduldig  klicken und hoffentlich völlig verzweifelt zum IT-Service eilen, da sein Laptop angeblich nicht mehr reagiert.

Marcophono: Ein beliebter Scherz für alle Kollegen, die häufig Telefonkontakt haben. Marcophono ist eine Webseite, von dieser man Telefonnummern anwählen und automatisierte Sätze bzw. einzelne Wörter vorspielen kann. Ob Abmahner, das Reisebüro oder der Pizza-Lieferdienst – Möglichkeiten, jemand ordentlich auf die Schippe zu nehmen, gibt es einige!

Verstellte Maus: Plötzlich macht die Maus nicht mehr, was man möchte? Dieser kleine Scherz ist ganz leicht umzusetzen: Ihr müsst dafür nur Zugang zum Rechner Eures Kollegen haben. Bei „Start“ auf die „Systemsteuerung“ klicken und dann entweder „Drucker und andere Hardware“ auswählen und dort den Button „Maus“ aufrufen – bei neueren Rechnern, direkt auf „Maus“ klicken. Dann ein Häkchen bei „Primäre und sekundäre Taste“  setzen und schon sind die linke und die rechte Maustaste in ihrer Funktion vertauscht.

Für Azubis: Immer wieder beliebt ist es, Azubis loszuschicken, um Dinge zu besorgen, die es gar nicht gibt. Beispielsweise im Finanzamt die Steuerhinterziehungsformulare oder das W-LAN Kabel. Dies dient sozusagen als die Feuertaufe für Neulinge, an die sich wohl jeder Azubi noch länger erinnern wird.

Der Google-Streich: Stiftet doch mal Verwirrung, indem Ihr die Google-Seiten Eurer Kollegen etwas aufpeppt. Einfach bei „Einstellungen die „Sprache“ der Benutzeroberfläche ändern. Dort lässt sich neben Chinesisch und Arabisch auch die Sprache „Bork, bork, bork!“, des schwedischen Chefkochs der Muppet Show, auswählen.

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