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Arbeitsplatz Deutschland

Umfrage: Die Deutschen möchten weniger arbeiten. Aber nicht alle!

Ein bisschen bis deutlich weniger möchten die Deutschen laut einer Umfrage arbeiten. Doch bei zwei Gruppen ist das ganz anders.

Frauen zwischen 18 und 60 Jahren würden gerne durchschnittlich 28 Stunden arbeiten, Männer 35 Stunden. Die tatsächliche Arbeitszeit beträgt bei erwerbstätigen Frauen im Durchschnitt aber 30 Wochenstunden, bei erwerbstätigen Männern sogar 43 Wochenstunden. Das sind einige Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts des Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)*, in der die tatsächliche sowie die gewünschte Arbeitszeit von Männern und Frauen abgefragt wurde.

Bei der IAB-Studie wurden auch Familien- und Partnerschaftskonstellationen berücksichtigt. So wünschen sich Frauen in einer Partnerschaft mit kleinen Kindern die geringste Wochenstundenzahl: Sie würden gerne 22 Wochenstunden arbeiten. Kinderlose Frauen ohne Partner wünschen sich im Durchschnitt 32 Wochenstunden, kinderlose Frauen mit Partner 28 Wochenstunden. Bei Männern unterscheiden sich die Arbeitszeitwünsche je nach Familienkonstellation dagegen kaum.

Einige Menschen würden gerne mehr arbeiten

Doch die Studie zeigt auch Menschen, die gerne deutlich mehr arbeiten wollen: Alleinerziehende mit Kindern unter sechs Jahren sowie Frauen in Paarhaushalten mit Kindern ab sechs Jahren wünschen sich eine Erhöhung der Wochenstundenzahl wünschen sich vor allem . Ein weiterer Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuungsangebote erhöhe die Chancen von Müttern, ihre Erwerbswünsche in Zukunft zu realisieren, so das IAB.

Dem Erhöhungspotenzial bei der Arbeitszeit von Frauen sind allerdings Grenzen gesetzt, da den Frauen mit einem Erhöhungswunsch andere mit einem Reduzierungswunsch gegenüber stehen. Vor allem bei den erwerbstätigen Frauen ohne Kinder überwiegen die Reduzierungswünsche, während sich unter den Müttern beide Wünsche etwa die Waage halten.

*(Die Studie basiert auf Ergebnissen einer repräsentativen Befragung von rund 6.500 Frauen und 5.600 Männern.)

Mehr zum Thema:

Bedrückende Umfrage: So gestresst sind die Deutschen von der Arbeit

 

1 Kommentare

Jürgen Heintz

15.04.2017

Gestresst ?
Warum…weil Sie in den meisten Fällen von der Ausbildung und Mentalität für den Job überfordert sind.
Wer geht schon seinem Traumberuf nach ?
Vielleicht 20 % .Der Rest hat nach der Schule eine Ausbildung gemacht oder Studium abgeschlossen,
weil oft das „Mode“ war oder es nichts anderes gab.
Auch der übertriebe Ergeiz oder Profilierungssucht sind hierbei nicht selten.
Ich habe auch etwas anderes „gelernt“ aber dann mit 37 meinen Traumberuf besser Berufung gefunden.
…und Stress ? Ich bin 68 Jahre und hoffe noch eine paar schöne erfolgreiche Jahre im „Traumberuf“ vor mir zu haben.

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