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Arbeitsplatz Deutschland

Die Kollegen-WG

Um neuen Mitarbeitern die Startphase im Job zu erleichtern, bietet der Burda-Konzern nun eine firmeneigene Wohngemeinschaft in München.     

Ein neuer Job bedeutet auch häufig einen Umzug in eine neue Stadt – und neben den Vorbereitungen auf die berufliche Herausforderung hat dies gleichzeitig eine stressige Wohnungssuche, lästiges Kisten packen und vieles mehr zur Folge. Diese Unannehmlichkeiten möchte „BurdaForward“, der digitale Publishingarm des Burda-Konzerns, seinen neuen Mitarbeitern abnehmen. Unter dem Projektnamen „BurdaForward-WG“ entstand in München eine Gemeinschaftswohnung, die die neu eingetroffenen Kollegen nutzen können.

Mitten im Herzen der bayrischen Landeshauptstadt bietet der Medienkonzern seinen neuen Mitarbeitern die Möglichkeit für die Anfangsphase in eine frisch renovierte Altbau-WG zu ziehen. Für die Mitarbeiter ist dies eine enorme Erleichterung – erst einmal gedanklich ankommen, sich im neuen Job orientieren und ausreichend Zeit für die Wohnungssuche haben.

In Kooperation mit „IKEA“ und dem Wohnen-Magazin „Das Haus“ ist eine urbane WG mit flexiblem Innendesign entstanden. Die Wohnung bietet gemeinsame Arbeits-und Wohnbereiche und Rückzugsmöglichkeiten für den Einzelnen – und die Wohngemeinschaft fördert den gemeinsamen Austausch zwischen den Kollegen.

Dass das Konzept geglückt ist, zeigt die positive Resonanz der frisch eingezogenen Mitarbeiter: „Die BurdaForward-WG hat mir den Schritt in eine neue Stadt extrem erleichtert – für alles ist gesorgt. Ich war sofort zu Hause!“, berichtet Alina Bähr, Redakteurin bei FOCUS Online.

„Die BurdaForward-WG ist unsere Antwort auf den Wohnungsmangel“, argumentiert Oliver Eckert, CEO von BurdaForward. Laut einer Studie der DZ Bank stiegen die Mietpreise in den sieben größten deutschen Städten zwischen 2010 und 2015 im Durchschnitt um 25 Prozent – an der Spitze München.

Laut einer Studie der WirtschaftsWoche müssen die Münchner von ihrem Einkommen so viel für ihre Miete ausgegeben wie in keiner anderen Stadt in Deutschland. Genau dies ist zumeist für Nachwuchskräfte mit Einstiegsgehalt eine große Hürde – BurdaForward steuert mit seiner innovativen Idee dieser Hürde mit großem Anlauf entgegen und verschafft sich einen klaren Vorteil auf dem Bewerbermarkt. Denn das Projekt ermöglicht zudem eine effizientere Mitarbeitersuche und fördert die Mobilität von passenden Bewerbern.

Das Modell könnte auch zukünftig als Vorbild für andere Unternehmen dienen, um neue Mitarbeiter anzulocken und ihnen den Einstieg zu erleichtern.

 Der Burda-Konzern ist an der XING AG, Betreiberin des Portals XING spielraum, beteiligt.

©Foto: flohagena.com

1 Kommentare

Ursula Gringel

17.03.2017

Das ist schon mal beispielhaft ! Was machen wir mit der Familie: Frau und Kinder?

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