Besser leben. Anders arbeiten.
Das New Work Themen-Portal.

Besser leben. Anders arbeiten.
Das New Work Themen-Portal.

Feel good @ work

Mit besserer Körpersprache zu mehr Erfolg im Job

Ob Präsentation, Meeting oder Chefgespräch: Wir drücken uns auch im Job nicht nur mit Worten und Mimik aus. Eine gute Körpersprache vermittelt Souveränität und Kompetenz. Und die kann man trainieren.

Sicherheit ausstrahlen: Wer mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, wirkt kompetent. (Alle Fotos: Kristin Kruthaup/dpa-tmn)

Die Bewegungen fahrig, die Schultern eingefallen: Wer so in eine wichtige Verhandlung geht, hat oft schon verloren. Denn der ganze Körper strahlt Unsicherheit aus. Melanie Künzl, Coach für Körpersprache (s. Fotos), erklärt, wie es richtig geht:

Raum einnehmen: Selbstsichere Personen sprechen langsam und nehmen mit ihren Gesten Raum ein. „Sie wollen gehört und gesehen werden – und das strahl Souveränität aus“, sagt Künzl. Sich selbst in einem Affentempo vorzustellen oder mit übereinander geschlagenen Beinen im Bürostuhl fast unterzugehen, wirkt inkompetent.

Nicht einknicken: Wenn Berufstätige den Kopf schief halten, wirkt das unsicher.

Kopf gerade: Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, sollte den Kopf bei der Aussage gerade halten. Manche wackeln in Vorträgen vor Aufregung mit dem Kopf, andere legen in wichtigen Gesprächen den Kopf schief. Beides wirkt unsicher. Und auf keinen Fall am Ende einer wichtigen Forderung lächeln. Die Aussage „Ich brauche die Unterlagen bis morgen“ nimmt man viel ernster, wenn das Gegenüber am Ende des Satzes nicht freundlich grinst.

Brust raus: Wer zu sich und seiner Aussage steht, streckt die Brust heraus. So kriegt man auch besser Luft. Das sollten sich alle klarmachen, die wieder einmal die Schulter einziehen und sich dadurch selbst einige Zentimeter kleiner machen. Das wirkt schwach.

Den Stuhl ausfüllen: Die Beine auf dem Boden – und die Hände auf Brusthöhe: Gerade wer schmal ist, sollte sich auf einem Stuhl breit machen. Das strahlt Souveränität aus. Also: Wer wieder einmal die Füße überkreuzt hat, sollte sich schnell korrigieren.

Typischer Fehler: Es macht einen schlechten Eindruck, wenn Berufstätige die Beine überkreuzen oder das Gewicht ständig von einem Bein aufs andere verlagern.

Sicher stehen: Wer einen klaren Standpunkt hat, steht auf beiden Beinen fest und unverrückbar. Das wirkt kompetent. Unsicher sieht es dagegen aus, wenn man ständig das Gewicht von einem auf das andere Bein verlagert oder – noch schlimmer – während des Vortrags hin und her tänzelt.

Sich überprüfen: Strahle ich Kompetenz aus? Um das zu überprüfen, nimmt man sich am besten einmal selbst auf Video auf. Das ist in vielen Fällen heilsam. Denn dann sieht man häufig auf einen Blick, welche Gesten und Eigenheiten nachteilig sind.

Mehr zum Thema:

Die acht typischen Meeting-Fehler

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.