Arbeit & Gesundheit

Blitzhilfe: Zwei schnelle Übungen gegen Stress

Trotz guter Planung und hilfsbereiter Kollegen: Nicht immer lässt sich Stress im Job vermeiden. Dann schmerzen Seele, Kopf und Nacken. Wir zeigen zwei Übungen, die Ihnen garantiert schnell helfen.

Na, sind Sie auch schon wieder total im Stress? Viele ärgern sich über sich selbst, wenn sie wieder einmal von ihrer To-do-Liste überfordert werden. „Dabei sollte man versuchen, sich auch in solchen Situationen freundlich zu betrachten“, sagte Mona Henken-Mellies, Coach zum Thema Stressprävention. Und Stress sehe man am besten als die gut gemeinte Warnung eines Freundes, dass man gegensteuern muss.

Solche Gelassenheit kann man lernen, aber das dauert seine Zeit. Doch was hilft ganz konkret, wenn wieder einmal alles zu viel wird?

Hier sind zwei schnelle Übungen gegen Stress:

4-4-4-Regel: Müssen Berufstätige in einer stressigen Situation schnell einen kühlen Kopf bekommen, hilft ihnen die 4-4-4-Regel. „Das steht für vier Sekunden einatmen, vier Sekunden ausatmen, und das Ganze macht man für vier Minuten“, erklärte Henken-Mellies. Die Konzentration auf die Atmung lenkt die Gedanken weg vom Stress – das beruhigt. Außerdem wird die Atmung mit der Zeit tiefer und wandert von der Brust ins Zwerchfell. Das tue ebenfalls gut.

Back-Power: Wenn es richtig viel wird im Job, kämpfen viele mit Nacken- und Schulterverspannungen. Hier tue es gut, die Muskulatur fest anzuspannen, um anschließend die Entspannung der Muskeln spüren zu können, sagte Henken-Mellies. Dafür aufrecht hinstellen, die Füße hüftbreit auseinander und den Po anspannen. Dann die Arme seitwärts auf Schulterhöhe ausstrecken, so dass der Körper ein Kreuz bildet. Die Handflächen zeigen zunächst nach vorne und die Daumen nach oben. Nun wippt man zehn Mal mit den Armen etwa zehn Zentimeter nach hinten, dann zehn Mal nach vorne. Die Armmuskeln sind fest angespannt.

Dann das Ganze wiederholen, dieses Mal zeigen die Handflächen nach hinten und die Daumen nach unten. Dann das Ganze noch mal wiederholen, nun zeigen die Handflächen nach unten und die Daumen nach vorne. Das macht man drei Minuten lang, am besten zu schneller Musik. „Die Bewegung schmerzt am Ende fast“, erklärte Henken-Mellies. Doch danach fühle sich die Nacken- und Schulter-Region deutlich besser an.

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