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Konflikte

Tipps gegen Besserwisser-Kollegen: Nur nicht reinreden lassen!

Klar, Tipps von Kollegen können eine große Hilfe sein. Doch was soll man tun, wenn sich Besserwisser ständig mit Ratschlägen einmischen?

Gutes Teamwork und Unterstützung sind unter Kollegen willkommen. Wenn sich andere aber ständig in die eigene Arbeit einmischen, kann das schnell nerven. Dann ist es mehr als ratsam, das Problem frühzeitig anzusprechen, bevor es eskaliert.

Dabei kommt es immer auf den Ton an, damit sich die Fronten nicht verhärten. „Sagen Sie freundlich: `Das ist schön, aber jetzt haben wir keine Zeit dafür.´ Das hilft vielleicht, um den Kollegen zu bremsen“, rät Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Mitarbeiter können sich in so einer Situation darauf beziehen, dass die Aufgabe in ihrer Verantwortung liegt. „Wenn es schwierig wird, einfach klären: Was ist meine Aufgabe, und was ist die Aufgabe des anderen„, erklärt Feldmann.

„Kritik nicht sofort emotional nehmen“

Grundsätzlich sollten Angestellte positiv auf professionelle Ratschläge und Kritik am Arbeitsplatz reagieren. „Solange es nicht persönlich wird, sollte man sowas auch aushalten“, findet Feldmann. „Man sollte das nicht sofort emotional sehen. Ansprachen können bei jedem anders ankommen.“

Unterstützung der Kollegen ist eine wichtige Ressource, die auch Vorgesetzte sehr schätzen. Führen die gut gemeinten Ratschläge jedoch immer wieder zu Arbeitsunterbrechungen und nützt das persönliche Gespräch nichts, sollten Angestellte den Gang zum Chef erwägen, so Feldmann. Der kann notfalls mit klaren Anweisungen Grenzen ziehen.

4 Kommentare

Conny Brutsche

17.01.2017

Sehr interessanter Artikel und beschreibt es genau auf den Punkt…..

Regina Schrimpf

17.01.2017

Hm, das ist nur wirklich sinnvoll, wenn der Chef sich dafür interessiert. Wenn der Chef NUR auf den Vorarbeiter hört und der Mitarbeiter sich nur „geduldet“ äußern kann, kommt selten was besseres raus.

Hermann Rochholz

20.05.2017

Ich fange einmal hier an: „„Sagen Sie freundlich: `Das ist schön, aber jetzt haben wir keine Zeit dafür.´ Das hilft vielleicht, um den Kollegen zu bremsen“, rät Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Ein ERFAHRENER Mitarbeiter weiß ganz genau, dass das Argument „jetzt haben wir keine Zeit dafür“ – „NIE“ bedeutet.
Wenn einem einer mitten ins Gesicht lügt, wird die betreffende Person ärgerlich reagieren. Das sollte eigentlich klar sein. Es deeskaliert nicht, sondern eskaliert.

(…)

Wichtig wäre die Zusatzbemerkung, wann jemand Zeit dafür hat, das Problem zu erklären. Der Witz ist ja auch der, dass man heute 35 jährige Abteilungsleiter hat, die Sechzigjährigen sagen, was für I….n sie sind (Ist so). Die zynische Bemerkung ist dabei: „Du kannst dir ja einen neuen Arbeitsplatz suchen. „Wohl wissend, dass der andere keinen findet, beziehungsweise Hartz IV empfangen wird.

Außerdem finde ich diesen Artikel schon in der Hinsicht schlimm, dass natürlich die so genannte kognitive Dissonanz befriedigt wird und Leute a priori als „Besserwisser“ abgestempelt werden. Das kommt gut an und bekommt viele „Likes“. Ich finde es schlimm, wenn in dieser manipulativen Weise mit „negativ vorbelegten“ Worten „argumentiert“ wird.

Ein kleiner Hinweis: Überall werden Querdenker gesucht. Da stimmt jeder zu. Und wenn sie dann da sind, werden sie als „Besserwisser“ tituliert. DAS ist menschliche Logik.

Gabriele Recker

20.05.2017

Nicht nur die Netten im Job, sondern auch die ehrenamtlich, sozial Engagierten sind mittlerweile anfällig für Burnout. Woran liegt das wohl?

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