Arbeit & Spaß

Bürospiel-Klassiker: "Das traust Du Dich eh nicht"

Der erste Monat im Jahr schon wieder geschafft, der Laden läuft – Zeit für ein kleines Spielchen?  In der ersten Folge unser neuen Reihe „Bürospielklassiker“ heißt es „Das traust Du Dich eh nicht!“

Was tut man nicht alles für etwas Spaß im Büro? Die folgenden Aufgaben werden dem ein oder anderen vielleicht vertraut vorkommen – tatsächlich gibt es das Spielchen „Das traust Du Dich eh nicht!“ schon seit einigen Jahren in unterschiedlichsten Varianten. Wir haben für unsere Version ein paar der beliebtesten Formate zusammengeführt, mit echten Mutproben und Härtetests. Aber, wie heißt es so schön: „Einfach kann jeder!“

Und so geht’s: Nach dem total ausgeklügelten „Das traust Du Dich eh nicht“-System gibt es für die nachstehenden Herausforderungen die genannten Punktezahlen. Wer am Tagesende die meisten Punkte hat, hat gewonnen. Spielbar ist das in der Gruppe oder zwischen Einzelpersonen. Viel Spaß.

1 Punkt gibt’s hierfür:

  • Eine Runde in voller Geschwindigkeit um alle Schreibtische laufen
  • Laut im WC stöhnen und seufzen, während sich mindestens 1 Nichtspieler in der Toilette befindet.
  • Die ersten 5 Kollegen, die  „Guten Morgen“ wünschen, einfach ignorieren.
  • Jemanden in der Firma, den man nicht kennt, anrufen und sagen: „Ich wollte nur sagen, dass ich momentan keine Zeit habe zu reden.“ Und auflegen.
  • Das Ende einer Unterhaltung durch das Zuhalten beider Ohren signalisieren.
  • Den Weg zu und vom Kopierer seitwärts gehen.
  • Im Lift, jedes Mal wenn die Tür aufgeht, laut hörbar Luft holen.

3 Punkte gibt’s hierfür:

  • Zum Chef sagen „Ich finde Sie cool!“ und dabei mit den Fingern eine abfeuernde Pistole imitieren.
  • Komplett unverständlich auf einen Auszubildenden einreden und dann sagen: „Hast Du das alles verstanden? Ich hasse es, wenn ich mich wiederholen muss.“
  • Sich selbst über die Lautsprecheranlage ausrufen, ohne die Stimme zu verstellen.
  • Wahllos laut Zahlen in den Raum rufen, wenn jemand etwas zählt.

5 Punkte gibt’s hierfür:

  • Am Ende einer Besprechung vorschlagen, dass alle zusammen händehaltend ein „Vaterunser“ beten. Extra Punkte gibt’s, wenn man selbst damit anfängt.
  • Abends in das Büro eines Workaholics gehen und während dessen Anwesenheit das Licht zehn mal aus und wieder einschalten.
  • Jeden, mit dem man spricht, mindestens eine Stunde lang „Herbert“ nennen.
  • Bei der nächsten Besprechung laut ankündigen, dass man kurz raus muss um „groß“ zu machen.
  • Jeden Satz mit dem Wort „Alder“ in einem ziemlich harten Akzent beenden. „Der Bericht liegt auf dem Tisch, Alder.“ Mindestens 1 Stunde durchhalten.
  • Während der Abwesenheit eines Kollegen dessen Stuhl in den Lift fahren.
  • Sich in einer Besprechung oder einer Gruppe wiederholt auf die Stirn schlagen und murmeln: „Seid doch mal ruhig! Ich wäre so froh wenn ihr alle mal endlich ruhig sein würdet.“
  • In den Tagesplaner eines Kollegen eintragen: „Wie findest Du mich in Strumpfhosen?“
  • In voller Kampfkleidung ins Büro kommen und wenn man nach dem Grund gefragt wird erwidern: „Ich darf nicht drüber reden.“
  • Während einer wichtigen Telefon-Konferenz mit einem Akzent sprechen (sächsisch, hessisch, platt, bayerisch)
  • Den Teilnehmern bei einer Besprechung Kaffee und Keks hinstellen und dann jeden Keks mit der Hand zerbröseln.
  • Während einer Besprechung langsam mit dem Stuhl immer näher zur Tür rutschen.
  • Playmobilfiguren bei Besprechungen gemäß der Sitzordnung anordnen und wenn jemand sich meldet oder was sagt, die betreffende Figur dazu bewegen.
12 Kommentare

Sippi

31.01.2017

Finde ich alles relativ harmlos…

Dagmar

01.02.2017

Aber teilweise total lustig. Mein Tag fing heute auf jeden Fall mit einem herzhaften Lachen an. Vielen Dank dafür.

Dionysos

01.02.2017

Wie schade, dass so viele Vorschläge darauf basieren, dass man unfreundlich zu den Kollegen ist. Das muss doch auch besser gehen und wäre dann auch noch lustiger.

Beate

01.02.2017

Das passwort für das leben heist humor…
Hab ich gelesen- gehört
Vielen dank

Kaplan Klappstuhl

01.02.2017

Jetzt weiß ich, was mit Infantilisierung der Gesellschaft gemeint ist.

Mario Hanneken

01.02.2017

Schade, dass nichts Neues dabei ist. Alle diese – ach-so-innovativen – Spiele sind mindestens so alt wie das Internet selbst…

Marcus Bianchy

03.02.2017

Nicht schlecht. 28 Punkte obwohl ich das Spiel gar nicht spiele.

Robert Graf

03.02.2017

Und in welcher deutschen Firma geht so was? Nur damit ich mich gleich dort bewerben kann…

Torsten Suck

03.02.2017

Arbeitet Ihr auch mal ??

Joe Horner

03.02.2017

@Robert Graf: Agenturen und Medien-Unternehmen. Selbst in Konzernen habe ich schon Nerf-Guns rumfliegen sehen. Sollte man aber nicht pauschalisieren.

nee lassmal ;)

17.01.2018

10 Punkte gibt’s für:

– einen Tag lang jeden Satz der Chefin sofort unterbrechen mit „hab ich“ oder „is schon“

– einen Tag lang immer den letzten Halbsatz des Vorredners wiederholen – in fragendem Ton

– eigenmächtig Jahreshauptversammlung einberufen. Sonderschwerpunkt „Die Infantilisierung der Gesellschaft und daraus erwachsende Chancen für unser Geschäftsmodell“