Arbeit & Geld

Gehaltswelten: Hier verdienen Chefs das Hundertfache

Die Gehaltslücke zwischen Unternehmenslenkern und ihren Mitarbeiter klafft immer weiter auseinander. Eine aktuelle Studie belegt, wie weit sich manche Chefs von der Lohnnormalität entfernt haben.

Wer viel leistet und Verantwortung trägt, soll auch mehr verdienen – gegen dieses Prinzip der Marktwirtschaft ist nichts einzuwenden. Auch wenn es nicht mehr alles ist – bleibt das Einkommen ist es ein wichtiger Anreiz zur Förderung von Leistung. Nach diesen Prinzipien ist auch klar, dass ein Vorstandsmitglied eines Dax-Unternehmens deutlich mehr verdient als der durchschnittliche Angestellte. Solange es gerecht zugeht.

Wie groß die Diskrepanz zwischen Managergehältern und der durchschnittlichen Entlohnung normaler Beschäftigter in der Praxis ist, sorgt jedoch immer wieder für Diskussionen. Laut einer aktuellen Studie der Hans Böckler Stiftung verdienten Dax-Vorstände im Jahr 2014 durchschnittlich 57-mal so viel wie ihre Angestellten. In einigen Konzernen sogar mehr als 100-mal so viel.

Die folgende Grafik unseres Kooperationspartners Statista zeigt, in welchen Konzernen die Einkommensschere besonders weit auseinander klafft, wie groß der Unterschied zwischen Vorstandsgehältern und der durchschnittlichen Vergütung eines regulären Angestellten bei Dax-Konzernen ist.

Infografik: Wenn der Chef das 100-fache verdient | Statista

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