New Work

HR der Zukunft: vom Verwalter zum Gestalter

Die Personalarbeit der Zukunft muss sich radikal ändern, um selbst dem fundamentalen Wechsel der Arbeitswelt gerecht zu werden. Eine aktuelle Studie zeigt Lösungswege für die HR auf.

Die moderne Arbeitswelt verändert – zum Teil radikal – den Alltag und die Karrierewege nicht nur vieler Arbeitnehmer.  Auch die Personalverantwortlichen in den Human-Resources-Abteilungen der Unternehmen selbst stehen vor einem Umbruch. Viele ihrer ursprünglichen Aufgaben, etwa in der Verwaltungsarbeit, werden von der Digitalisierung und Automatisierung teils oder ganz übernommen, auch alte Denkmuster im Sinne von klassischer „Personalführung“ greifen angesichts des Wertewandels und damit der veränderten Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht mehr.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Personal- und Karriereberatungsunternehmens von Rundstedt. Für dessen Studie „HR 2030 – Karrierebegleiter und Kulturentwickler gesucht“ befragte von Rundstedt Experten aus verschiedensten Arbeits- und HR-Welten  über die Zukunft des Human Resources Managements. Dabei entstanden in Kooperation mit der Zukunftsforscherin Kirsten Brühl nicht nur ein aktuelles Situationsbild der HR-Disziplin, sondern auch „Entwicklungslinien in die Zukunft“, so das Unternehmen.

Um „ihre Daseinsberechtigung zu sichern und weiterhin einen direkten Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens zu leisten“, müssten Personalverantwortliche neue Rollen für sich finden und diese „beherzt gestalten“ – oder ihnen drohe die „Marginalisierung“. Die HR-Arbeit solle sich deshalb künftig auf die Bereiche konzentrieren, die direkt mit der Gestaltung der Beziehung zu den Mitarbeitern zu tun haben: zum Beispiel dem Recruiting neuer Talente oder der Personalentwicklung.

Laut von Rundstedt zeichnen sich „zwei zentrale Rollenbilder für die Personalarbeit der Zukunft“ ab:  HR könne sowohl als „Kulturentwickler wichtiger Treiber im Wandel von Unternehmen“ werden, als auch als „Karriere- und Lebensentwickler“ Menschen individuell dabei unterstützen, ihre beruflichen und privaten Ziele in Einklang zu bringen. Der modernen Personalarbeit komme damit die Funktion eines wichtigen „Fix- und Orientierungspunkt in einer agilen Arbeitswelt“ zu.

„Personaler können ihre Rolle jedoch nur entwickeln, wenn sie auch das eigene Mindset verändern. Die Weiterentwicklung von HR hängt eng mit der Entwicklung der jeweiligen Organisation zusammen. Was für die einen schon Realität ist, ist für andere noch ferne Zukunft. Mit der Vorstellung möglicher Experimientierfelder für HR wollen wir auch Lust auf Veränderung machen und das Erproben neuer Haltungen machen.“, sagt Caterine Schwierz, Chief Operating Officer bei von Rundstedt.

Ein Whitepaper, das die wichtigsten Studienergebnisse zusammenfasst, ist unter www.rundstedt.de/HR2030 abrufbar.

 

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