Arbeit & Liebe

Flirten im Büro? Klar... aber nicht mit dem Chef!

Lange Zeit galt es als eiserne Regel, Liebeleien am Arbeitsplatz zu vermeiden. Eine aktuelle Umfrage zeigt allerdings, dass die Mehrheit der Deutschen nichts gegen Flirten im Büro einzuwenden hat. Mit einer Ausnahme.

"Kein Küssen, kein Händchenhalten, das gehört einfach nicht ins Büro" (©Foto: KieferPix / Shutterstock)

Die Mehrheit der Deutschen hat nichts gegen einen Flirt am Arbeitsplatz – solange nicht der Vorgesetzte baggert (©Foto: KieferPix / Shutterstock)

Am Arbeitsplatz verbringt man den Großteil seiner Zeit: Nicht verwunderlich also, dass sich jeder Zweite (51 Prozent) schon ein- oder mehrmals in einen Kollegen verguckt hat. Männer verlieren ihr Herz am Arbeitsplatz etwas häufiger (57 Prozent) als Frauen (44 Prozent).

Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact ergeben. Etwa ein Drittel der Befragten (31 Prozent) hätte grundsätzlich kein Problem damit, offensiv von einem Kollegen am Arbeitsplatz angeflirtet zu werden. Jeder Fünfte (22 Prozent) findet einen Flirt im Büro dagegen aber unpassend.

Aber auch für diejenigen Befragten, die einem Flirt grundsätzlich aufgeschlossen gegenüberstehen, gibt es Grenzen: So lehnen die Interviewten aufdringlichen Kontakt mit Geschenken und anzüglichen Nachrichten ebenso ab wie strategische Annäherungen, um sich berufliche Vorteile zu verschaffen (jeweils 62 Prozent). Auch Vorgesetzte, die auf einmal in Flirtstimmung sind, werden kritisch gesehen (40 Prozent). Für die Umfrage im Auftrag der Online-Partneragentur Parship wurden im August 2016 1042 Personen zwischen 18 und 65 Jahren online befragt.

P.S. Was ist Ihre Meinung zum Thema „Liebe am Arbeitsplatz“? Verraten Sie es uns, unten in den Kommentaren.

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