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Sechs Thesen für mehr Glück im Beruf

Ihr Chef ist blöd? Die Kollegen sowieso? Sie verschleudern Ihr Talent in einem langweiligen Job? Höchste Zeit, etwas zu ändern – als Erstes bei sich selbst.

Ach, wäre das schön: jeden Tag voller Vorfreude zum Job zu fahren – und abends glückstrahlend voller positiver Erlebnisse wieder zurück. Aber leider ist das nicht immer so, häufig bereitet uns die Arbeit Kummer, Stress und Probleme. In ihrem Buch „Glücklicher im Beruf“ zeigen Martin-Niels Däfler und Ralph Dannhäuser, wie schwer wir uns das Leben im Job oft selbst machen. In sechs Thesen, die wir mit freundlicher Genehmigung der Autoren für diesen Artikel editiert übernommen haben, zeigen sie, welche negativen Einstellungen uns so frustrieren – und wie wir das auch selbst wieder ändern können.

These 1: Nicht Arbeit, sondern Arbeitslosigkeit macht unzufrieden

Noch schlimmer, als unglücklich im Beruf zu sein, ist es, keine Arbeitsstelle zu haben. Die überwiegende Mehrheit der Arbeitslosen würde liebend gern einen Job annehmen, auch wenn er nicht ihren Idealvorstellungen entspricht. Insofern sollte uns bewusst sein: Wir jammern auf einem hohen Niveau. Dadurch wollen wir nicht das Leiden derjenigen schmälern, die aus welchen Gründen auch immer, ob selbstverursacht oder nicht, zutiefst unglücklich im Beruf sind. Ohne zynisch zu sein, wollen wir lediglich unmissverständlich zum Ausdruck bringen: Es ist in aller Regel besser, einen Job zu haben, in dem man unglücklich ist, als überhaupt keine Arbeit zu besitzen.

Mehr zum Thema finden Sie in dem Buch "Glücklicher im Beruf" von Martin-Niels Däfler und Ralph Dannhäuser. Es kann <a href="https://www.amazon.de/Gl%C3%BCcklicher-im-Beruf-mit-Kompass-Strategie/dp/3658111631" target="_blank">hier bei Amazon</a> bestellt werden

Mehr zum Thema finden Sie in dem Buch „Glücklicher im Beruf“ von Martin-Niels Däfler und Ralph Dannhäuser. Es kann hier bei Amazon bestellt werden

These 2: Glück (im Beruf) ist kein Dauerzustand

Glücklich im Beruf zu sein, bedeutet (…) nicht, 100 Prozent der Arbeitszeit selig lächelnd am Schreibtisch zu sitzen. Es wird immer wieder (Lebens-)Phasen, Momente und Situationen geben, die einem nicht behagen. Und auch im Traumjob muss man mitunter Dinge tun, die nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig sind. Selbst weltberühmte Schauspieler und Sänger wissen das. So äußerte sich Cher einmal in einem Interview mit dem „Spiegel“: „Cher zu sein ist manchmal ein schmutziger Job. Aber irgendjemand muss ihn tun.“
Nun sind wir keine Stars, wohl aber können wir ebenso lernen zu akzeptieren, dass es stets ein Mindestmaß an Tätigkeiten oder Aspekten in unserem Beruf gibt, die nicht mit unseren Idealvorstellungen kompatibel sind. Den meisten Berufstätigen ist dies auch klar. Ron Friedmann weist in seinem Beitrag „Fünf Irrtümer über den optimalen Arbeitsplatz“ darauf hin, dass es auch gar nicht erstrebenswert ist, dauerhaft glücklich im Beruf zu sein.
Erstaunlicherweise hat Glück nämlich auch seine Schattenseiten. In euphorischer Stimmung arbeiten wir weniger sorgfältig, sind leichtgläubiger und nehmen eher Risiken in Kauf. Glück am Arbeitsplatz kann also manchmal auch kontraproduktiv sein. Außerdem haben sogenannte negative Emotionen wie Ärger, Scham und Verlegenheit durchaus einen Wert. Studien zeigen, dass solche Gefühle Mitarbeiter zu größerem Engagement anspornen können, indem sie ihre Aufmerksamkeit auf ernste Probleme lenken und sie dazu motivieren, etwas daran zu verbessern. Diese Verbesserungen führen dann wiederum zum Erfolg.

These 3: Geld macht nicht (dauerhaft) glücklich

Viele Menschen denken: „Wenn ich 700 Euro mehr Gehalt im Monat hätte, dann wäre ich glücklich.“ Keine Frage: Ein höherer Lohnscheck hebt zweifelsfrei die Stimmung und ermöglicht einem einen besseren Lebensstil. Allerdings ist auch erwiesen, dass eine Gehaltserhöhung nur eine temporär befristete Wirkung auf unser Glücksempfinden hat. Wie wir in der nächsten These darlegen werden, gewöhnen wir uns nämlich recht schnell an neue Umstände – positive wie negative – und empfinden diese als „normal“. Dabei ist Geld (egal ob in Form von Gehalt, Leistungszulage, extra Weihnachtsgeld oder Sonderzahlung) per se kein Faktor, der die Zufriedenheit steigern kann.
Zufriedenheit im Job ist – zumindest langfristig gesehen – weniger eine Frage der Gehalts-höhe als die sinnvoller Arbeitsinhalte und der Möglichkeit persönlichen Wachstums. Nichtsdestotrotz ist eine faire (!) Entlohnung zweifelsfrei eine – von mehreren – Voraussetzungen, um überhaupt glücklich im Beruf werden zu können.

Stressfaktor Kollegenstreit: "Hören wir auf damit, die Ursachen für unsere Unzufriedenheit ausschließlich bei den Umständen, bei anderen zu suchen" (©Foto: Thomas Trutschel / Getty Images)

Stressfaktor Kollegenstreit: „Hören wir auf damit, die Ursachen für unsere Unzufriedenheit ausschließlich bei den Umständen, bei anderen zu suchen“ (©Foto: Thomas Trutschel / Getty Images)

These 4: Die Umstände sind nicht verantwortlich für unser Glück

Stefan Klein, Autor des Buchs „Die Glücksformel“, den wir schon zitiert haben, macht uns Mut: „Menschen können in fast jeder Lage glücklich sein. Die Umstände bestimmen das Wohlbefinden viel weniger, als wir gewöhnlich meinen.“ Warum ist das so? Weil wir uns meistens schnell an Neues gewöhnen – egal, ob Positives oder Negatives: Wir sind Meister in der Anpassung. Und deshalb spielen die äußeren Umstände nur eine Nebenrolle, was unser Wohlbefinden betrifft. Wir erliegen zwar immer wieder dem Irrglauben, dass es uns besser ginge, wenn sich nur die Umstände ändern würden. Doch haben sie es tatsächlich getan, haben wir uns flugs an die neue Situation gewöhnt und sind so (un)glücklich wie zuvor.
Dennoch verändern sich Menschen. Allerdings erst dann, wenn es unangenehmer ist, beim Alten zu bleiben, als etwas Neues zu wagen. Deshalb versuchen sie eher, die Umstände passend zu machen als sich selbst. Doch das ist – wie Sie nun wissen – selten der Königsweg. Es kann zwar sehr sinnvoll sein, den Job zu wechseln – etwa, wenn man beim alten Arbeitgeber keine Aufstiegschancen mehr hat oder wenn man als Mobbingopfer keine Perspektive sieht. Doch muss man auch klar sagen: Ein Jobwechsel führt nicht zwangsläufig zu einer (deutlichen) Steigerung der Zufriedenheit. Meist ist man nach einiger Zeit wieder ähnlich frustriert wie zuvor.

(…) Was heißt das nun? Bereits die alten Römer und Griechen sowie fernöstliche Religionen wussten: Wir sollten uns weniger darauf konzentrieren, die Umstände zu ändern als uns selbst. Mit Vertrauen in die Zukunft ergebe sich alles Weitere von selbst – weil wir unterbewusst Situationen anziehen bzw. suchen, die uns glücklich machen. Ganz so einfach wird es dann wohl doch nicht im Alltag sein, dennoch wollen wir festhalten: Wer glücklich im Beruf werden möchte, der sollte dazu bereit sein, selbstkritisch in den Spiegel zu schauen und zu ergründen, was der eigene Anteil ist. Denn: Es gibt gar keine objektiv belastenden Situationen – jeder Mensch „springt“ auf andere Themen an.
Also: Hören wir auf damit, die Ursachen für unsere Unzufriedenheit ausschließlich bei den Umständen, bei anderen (Chef, Kollegen, Kunden…) zu suchen, und beginnen damit, uns selbst zu hinterfragen.

These 5: Ohne Eigenverantwortung wird sich nichts ändern

Wer von seinem Arbeitgeber oder seinen Chefs erwartet, dass sie die Dinge ändern, die einem nicht passen, der wird vermutlich noch lange warten müssen. Sicher, es gibt auch Unternehmen wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, die erkannt haben, dass sie etwas tun müssen, um die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter hoch zu halten. Aber die überwiegende Zahl von Firmen – egal aus welcher Branche – kommt über zaghafte Versuche, die (Arbeits-)Zufriedenheit ihrer Belegschaft zu steigern, nicht hinaus. Wenn man bösartig ist, könnte man die meisten dieser Maßnahmen in die Kategorie „Feigenblatt“ einsortieren.

Stattdessen wird die Verantwortung zurückgespielt: „Bist du nicht zufrieden, dann ändere du etwas.“ So beklagenswert eine solche Einstellung ist, so weit verbreitet ist sie. Erwarten Sie also nicht, dass Ihr Arbeitgeber fundamentale Änderungen vornimmt, die sich positiv auf Ihre Zufriedenheit im Job auswirken.
Auch wenn Ihr Boss oder manche Ihrer Kollegen objektiv betrachtet ein emotional-sozialer Totalausfall sind und eine mehrjährige Psychotherapie benötigen würden – Sie können es nicht ändern. Sie können niemanden ändern. Nur sich! Ihr aktives Tun ist also erforderlich. Selten klingelt der Paketdienst und überreicht einem eine Kiste voller Glück. Die Wahrheit ist: Kein anderer außer man selbst ist für das eigene Glück zuständig, weder im Privatleben noch im Beruf. Ausschließlich Sie selbst sind für Ihr Wohlergehen verantwortlich. Deshalb: Nehmen Sie Ihr Glück in die eigene Hand!

These 6: Veränderung ist kein Selbstzweck

Um die Thesen 3 und 4 etwas zurechtzurücken, wollen wir abschließend auf einen Aspekt hinweisen, der uns besonders am Herzen liegt. Sollte bei Ihnen der Eindruck entstanden sein, alles Unglück dieser (Berufs-)Welt ließe sich allein mit der „richtigen Einstellung“ meistern, und ausschließlich Sie seien daran schuld, wenn Sie unzufrieden im Job sind, dann war dies natürlich nicht unsere Intention. Oft tragen andere/die Situation zu unserem Unbehagen bei – allein uns fehlt die Macht, dies zu ändern. Dann bleibt eben nur, die Lösung bei sich zu suchen. Hier nun wollen wir einhaken. Bitte tun Sie eines nicht und lesen unser Buch im Sinne eines Ratgebers „so werde ich ein besserer/gelassenerer/er- folgreicherer… Mensch“. Sie sind gut, so wie Sie sind. Und wenn Sie keine Lust haben, sich zu verändern, dann ist das völlig okay.

Sich zu verändern, nur weil andere einem einreden, etwas anders machen zu müssen – das ist Unsinn. Allerdings muss man auch zweierlei sehen:
Erstens: Authentisch zu sein ist derzeit en vogue. Ratgeber und Seminare zu diesem Thema boomen. Sich so zu verhalten, wie es dem eigenen Wesen entspricht – das ist die Botschaft, die wir nur zu gern vernehmen und die von vielen Menschen als Vorwand gebraucht wird, um unbequeme Verhaltensweisen nicht ändern zu müssen.
Zweitens: Viele Menschen würden sich (ohne dass andere sie dazu „gezwungen“ hätten) gern verändern, doch es gelingt ihnen nicht. Der innere Schweinehund hält stets Wache. Die wenigsten Menschen schaffen es, tatsächlich einen grundlegenden Wandel in ihrem Leben vorzunehmen. Wir sind Meister darin, Ausreden zu erfinden, warum wir nun doch nicht unsere Berufung zum Beruf machen oder warum wir dem Chef nicht endlich mal die Meinung sagen. Wir wählen oft den bequemen Weg und nehmen höchstens inkrementelle Änderungen vor. Es ist wie im vor- hin zitierten Beispiel mit dem Fernsehen: Obwohl uns bei „Stirb langsam“ oder „DSDS“ die Werbung missfällt, sind wir oft zu bequem, um aufzustehen und den Fernseher auszuschalten.

Diese Veränderungsresistenz hat viel mit unserer Angst zu tun. In aller Regel scheuen wir das Risiko mehr, als wir das Glück suchen. Verluste schmerzen uns mehr, als Gewinne in gleicher Höhe Freude bereiten. Wer dies verstanden hat, wird vielleicht doch eher bereit sein, den Mut aufzubringen, tatsächlich, das anzupacken, was ihn belastet.

Autoren-Info:

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Professor Dr. Martin-Niels Däfler (im Foto links) lehrt im Fachbereich Kommunikation an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management in Frankfurt am Main. Zudem ist er Trainer und Berater. Däfler veröffentlichte 17 Bücher, vor allem zu den Themen „Stress reduzieren“ und „entspannt Karriere machen“.

Ralph Dannhäuser ist einer der führenden Experte für erfolgreiches „Social-Recruiting & -Marketing“ in Business-Netzwerken. Er coacht, schreibt und referiert zu beiden Themen und begleitet Unternehmen erfolgreich bei der Positionierung und Personalbeschaffung über Social Media Kanäle.

6 Kommentare

Peter Beck

11.08.2016

Guten Morgen,
das sind sehr interessante Aspekte, die im Großen und Ganzen zutreffen.
Insbesondere die eigene Einstellung zum Job bestimmt die „Aura“ und somit die Resonanz, die man bekommt.
Abgesehen von der „Bequemlichkeit des Alten“ ist es doch eine Frage des Aufwandes, den man zu betreiben hat, um Zufriedenheit zu erlangen – die sich wiederum auf das Gefühlsleben auswirkt und somit schließt sich der Kreis.
Da sich Menschen, private Situationen und berufliche Bedürfnisse zwangsläufig laufend ändern-sollte man meiner Meinung nach nicht stoisch am „alten Job“ klammern, sondern durchaus mit offenen Augen durch die Berufswelt gehen. Möglicherweise ist mehr „Glück im Job“ auch durch einen Stellenwechsel innerhalb des Betriebes oder durch eine Fortbildung möglich.

LG Peter Beck

Ursula Steinbauer

11.08.2016

Hallo, es heißt nicht umsonst, wenn Du eine helfende Hand suchst, schau an das Ende Deiner Arme. Es ist immer die Grundeinstellung zu sich selbst, die nach außen transportiert wird. Nur wer mit sich selbst im Reinen ist und auch bereit ist sich selbst zu hinterfragen wird sein berufliches und alle anderen Ziele erreichen. Die jetzige Situation überdenken heißt aber auch, wenn ich unzufrieden bin muss ICH etwas ändern. In alten Mustern zu verharren hat noch die Wenigsten zur Zufriedenheit geführt. Grüße Uschi Steinbauer

J.J.Schliephacke

12.08.2016

Warum schreiben und sagen immer jene, die stets auf der Honigseite des Lebens sind, dass Geld keine oder kaum eine, ja sogar gar keine, Rolle für das Glücksempfinden spiele? Keiner hat je längere finanzielle (samt geistiger) Armut in der deutschen Berufswelt „ausgetestet“. Wie glaubwürdig sind also diese Axiome??
Übrigens: Alles und jeder wandelt und ändert sich ständig, auch wer vermeintlich in“bequemen“ Verhaltensweisen u.a. verharrt, wird im Flow verändert, das haben Lebensformen, auch der Mensch, so an sich.:-)

Katja

13.08.2016

Danke für den Artikel! Regt zum Nachdenken und Handeln an! :)

Friederike Frey

09.10.2016

Der Artikel ist ja schon ein etwas älter – und ja, das sind anregende Thesen. Daher setze ich meine Thesen dazu:
1. These: Weder Arbeit noch Arbeitslosigkeit machen zufrieden oder unzufrieden, sondern eine sinnlose – oder keine – Aufgabe. „Wer keinen Sinn in (s)einer Aufgabe sieht, wird keine Höchstleistungen bringen.“
Und, wer sich in der Zeit der Arbeitslosigkeit eine Aufgabe sucht, wird die Zeit auch zufrieden zu überbrücken wissen.
2. These: „Glück im Beruf“ heißt tatsächlich nicht 100% selig lächelnd den Job auszuüben, sondern sich ab und zu mal die Frage stellen: Wozu mache ich das? Wofür ist das gut? Das hilft bei der Entscheidung, ob der Job, den ich gerade ausübe noch der richtige für mich ist. Oder – was kann ICH tun, damit mir der Job wieder mehr Freude bereitet? Hier halte ich mich an die Aussage: „Love it – or leave it.“ Ich habe immer eine Entscheidungsfreiheit.
3. These: Geld macht nicht glücklich…(… – doch es entspannt, wenn man’s hat.) Ja, Geld macht kurzfristig zufrieden – auf lange Sicht gesehen verpufft die Gehaltserhöhung, wenn’s im Job nicht stimmt. Sinnvolle Aufgaben, wertschätzender Umgang miteinander, faire Bezahlung. Berechtigt ist die Frage: „Werde ich fair entlohnt?“ Und das kann ich messen an meinem Wertbeitrag, den ich auch zeigen darf. Den Wert, den ich dem Untenehmen mit meiner Arbeit erbringe. Und diese Frage kann ich ja mal im Team diskutieren. Kennen wir unseren Wertbeitrag?
4. These: „Erwachsen bin ich erst dann, wenn ich niemanden für etwas verantwortlich mache.“ Wenn ich die Veranwortung für mich und mein Leben übernehme. Zwischen dem was oder wer mich attackiert – und mir – ist ein Freiraum. In diesem Raum habe ich die Freiheit selbst zu bestimmen, wie ich auf diese Attacke reagiere.
5. These: Eigenverantwortung. Stimmt. Ich kann nur meine Einstellung zu etwas verändern. „Will ich das – oder will ich das nicht?“ Auch hier gilt: „love it – or leave it.“ Diese Verantwortung liegt nur bei mir selbst. Um aus der Negativ-Spirale wieder raus zu kommen hilft ein kleiner Trick. Ich kann mein Gehirn – und damit meine Einstellugn zu etwas – wieder auf die positive Spur bringen, indem ich 20 positive Eigenschaften zu jemanden (den ich „gerade auf dem Kicker habe“) aufschreibe. Ja, 20 positive Eigenschaften. Das klappt und es wirkt.
6. These: ja, es ist leichter zu leiden, als sich zu verändern. Und jede Veränderung ist ein Kraftakt. Davor scheuen viele zurück. Doch: Was kann schlimmstenfalls passieren? Oft ist es gar nicht soooo schlimm, denn 90 % unserer Erwartungsängste treten nicht ein.

Iris Güniker

04.08.2017

Ich würde ergänzen wollen, das Glück und innere Zufriedenheit von Innen heraus kommt und nichts im außen es mir ersetzen kann.
Es hilft, wenn ich mir Gedanken darüber mache, warum ich tue, was ich tue. Nicht umsonst sind Menschen die erfüllt sind von dem was sie tun, innerlich motivierter und dankbar für das, was sie erhalten im Leben. Menschen die erfüllt sind von dem was sie tun, für die fühlt es sich auch nicht wie Arbeit an. So wie, als wenn ich mein Hobby zum Beruf mache.
Wenn ich meinen Selbstwert nicht aus der Arbeit ziehe, sondern glücklich mit mir selbst sein kann.
Finde und gehe deinen eigenen Weg. Was authentisch mit dir selbst ist, wird dich auch innerlich erfüllen.
Finde heraus wer du bist und was du wirklich willst.
Mir hat das selbst sehr geholfen und heute gebe ich meine Erfahrungen als Coach weiter.
Alles Liebe auf deinem Weg, Iris Güniker

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