Arbeit & Recht

Geheim und gemein - die versteckten Codes im Arbeitszeugnis

„Belastbar“, „erfrischend“, „vorbildlich“ – was nett klingt, ist zum Abschied aus dem Job nicht positiv gemeint. Unser Kooperationspartner Bewerbung.com präsentiert die gemeinsten Arbeitszeugnis-Codes.

Arbeitszeugnis-Codes sind oft schwer zu entschlüsseln ©Foto: dpa

Arbeitszeugnis-Codes sind oft schwer zu entschlüsseln ©Foto: dpa

Den Unterschied zwischen „voller“ und „vollster Zufriedenheit“ in einem Arbeitszeugnis kennt wohl mittlerweile jeder. Doch die schriftlichen Beurteilungen beim Abschied aus einer Firma beinhalten oft noch eine ganze Menge anderer, versteckter Hinweise auf die Leistungen (oder besser gesagt: Nicht-Leistungen) des verabschiedeten Mitarbeiters. Hier sind einige Formulierungen, bei denen Sie stutzig werden sollten.

„Er erledigte alle Aufgaben pflichtbewusst und ordnungsgemäß“

Klingt schon furchtbar langweilig, soll auch so gemeint sein. Der Kollege hatte in den Augen der Chefs null Dynamik und Eigeninitiative.

„Sie arbeitete mit größter Genauigkeit“

Fast noch schlimmer als das ordnungsgemäße Pflichtbewusstsein. Hier handelt es sich um eine mehr als langsame Mitarbeiterin.

„Er bewies Belastbarkeit und Flexibilität“

Lange Zeit waren diese beiden Begriffe wirklich lobend gemeint, mittlerweile sollen sie nur noch auf gerade mal mittelmäßige Kompetenzen hinweisen.

„Er hatte gegenüber seinen Mitarbeitern jederzeit volles Verständnis“

Was eigentlich ein schönes Lob sein müsste, bedeutet in der Denke mancher Personalchefs genau das Gegenteil: eine Kritik an fehlendem Durchsetzungsvermögen und mangelnder Autorität.

„Ihr Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war stets vorbildlich“

Auch fies und sehr versteckt: Weil die Kollegen zuerst genannt werden, deutet diese Beschreibung auf Probleme mit Vorgesetzten hin.

„Durch seine Geselligkeit trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei“

Ein Klassiker der Arbeitszeugnis-Codes: Hier wird man als Feierbiest, mit Neigung zu übertriebenem Alkoholgenuss klassifiziert. Ebenfalls zu diesem Zwecke beliebt: das „aufgeschlossene Wesen“.

„Sie war aufgrund ihres hohen Fachwissens in der Lage, ihre Aufgaben fachgemäß zu bearbeiten“

Nur „in der Lage“ zu sein, bedeutet in der Regel eine Kritik an den tatsächlichen Leistungen – die laut Personalchef der Qualifikation des Mitarbeiters nicht entsprachen.

„Sie zeigte eine erfrischende Art im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten“

Von wegen erfrischend: Nach ein paar Wochen ging die Kollegin jedem hier mit ihrer nassforschen Art ziemlich auf den Geist.

„Wir bedanken uns für seine Mitarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“

Klingt auch nett, ist aber höchstens eine 4- in der Gesamtnote. In der Regel gilt: Ohne ein „wir bedauern“, egal in welcher Form, ist die Abschlussformel eines Zeugnisses eigentlich nichts wert.


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23 Kommentare

Peter severing

26.07.2016

Viel sinnvoller wären ja Aussagen dazu wie das Zeugnis geschrieben sein müsste damit es positiv klingt. Aber grundsätzlich auf Basis der deutschen Sprache nicht nachvollziehbar = also Blödsinn
Nur weil es ein paar Prozent der HR Verantwortlichen so verstehen ist noch lang nicht die Wahrheit!
Um ganz ehrlich zu sein, der Zunft der HR Verantwortlichen vertraue ich als Arbeitnehmer schon lange nicht mehr!!!!!

Evita

26.07.2016

Ein alter Hut
Man kann bei jedem Satz etwas anderes interpretieren, dann scheint es wohl besser, keine Zeugnisse mehr zu schreiben. Ein Zeugnis liest sich nie in einzelnen Sätzen, sondern über das Gesamte. Den Unterschied zwischen voller und vollster ist mir nicht bekannt. Meines Wissens geht nicht voller als voll.

Brussig

26.07.2016

Vielleicht sollte man hier einfach mal wieder zur Ehrlichkeit und einer reellen Beurteilung finden, ohne dass die Chefs gleich mit Klagen vom Arbeitsgericht rechnen müssen oder wegen Diskriminierung angeklagt werden. Das Gleiche gilt auch für Einstellungsgespräche. Man darf heute schon gar nicht mehr erhlich zum Ausdruck bringen, was einem am Anderen stört. „Das zur freien Meinungsäußerung in Deutschland!!“

gabriel

26.07.2016

Sind es nicht die Recruiter, welche sich von den GL’s nicht verstanden fühlen?

karl

26.07.2016

Ein Arbeitszeugnis hat in meinen Augen keinen Wert. Es ist nur ein betriebspolitisches Machtinstrument, das sich Rache und Sadismus zum Zweck gemacht hat.

Nicole Erbe

26.07.2016

Diese Haarspaltereien im Zeugnis finde ich schwierig. Ich glaube kaum, dass in kleinen Unternehmen sich derjenige, der das Zeugnis schreibt, hinsetzt und überlegt, ob er Kollege oder Vorgesetzter vornean stellt, um eine versteckte Botschaft zu senden. Ich gehe vielmehr davon aus, dass bei den meisten große Unklarheit über die „richtigen“ Formulierungen herrscht. Vielleicht sollte ein Zeugnis nur die Aufgaben beinhalten und die sozialen Kompetenzen auf anderen Wegen geprüft werden.

Petra

26.07.2016

Ich hatte kürzlich mal ein Zeugnis auf dem Tisch, da hieß es: „Dieses Zeugnis ist absolut ehrlich gemeint und sollte nicht interpretiert werden, weil ich die Personal-Geheimsprache nicht beherrsche.“ Das fand ich klasse, denn sonst fragt man sich doch immer: wollte der Personaler Hinweise geben oder formuliert er nur ungeschickt?

Thomas

26.07.2016

Viel interessanter dürfte doch sein, nach welchem Raster die elektronischen Posteingänge bei Bewerbungssystemen kodiert werden, wenn diese Formulierungen so unterschiedlich verstanden werden können. Ist in einem Fall die Formulierung uninteressant, dann wird sie im anderen Fall dazu führen, dass die Bewerbung ohne Grund durchs Raster fällt.

Verena Janßen

26.07.2016

Derartige Artikel (…) spiegeln nicht die Realität wider bzw. zeichnen ein sehr verzerrtes und unvollständiges Bild. Zum einen muss ein Zeugnis immer in seiner Gesamtheit betrachtet werden, denn ein bestimmter Satz kann – je nach Kontext – sehr unterschiedlich ausgelegt werden. Zum anderen haben Arbeitgeber überhaupt seltener als gedacht das Bedürfnis, ein schlechtes Zeugnis auszustellen. Und selbst wenn sie mit dem Mitarbeiter sehr unzufrieden waren, trauen sie sich meist gar nicht, eine unterdurchschnittliche Bewertung abzugehen – nicht einmal in verschlüsselter Form.

(…) Das Problem (liegt) eher bei den guten Zeugnissen. Denn diese sind oft nur gut gemeint, aber aus Zeitmangel, Unkenntnis oder Nachlässigkeit schlecht umgesetzt. Immer häufiger werden mittels einer Zeugnissoftware lediglich Standardphrasen aneinander gereiht, die für sich betrachtet zwar gut sind, die dem Leser jedoch nicht den Eindruck vermitteln, dass hier wirklich die Leistung oder das Verhalten des jeweiligen Mitarbeiters beschrieben wird.

Daher mein Tipp: Suchen Sie Ihr Zeugnis nicht nur nach den sogenannten Geheimfloskeln ab, sondern prüfen Sie, ob der Beurteilungspart mit ausgetauschtem Namen auch für einen Mitarbeiter aus einem ganz anderen Berufsfeld verwendet werden kann. Passt der Text z.B. gleichermaßen für einen Buchhalter, Außendienstmitarbeiter oder Designer, dann wird er keinen sehr nachhaltigen Eindruck beim Leser hinterlassen. Bitten Sie in einem solchen Fall Ihren Arbeitgeber, beispielsweise berufsspezifische Attribute (z.B. bei einer vertrieblichen Tätigkeit: Kontakt- und Kommunikationsstärke, Verhandlungs-/Akquisitionsgeschick) oder individuelle Aussagen zu konkreten Arbeitserfolgen zu ergänzen. Diese werden die Glaubwürdigkeit einer guten Beurteilung deutlich steigern.

Marc

26.07.2016

Zeugnisse haben NULL Wert. Die Mitarbeiter, die so viel Wert auf ein „gerechtes“ Zeugnis wert legen, haben mit ihren Wunschtexten die Arbeitszeugnisse entwertet. Die Zeugnisstexte sollen Arbeitsgerichtsprozesse vermeiden und geben keinerlei Auskunft über die Fähigkeiten eines Angestellten.
In unserem Unternehmen werden Bewerbungszeugnisse nur als Prosa (manchmal mit Unterhaltungswert) betrachtet. Wird ein Mitarbeiter mit Superlativen beschrieben, die in der Grammatik gar nicht existieren, dann ist die „Existenz“ des Beschriebenen ernsthaft in Frage zu stellen.
Eine Woche Probearbeit/Hospitation löst häufig alle Fragen.

volke

26.07.2016

Passt doch alles in die Lächel-Kultur. Solange wir so wenig kritikfähig sind, dass alles mit einem Lächeln verkauft werden muss, kann man sich die Zeugnisse auch sparen. Ein ehrliches Wort hilft immer noch am meisten, auch wenn das ein wenig am Ego kratzt.

Dagmar

26.07.2016

Zeugnisse sind heute nichts mehr wert, da sie so unecht sind, wie sonst noch was … und ich kann Marc voll beipflichten – Zeugnisse haben in meinem Unternehmen nur Unterhaltungswert – Probearbeiten das zeigt mehr auf, als jedes Zeugnis aussagen kann.

Rainer Kamp

26.07.2016

Ein Haufen Gesetze/Vorschriften haben dazu beigetragen, dass Zeugnisse wenig aussagekräftig sind. Dazu kommen noch mehr menschliche Verhaltensweisen von Rache bis Ehrlichkeit. Und als Drittes natürlich noch die Tatsache, ob jemand ein Zeugnis ‚schreiben‘ bzw. ‚lesen‘ kann. Wenn es zu einem persönlichen Gespräch gekomment ist, war (und ist) für mich immer noch (neben dem berühmten Bauchgefühl) die einfache Frage entscheidend: Kann ich mir vorstellen (oder auch: traue ich mich), mit diesem Bewerber resp. dieser Bewerberin zusammenarbeiten zu können? Ganz einfach – und erfolgreich.

geerer

26.07.2016

Auch ich wollte mal in einem Arbeitszeugnis die Formulierung „volle Zufriedenheit“ in „vollste Zufriedenheit“ geaendert haben. Von der Personalchefin bekam ich zur Antwort, dass es bei „voll“ keine Steigerung mehr gebe (s.Evita). Nun kann man dem mit gesundem Menschenverstand nicht widersprechen. Meine Sorge war nur, ob dies vom naechsten Personalchef auch so verstanden wird. Ich denke meine Zweifel sind berechtigt (s. Petra).

Manuel Wollmerstedt

26.07.2016

Selten so was veraltetes gelesen… Gut… War lange mit Pokémon-Sammeln beschäftigt.
Aber trotzdem ist es absurd, in so wenigen Worten so viel Interpretation hinein zu legen. Und wenn man von verschlüsselter Sprache reden mag, so müsste sie verständlicherweise unter allen HR-Kollegen einheitlich definiert und verstanden sein. Aber ich vermute die Redaktion hat sich das Sommerloch zu Nutze gemacht und sich mit diesem Artikel stets bemüht… Mehr dann aber auch nicht.

Urs stöckli

26.07.2016

Guten Tag,
ich denke ein Zeugnis und deren Inhalt kann falsch verstanden werden oder es kann in gutem Glauben des Austellers, auch „falsch“, ausgestellt sein.
In vielen KMUs haben die Leute, welche Zeugnisse ausstellen, keine grosse Ahnung von den „fiesen“ versteckten Floskeln und schreiben in gutem Glauben ein solches Zeugnis aus und u.U. wird es von einem „Fachidioten“, welche wir ja mittlerweile genügend haben, falsch interpretiert.
Da diese “ Fachidioten“ sich nur auf Zeugnisse und Diplome konzentrieren und nicht mehr auf den Menschen selber. So kann es sein, dass ein sehr guter Facharbeiter, gar keine Chance bekommt sich zu bewerben, weil seine Bewerbung bei der Triage schon auf den Haufen der Abgewiesenen Bewerbungen kommt.
Meiner Ansicht nach, darf ein Zeugnis nicht mit versteckten, mehrdeutigen Hinweisen gespickt sein.
Stellt die Zeugnisse ehrlich aus, so das sie für jedermann gleich lesbar und verständlich sind. Ohne versteckte Andeutungen, welche falsch verstanden und interpretiert werden.

Evita

26.07.2016

Wie bereits erwähnt, ist das Arbeitszeugnis immer nur ein Element und – zumindest für mich – zählt dies nicht alleine. Das persönliche Gespräch gehört genau so dazu, wie ein Schnuppertag und allenfalls noch Referenzen und ganz entscheidend das Bauchgefühl, ergeben zusammen ein Bild. Letztendlich sieht man aber erst bei der Arbeit, ob der Entscheid der Richtige war und dafür gibt es eine Probezeit. Es ist aber auch bei uns so, dass eher bessere Zeugnisse geschrieben werden als schlechte, weil den Vorgesetzten, einerseits der Mut zur Wahrheit fehlt, andererseits das Gesetzt ein wohlwollendes Zeugnis fordert, ausser bei wirklich schlimmen Verfehlungen. Das ist eine Gradwanderung und auch für die Schreiber nicht immer einfach.

Thomas S.

27.07.2016

Die versteckte Benotung ist immer wieder ein Klassiker. Selbst wenn sich eine Personalabteilung/ein Chef damit beschäftigt, muss es auch auch beim Empfänger verstanden werden. Und mal ehrlich, soll der Chef schreiben was er von dem Mitarbeiter hält?

Rainer Gerke

27.07.2016

Der Titel suggeriert schon die „belastete“ Diskussion über das Arbeitszeugnis. Die Kommentare sind für mich teilweise erschreckend (Machtinstrument-Rache-Sadismus-Lächerlichkeit etc.)
Es kann das Bild von der Leistung eines Mitarbeiters/-in sein, um dem suchenden Arbeitgeber ein Gefühl zu vermitteln. Leider wird es missbraucht, weil „man“ keine Zeit hat bzw. es werden Textbausteine verwendet. Alles das vermindert den eigentlichen Wert eines qualifizierten Arbeitszeugnisses.
Wenn eine Personalabteilung im Unternehmen ist, die die Wertigkeit und die „nachsorgende Fürsorgepflicht“ des Unternehmens ernst nimmt, ist das Arbeitszeugnis eine gute Grundlage für die Einschätzung eines neuen Mitarbeiters. Wir Personaler sind an der Schaltstelle, wo der Wert des Arbeitszeugnisses hingeht. Auch, wenn wir es uns dann mal mit dem Fachvorgesetzten, oder schlimmsten Fall mit dem Inhaber/Geschäftsführer „verderben“. Standing ist gefordert. Für uns (Personaler) und für die Mitarbeiter/-innen.

Daniel W.

27.07.2016

In einem Land, in dem die Meinungsfreiheit so ein hohes Gut ist, daß sich jeder frustrierte Querulant anonym im Internet über wehrlose Dienstleister (zumeist Arbeitgeber) ungestraft auslassen darf, mutet es schon wie ein schlechter Witz an, daß eben jene in einer ganz entscheidenden Angelegenheit, wie dem Arbeitszeugnis, ihre ureigene Meinung nicht frei äußern können und dürfen.

Hugo Bühlmann

27.07.2016

Ehrlich währt am längsten, sollte auch für die Personalverantwortlichen gelten.

Leider haben es viele Personaler noch nicht verstanden, ein ehrliches Zeugnis zu schreiben.
Am ehrlichsten schreiben sie am Ende des Zeugnisses den Vermerk: Dieses Zeugnis ist unverschlüsselt oder dieses Arbeitszeugnis ist mit Absicht unkodiert abgefasst worden, die gewählten Formulierungen haben keine hintergründige zweite Bedeutung.

Peter Ahrens - PA.Co`N

29.07.2016

Wer sich heute noch immer auf ein sog. qualifiziertes – vom benoteten Arbeitnehmer meist selbst verfassten -Arbeitszeugnis verlässt, der sollte die Entscheidung über die Kandidatenauswahl besser ganz schnell anderen, und ich meine damit fähigen HR-Managern / Coaches und / oder zunehmend Wirtschaftspsychologen (mit Erfahrung und Gespür) überlassen und sich weiter seiner Verwaltertätigkeit widmen. Selbst ein noch so schlechter ausscheidender oder -geschiedener Arbeitnehmer erstreitet heute ein „Topzeugnis“ – so oder so, „leider“ bekommt dadurch die genutzte Probezeit und damit, und das ist gut so, eine achtsame Personalführung / und -entwicklung, immer mehr Bedeutung : FÜHREN STATT MANAGEN, so einfach lautet die Formel – und dafür sollten Personaler und andere Leitende bezahlt werden, nicht fürs Verwalten oder „Leitenwollen“ a la mein Haus, mein Wagen, mein Boot.

Christoph Feichtenschlager

30.07.2016

Wie wäre es, wenn wir die Zunft der Personaler und HR Spezialisten im Bereich Prrsonalauswahl abschaffen würden? Offenbar ist diese Berufsgruppe unterbeschäftigt, wenn sie sich mit Nebensächlichem abgibt. Wofür braucht ein guter Manager einen hauptberuflichen Personalauswähler und -beurteiler, der ohnehin nur nach Schema F und Modewellen auswählt, ja mittlerweile die Arbeit von stupiden Computerprogrammen machen lässt? Die Arbeit und die Pflicht des Führens/Managens beinhaltet vor allem die Auswahl der richtigen Mitarbeiter zum passenden Zeitpunkt. Das ist und bleibt Manageraufgabe und ist nicht zu delegieren. Meine Mitarbeiter habe ich immer selbst ausgewählt und bin damit sehr gut gefahren. Gerade bei jenen, die von Standard -Personalern nicht mal in die Vorrunde aufgenomnen worden wären. Das Einzige das wirklich gut ist, ist die Beobachtung von Kandidaten bei der Erledigung von Aufgaben wie z. B. einem Uni Seminar, einer Abschlussarbeit, einer oder mehrer Probeaufgaben.
Zeugnisse sind nur ein Hinwes darauf, dass die Angaben im CV stimmen, dass ein Job tatsächlich gemacht worden ist. Und auch das ist nicht sicher, wie man vor Kurzem im dt Bundestag gesehen hat.