Entspannter arbeiten

Fünf Tipps für das entspannte Chefgespräch

Gesprächstermine mit dem Chef oder anderen Vorgesetzten machen viele Arbeitnehmer nervös. Aber mit ein paar einfach zu befolgenden Tipps bleiben Sie gelassen und selbstbewusst.

Chefgespräch

Ein Meeting mit dem Vorgesetzten muss nicht in Stress ausarten. (©Foto: Shutterstock)

1. Natürlichkeit bewahren

Stehe ich aufrecht? Schaue ich offen und interessiert? In Gesprächen zu sehr auf die eigene Körperhaltung und Ausstrahlung zu achten, kann einen verkrampfen lassen. Am Ende wirkt das Verhalten gestellt. „Man sollte sich natürlich geben, so wie man ist“, sagt Johannes Ruppel, Kommunikationstrainer in Hamburg.

2. Spannungen vorab abklären

Manche verkrampfen beim Gedanken daran, mit ihrem Vorgesetzten zu sprechen. Locker und natürlich sein, fällt dann schwer. Ruppel rät in dem Fall zur Ursachenforschung. Woran liegt es, dass man sich fürchtet? Hat es mit der eigenen Arbeit zu tun, oder ist es ein Aspekt im Verhalten des Chefs? Das grundlegende Verhältnis zum Vorgesetzten sollten Angestellte aktiv gestalten. Das heißt auch, wahrgenommene Spannungen anzusprechen und zu klären.

3. Eigenen Wert verinnerlichen

Nicht immer ist der Draht zum Vorgesetzten direkt genug, um ein Verhältnis aufzubauen. In einem großen Betrieb begegnet man den Vorgesetzten auf den allerhöchsten Hierarchiestufen nur selten. Ein Trick, um auch bei solchen Treffen zu bestehen, lautet: Sich seines Wertes für das Unternehmen bewusst sein. Das helfe, selbstbewusst zu bleiben, sagt Ruppel. Er warnt auch hier vor gekünsteltem Verhalten. „Immerzu beflissentlich lächeln und katzbuckeln, das kommt nicht gut an.“

4. Gespräch führen

Prinzipiell gilt, dass die Person ein Gespräch führt, die die Gesprächssituation herbeiführt, erklärt Ruppel. Das heißt: Lädt der Chef ein, bestimmt er Thema und Richtung. Anders ist es, wenn man selbst um ein Gespräch bittet. Dann muss auf freundliche und bestimmte Weise das eigene Anliegen angesprochen werden. Da hilft ein klarer roter Faden im Kopf. Es ist ratsam, die Gedanken vorher zu notieren und den Fokus auf ein bestimmtes Thema zu legen. Auch das gewünschte Ergebnis sollte einem klar vor Augen sein.

5. Kleidung beachten

In allen Unternehmen gibt es bestimmte Konventionen beim Dresscode. Manche handhaben es ganz leger, bei anderen wird Anzug getragen. „Den Konventionen passt man sich besser an“, rät Ruppel. So fällt die Gesprächsaufnahme leichter. Denn schon durch die Kleidung signalisiert man: Wir sitzen im selben Boot.

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