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Konflikte

Sechs Fragen, die Sie sich vor einer Kündigung stellen sollten

Eine freiwillige Kündigung sollte gut durchdacht sein.

Ist es wirklich Zeit zu gehen? Eine freiwillige Kündigung sollte gut durchdacht sein. (©Foto: Shutterstock)

Was möchte ich vom Leben?

Klingt nach einer echten Klischeefrage, ist sie aber gar nicht.  Viel zu oft nämlich hindert das tägliche Hamsterrad daran, sich der eigenen Träume und Vorstellungen bewusst zu werden – oder sich daran zu erinnern, was man eigentlich vom Job mal wollte. Aber nur wer seine Ziele im Leben kennt, beurteilt seine Lage im Job auch korrekt. Womit wir schon bei Frage 2 wären.

Was ist eigentlich mein Problem?

Ja, was ist es denn nun genau, weswegen Sie die Kündigung wollen? Der blöde Chef, die blöden Kollegen, der ständige Stress, die mangelndenKarrierechancen? Oder doch nur dieser aktuelle Streit wegen des entgangenen Auftrags? Man muss nicht ein halbes Jahr alles abwägen, bevor man eine solche Entscheidung trifft – aber ein Schnellschuss sollte eine Kündigung auf keinen Fall sein.

Ist es woanders sicher besser?

Seien wir ehrlich: Wir kennen andere Firmen doch nur von (A) Imagebroschüren oder durch (B) Erzählungen aus dritter Hand. Also ist entweder alles (A) schön und gut oder (B) genauso wie in dem Job, den man jetzt schon hat (blöder Chef, blöde Kollegen usw). Für eine Kündigung sollte man verlässlichere Quellen kontaktieren.

Was sagt eigentlich mein Partner / meine Familie zu einer Kündigung?

Ein ganz wichtiger Aspekt. Wenn man nicht gerade Single ist (oder absoluter Egoist) wird eine Kündigung immer auch andere nahestehende Menschen betreffen. Und die leiden / freuen / zweifeln mit. Also, bitte das Team nicht vergessen.

Muss ich an die stille Reserve?

Okay, die Entscheidung ist gefallen. Aber wer garantiert mir, dass ich sofort einen neuen Job finde? Oder will ich wirklich auf eine konkrete Alternative warten, bei dem Leidensdruck? Auch wenn früher galt: „Weitermachen, bis man was gefunden hat“, werden Lücken zwischen zwei Jobs von bis zu einem Jahr im Zeitalter von Sabbaticals, Weltreisen, Erziehungsjahr mittlerweile allgemein akzeptiert. Für so eine Pause aber sollte man doch ein bisschen was auf der hohen Kante haben, damit es nicht stressig wird.

Ist ein Comeback nach einer Kündigung möglich?

Man sieht sich immer zweimal im Leben, auch ein alter Spruch, der aber oft genug stimmt. Vielleicht sind es ja auch nur aktuelle Umstände, die eine Kündigung erfordern. Aber nach zwei, drei, vier Jahren mag der blöde Chef weg sein, oder die unerträglichen Mobber endlich gefeuert. Wer dann wieder an die Tür seiner alten Firma klopfen möchte, sollte das schon beim Abgang mit berücksichtigen. Und mit Stil, sauberer Wäsche und Grandezza gehen.


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