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Arbeit & Gesundheit

Neue Umfrage: Die Arbeit stresst fast alle

Eine neue Studie präsentiert erschreckende Zahlen: Danach fühlen sich fast 90 Prozent der deutschen Arbeitnehmer im Job gestresst. Die Ursachen dafür seien vielfältig.

Ständiger Termindruck, schlechtes Arbeitsklima, emotionaler Stress – die deutschen Arbeitnehmer fühlen sich im Arbeitsalltag unter Druck. Laut einer aktuellen Studie der Versicherung „pronova BKK“ leiden 86 Prozent der befragten Arbeitnehmer unter Belastungen am Arbeitsplatz, bei den 18-39-Jährigen sind es sogar 91 Prozent. Dabei liegen die drei genannten Faktoren auf den ersten drei Plätzen. Knapp dahinter fühlen sich 34 Prozent der Befragten von Überstunden belastet, je 30 Prozent leiden unter der ständigen Erreichbarkeit und hohem Erfolgsdruck, wie die Grafik unseres Kooperationspartners Statista zeigt.

Doch nicht nur Faktoren, die schlussendlich zu einem Burnout führen können, spielen eine Rolle. 26 Prozent der Befragten nannten monotone Aufgaben als belastenden Faktor, ein Kriterium, was eher ins Gegenteil und damit zu einem Boreout-Syndrom führen kann. Zwar weniger verbreitet, als die anderen Faktoren, aber mit 20 Prozent immer noch erschreckend hoch ist das Mobbing. Jeder Fünfte fühlt sich also durch das Verhalten seiner Kollegen belastet.

Die Grafik zeigt den Anteil der Befragten mit folgenden Belastungen im Arbeitsalltag in Prozent.

Infografik: Die stärksten Belastungen im Arbeitsalltag | Statista

3 Kommentare

Patrick Schiefer

17.06.2016

Die ganze Studie gibt es hier nachzulesen: http://www.pronovabkk.de/studien
Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

Klaus Wingen

17.06.2016

Hmmm – bei solchen Studien neige ich gerne zur Vorsicht bei der Interpretation der Ergebnisse. Zum einen, weil die Wahrnehmung von Stress ausgesprochen subjektiv ist. Zum anderen: Wer würde schon einräumen, dass er eigentlich einen recht lockeren Job hat (der ergo Rationalisierungspotenzial zu bieten scheint) … Den zugrunde liegenden Fragebogen kenne ich nicht, aber „Schlechtes Arbeitsklima“ und „Emotionaler Stress“ dürften doch sehr eng beeinander liegen und sich in weiten Teilen gegenseitig bedingen, was sich in der Grafik aber in gleich zwei separaten dicken Balken ausdrückt. Und bei den Überstunden mit über 30 Prozent Belastung ist ja durchaus die Frage, ob sie unbezahlt geleistet werden, bezahlt werden oder durch Freizeit ausgeglichen werden – auch wenn sie als solche von einem Drittel der Befragten als Stress erlebt werden.

vera Immer

13.01.2017

No Na . Arbeit ist ungesund, das weiß doch jeder. es gibt naturvölker, bei denen gilt es als krank, wenn man 2 Tage hintereinander arbeitet.

Brauchen wir eigentlich gar nciht. Wir haben eh fast schon alles automatisiert. der neueste Clou: Pflegeroboter
Wir arbeiten doch nur noch, um den Wahnsinn des unendlichen Wirtschaftswachstums aufrecht zu erhalten und abgelenkt zu sein von den wahren Problemen

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