Arbeit & Recht

Souveräner Abgang - so verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz mit Stil

Adios, alter Job! Wenn Sie aus Ihrem Unternehmen ausscheiden, sollten Sie positiv im Gedächtnis bleiben. Gestalten Sie die Zeit bis zum letzten Arbeitstag mit Haltung und professionell – Tipps für den gekonnten Ausstieg. 

(Dieser Artikel ist im Original im ARAG Themenportal „Auf ins Leben“ erschienen.)

Für den letzten Eindruck gilt dasselbe wie für den ersten: Es gibt keine zweite Chance! Deshalb ist ein stilvoller Abschied mehr als ein Gebot der Fairness. Sie verbessern so Ihre Chancen auf ein wohlwollendes Arbeitszeugnis. Außerdem trifft man sich in vielen Branchen mehr als nur einmal im Leben. Eine Anleitung für den erfolgreichen Endspurt.

Sie wollen endlich beweisen, was Sie können! Mit dem neuen Arbeitsvertrag in der Tasche träumen Sie von Ihren künftigen Aufgaben und malen sich kommende Erfolge aus. Ihnen wurde gekündigt? Am liebsten würden Sie sofort den Stift fallen lassen, dem Abteilungsleiter ordentlich die Meinung geigen und sensible Daten vom Rechner löschen?

Unser Rat: Verhalten Sie sich professionell und verabschieden sich mit Souveränität! Denn wer verbrannte Erde hinter sich zurücklässt, kann seine weitere Karriere ernsthaft gefährden. Nicht nur, weil ein unharmonisches Ende eine schlechte Voraussetzung für eine gute Leistungsbeurteilung ist. Sondern auch, weil Ihnen die Kollegen von heute vielleicht schon morgen wieder begegnen. Als Kunden, Kooperationspartner oder sogar Vorgesetzte. Zudem können Sie nicht ausschließen, dass der neue Arbeitgeber Ihren alten Chef kontaktiert. Zum Beispiel um Referenzen einzuholen.

Last, but not least: Wenn man sich gerne an Sie erinnert, steht Ihnen möglicherweise die Tür für eine Rückkehr offen. Beruhigend zu wissen, falls es im neuen Job doch nicht so gut laufen sollte…


Trennungsgespräch führen

Sie möchten das Arbeitsverhältnis beenden? Das muss schriftlich geschehen. Dass Sie zunächst mit Ihrem direkten Vorgesetzten reden, bevor die Personalabteilung Ihr Kündigungsschreiben erhält, gehört zum guten Ton.

gespräch

In dem Vier-Augen-Gespräch ist Fingerspitzengefühl gefragt: Niemand wird gerne verlassen! Mit einer sachlichen, nachvollziehbaren Begründung wirken Sie der Kränkung Ihres Chefs entgegen. Erklären Sie zum Beispiel, dass Sie aufgrund der anderen Firmenstruktur umfassendere Aufgaben übernehmen können. Oder die Fahrt zum Arbeitsplatz für Sie so deutlich kürzer ist.

Betonen Sie zudem die positiven Seiten in Ihrem jetzigen Arbeitsumfeld. Beispielsweise die gute Arbeitsatmosphäre und wie viel Sie gelernt haben. Das sollten Sie übrigens auch dann so halten, wenn Ihnen gekündigt wurde – im Interesse eines verträglichen Endes. Ihnen fällt partout nichts Gutes ein? Dann bemühen Sie sich, wenigstens neutrale Formulierungen zu finden oder begründen Sie Ihren Fortgang mit persönlichen Gründen, die Sie nicht näher ausführen möchten.

Fragen Sie, wer von Ihnen die Kündigung den Kollegen mitteilt – und zu welchem Zeitpunkt. Kunden gegenüber kommunizieren Sie Ihr Ausscheiden am besten selbst. Selbstverständlich nur mit der Zustimmung des Chefs. Wenn Sie nicht freigestellt (also von Ihrer Arbeitspflicht entbunden) werden, sollten Sie auch die gültige Kündigungsfrist und eventuelle Resturlaubsansprüche klären.

Tipp: Erst Zusage abwarten, dann kündigen
Geben Sie Ihre Kündigung erst bekannt, wenn Sie den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben haben. Auf eine mündliche Zusage allein sollten Sie sich lieber nicht verlassen. Besonders bei Unternehmen, in denen es einen Betriebsrat gibt, der einer Einstellung zustimmen muss. Wenn Sie Ihren Arbeitgeber über Ihren Fortgang in Kenntnis setzen und dann plötzlich doch bleiben wollen, ist das Vertrauensverhältnis wahrscheinlich zerrüttet – oder aber Ihr Nachfolger wurde bereits eingestellt.


Motivation bewahren

Je nach Kündigungsfrist kann es bis zu einem halben Jahr dauern, ehe Sie Ihren Schreibtisch räumen dürfen. Bei schlechter Stimmung am Arbeitsplatz kann sich das ganz schön ziehen…

motivationMenschen sind keine Maschinen. Natürlich dürfen Sie Wut, Enttäuschung oder Trauer zulassen – aber bitte erst nach Feierabend. So schwer es auch fallen mag: Zeigen Sie weiterhin Engagement. Bis zum letzten Tag. Kommen Sie pünktlich, bleiben Sie Vorgesetzten und Kollegen gegenüber freundlich und respektvoll. Erledigen Sie Ihre Aufgaben zuverlässig. Dazu gehört auch, laufende Projekte möglichst noch zu Ende zu bringen.

Wer anbietet, seinen Nachfolger mit auszuwählen und einzuarbeiten, beweist seine Loyalität zum Unternehmen. Bereiten Sie zudem eine vernünftige Übergabe vor. Mit detaillierten Projektlisten und allen erforderlichen Passwörtern. Vermitteln Sie aber zugleich, dass Betriebsgeheimnisse auch in Zukunft gut bei Ihnen aufgehoben sind. Hinterlassen Sie eine Telefonnummer, um etwaige Fragen auch noch nach Ihrem Fortgang beantworten zu können. Selbst wenn der Neue Sie verdrängt haben sollte: Verlieren Sie kein schlechtes Wort über ihn. Sonst wirken Sie wie ein missgünstiger Neider.

Bemühen Sie sich, eine angenehme Abschiedsstimmung zu schaffen. Dann bleiben Sie in guter Erinnerung – und können sich unbelastet Gedanken um Ihr berufliches Weiterkommen machen.

Tipp: Feiern Sie auf keinen Fall krank
Zugegeben, die Versuchung kann groß sein. Vor allem wenn die Kündigung vom Arbeitgeber ausgeht. Dennoch sollten Sie sich das Krankfeiern unbedingt verkneifen. Denn sonst kann aus der ordentlichen Kündigung schnell eine außerordentliche Kündigung werden – mit allen negativen Folgen.

Sollten Sie krankgeschrieben sein und während dieser Zeit heimlich Ihre Tätigkeit beim neuen Arbeitgeber aufnehmen, drohen Ihnen darüber hinaus Schadenersatzforderungen und eventuell sogar strafrechtliche Konsequenzen!

Sie werden gemobbt, Ihre seelische Gesundheit ist in Gefahr? In diesem Fall ist es natürlich richtig, sich demPsychoterror mithilfe eines gelben Scheins zu entziehen. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.


Ausstand geben

Ganz gleich, wie die Umstände Ihrer Kündigung aussehen: Sie sollten sich am letzten Arbeitstag nicht einfach davonstehlen. Gerade weil Abschiede nur schwer auszuhalten sind, ist ein angemessener Rahmen dafür wichtig. Jedenfalls nach Erkenntnissen von Arbeitspsychologen. Es muss gar keine große Party sein: Ein kleiner Umtrunk im Kreis engerer Kollegen genügt auch.

Ausstand geben

Informieren Sie Ihre Vorgesetzten über dieses Vorhaben. In aller Regel können Sie mit Zustimmung rechnen. Und falls man sich doch dagegen sperrt? Kein Problem: Verlegen Sie Ihre Abschiedsrunde einfach in ein nahegelegenes Lokal. In der Mittagspause oder nach Feierabend. Sagen Sie ein paar Worte. Lassen Sie zum Beispiel gemeinsame Projekte oder besondere Arbeitserlebnisse kurz Revue passieren.

Kein Nachtreten: Abrechnung und Kritik sind an Ihrem Abschiedstag fehl am Platz. Verzichten Sie auch darauf, Ihr neues Gehalt zum Thema zu machen und sich abfällig über Unternehmen oder Vorgesetzte zu äußern. Selbst wenn die Arbeitsbeziehung schwierig gewesen sein sollte: Betonen Sie das Positive und werden Sie nicht zu emotional. Das ein oder andere Tränchen dürfen Sie natürlich verdrücken…

Tipp: Bleiben Sie in Kontakt
Verabschieden Sie sich von wichtigen Kollegen und Vorgesetzten persönlich. Bei Mitarbeitern, mit denen Sie näheren Umgang hatten, sollten Sie zumindest zum Telefonhörer greifen. Beim allen anderen reicht auch eine Abschieds-Mail.

Überlegen Sie sich vorher, zu wem Sie Verbindung halten möchten. Networking ist in der modernen Berufswelt ein Schlüssel zum Erfolg. Vielleicht möchten Sie den einen oder anderen Kollegen ja auch privat wiedersehen. Geben Sie Ihre Telefonnummer entsprechend weiter oder vernetzen Sie sich in Netzwerken wie XING oder Facebook.


Abschieds-Mail schreiben

„Macht’s gut ihr Deppen, ich wünsche euch noch viel Spaß in der Tretmühle!“ Mit Worten wie diesen sollten Sie sich besser nicht aus dem Unternehmen verabschieden. Selbst dann, wenn es Ihnen noch so auf den Nägeln brennen sollte…

Abschieds-Mail schreiben

Bringen Sie stattdessen respektvoll Ihren Dank zum Ausdruck. Für die erzielten Lernerfolge. Die wertvollen Erfahrungen, von denen Sie auch künftig profitieren werden. Und dafür, dass Sie die Möglichkeit hatten, im Unternehmen zu wachsen. Negative Äußerungen oder Vorwürfe haben in der Mail nichts verloren. Sie könnten später zum Bumerang und bei falschen Anschuldigungen unter Umständen sogar strafrechtlich relevant werden.

Ihren weiteren Berufsweg müssen Sie nicht im Dunkeln lassen. Schreiben Sie ganz offen, wo Sie künftig Ihre Kompetenz einbringen werden und welche Herausforderungen dort auf Sie warten. Wenn Sie Ihre neuen beruflichen Kontaktdaten angeben, sollten Sie sich aber zuvor die Zustimmung der Geschäftsleitung eingeholt haben – am besten auch die der künftigen.

Tipp: Darauf sollten Sie bei Ihrer Abschieds-Mail noch achten
Überlegen Sie genau, wen Sie auf welche Weise ansprechen. Schicken Sie lieber mehrere Mails. Wenn im E-Mail-Verteiler zu viele Namen auftauchen, entsteht leicht der Eindruck einer Massen-Mail. Das lässt den gebotenen Respekt vermissen. Auch die Reihenfolge der aufgeführten Empfänger ist von Bedeutung: Nennen Sie zunächst die Vorgesetzten und dann alle anderen nach Alphabet.


Psychologisch abschließen

Nur wer etwas als beendet betrachtet, ist wirklich bereit für Neues. Das gilt natürlich auch für das Arbeitsleben. Insbesondere dann, wenn der Abschied unfreiwillig war.

Unser Ratschlag:
Nehmen Sie sich vor dem ersten Arbeitstag am neuen Arbeitsplatz einige Tage Urlaub oder wenigstens eine kleine Pause. Reflektieren Sie. Überlegen Sie, was eventuell falsch gelaufen ist und was Sie künftig vielleicht besser machen können. Denn so haben Sie die Chance, aus Schwächen zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Beruflich ebenso wie persönlich.

Schließen Sie vollständig mit dem vorangegangenen Berufsabschnitt ab. Damit Sie im neuen Job mit Energie und Engagement durchstarten können.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!


arag_logoDas ARAG Themenportal „Auf ins Leben“ bietet u.a. Tipps rund um das Thema Arbeitsrecht: Welche Möglichkeiten habe ich bei einer Kündigung? Ist mein Arbeitszeugnis korrekt? Was muss ich wissen, wenn ich im Ausland arbeiten oder sogar ein Sabbatjahr machen möchte. In all diesen Situationen unterstützt die ARAG Betroffene und Interessierte mit Artikeln zu ihren Rechten und Pflichten in der Arbeitswelt.

 

8 Kommentare

Hartmut Broich

03.02.2016

Ich habe bei meinem ehemaligen Arbeitgeber bis zum letzten Tag Engagement und Einsatzbereitschaft gezeigt; selbst als am letzten Tag der Server einen technischen Defekt hatte, bin ich für die Reparatur geblieben bis fast Mitternacht; und der Dank war eine üble Kampagne und das Zerren vor einen Anwalt.
Engagement bis zum letzten Tag wird nicht honoriert.
Ich kann nur jedem raten nach der Kündigung sich krank schreiben zu lassen oder seinen Resturlaub zu nehmen. Man spart sich somit viel Enttäuschung und Nerven.

Oliver Giesbert

04.02.2016

Schade nur, wenn Teile der verbleibenden Belegschaft das nicht ebenso professionell halten.
Dieser Hinweis fehlt in dem Artikel!

Michael Solice

04.02.2016

Das ist aber eine ziemlich einseitige Darstellung des „perfekten“ Abschieds. Viel öfter wohl sind es gerade Arbeitgeber, die bzgl. dieses Themas einer intensiven Schulung und auch Moralpredigt bedürfen, denn viel zu oft werden Arbeitnehmer unter fadenscheinigen Gründen vom Arbeitgeber aus dem Unternehmen gedrängt, ja bisweilen sogar regelrecht rausgemobbt! Der berühmte Arschtritt eben, mit dem „lästig“ gewordene Arbeitnehmer vor dir Tür gesetzt werden. Solch einseitige Ratschläge zeigen mir persönlich nur, wie groß doch die Arbeitgeberlobby ist und wie sehr der „kleine“ Arbeitnehmer doch verachtet wird.

micha

04.02.2016

Es ist gleich, wie stark der Arbeitgeber einen verletzt hat, oder wie zerrüttet das Verhältnis am Ende war. Jede/r Mitarbeiter/in sollte den Anspruch an sich selber haben darüber zu stehen. Sonst mache ich mich gleich.

Michael Solice

05.02.2016

Nein, es ist nicht egal, wie sich der Arbeitgeber verhalten hat. Ist eine Kündigung bspw. rechtswidrig oder wurde man zur Aufhebung oder Eigenkündigung des Arbeitsverhältnisses genötigt, z.B. durch Mobbing, Drohungen oder ähnlichem, ist der Arbeitnehmer u.U. gut beraten, einen Rechtsanwalt zu konsultieren und seinen Arbeitgeber zu verklagen (z B. Kündigungsschutzklage, Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld etc.) oder im Extremfall sogar Strafanzeige zu stellen. Auch ein schlechtes und unwahres Arbeitszeugnis als Rache des Arbeitgebers muss man nicht auf sich sitzen lassen, auch hiergegen kann man erfolgreich klagen.

Torsten Schneider

06.02.2016

Ich persönlich habe jedes Arbeitsverhältnis bis zum Schluß mit Würde und Anstand zu Ende gebracht. Dabei muß ich sagen, es war mir nie zum Nachteil! Ich kann nur jedem raten sich selber treu zu bleiben und sein Gesicht zu waren.

R.Will

07.02.2016

Auch ich habe immer mit Anstand jedes Arbeitsverhältnis beendet. Dank und Anstand habe ich von meinen Arbeitgebern erwartungsgemäß nie bekommen, das zeigten zuvor schon Erfahrungen anderer Kollegen. Es ist in der Tat auch zu wünschen, dass es einen solchen Abschieds-Knigge auch bald für Arbeitgeber gibt. Nach außen hin ist oft zu hören „Reisende soll man ziehen lassen“, aber diese „Gelassenheit“ andeutende Reaktion ist nach meinen Erfahrungen in keinster Weise aufrichtig. Die tatsächlichen Reaktionen zeigen mir, dass offensichtlich verletzter Stolz und Kränkung der doch auch oft auf Arbeitgeberseite anzutreffenden Unfehlbarkeit nicht weit entfernt sind. Und genau diese Haltung war für mich das Zeichen, mit dem Verlassen des Unternehmens den richtigen Entschluss gefasst zu haben. Mit Anstand das Unternehmen zu verlassen habe ich für mich gemacht und um zu zeigen, dass diese Art des Umgangs nicht die meine ist. Ich habe auch heute noch guten Kontakt zu früheren KollegenInnen. Einfach „krank machen“ trifft den Arbeitgeber in den seltensten Fällen, die Arbeit wird auf die Kollegen verteilt und es stellt sich die Frage, ob man das bezwecken möchte. Einen wirklich guten Arbeitgeber hätte ich nie verlassen, auch nicht für mehr Geld. Die Rückkehr zu einem alten Arbeitgeber habe ich daher auch nie erwogen, denn es gab immer gute Gründe das Unternehmen zu verlassen und zudem, die Welt ist so groß, warum also eine Fehler zweimal machen ….

Andree Grüneberg

20.03.2016

Wenn ich die Beiträge lese, finde ich mich hier wieder. Es gehört zum Anstand, sich bis zum letzten Tag seiner Loyalität zum Arbeitgeber, bewust zu sein, auch wenn ein neuer Abschnitt des Arbeitslebens in greifbarer Nähe ist.
Mein Ausstand war ein Erfolg, wenn man dies so nennen kann, denn viele lieb und teuer gewordene Kollegen verlässt man, zu mindest aus dem Arbeitsalltag. Ich hatte eine Abschiesrede vorbereitet, die für sehr emotionale Reaktionen sorgte. Auch waren alle meine Kollegen der Verwaltung anwesend, was mein Boss und Geschäftsführer nicht nur dem guten Frühstück zu rechnete. Übrigens wir waren damals etwas über dreißig.
Ich würde aber lügen wenn ich sagen würde „alle waren da“ nein wie das im Leben so ist, einen gibt es meistens mit dem man einfach nicht kann, aber dann bemerkt man einfach auch nicht wenn er fehlt.
Alles in Allem bin ich froh darüber, wie ich micht verabschiedet habe, denn wie heißt es so schön: „Man(n) sieht sich immer zweimal im Leben. Also bewahrt bis zum Schluß Anstand und Contenance. Wer Interesse hat meine kleine Rede lesen zu wollen, ich stehe gern zur Verfügung……