Besser leben. Anders arbeiten.
Das New Work Themen-Portal.

Besser leben. Anders arbeiten.
Das New Work Themen-Portal.

New Work Check 2016

Hunde als Job-Goodies: Mein Partner mit der kalten Schnauze

Handys, Hunde, Home Office – Unternehmen halten Beschäftigte mit Zusatzleistungen bei Laune. Den Geschmack der Belegschaft treffen sie damit nicht immer. Dieser Artikel ist im Original im FOCUS-Spezial „Die besten Arbeitgeber 2016“ erschienen – aktuell am Kiosk.

hund_text2Sie sind kein Traumpaar aus dem Bilderbuch. Doch wer die rothaarige Schöne und den spanischen Naturburschen beobachtet, merkt schnell: Die ungleichen Schreibtischnachbarn sind echte Stimmungsmacher. Caja, eine langbeinige Labrador-Dame aus bestem Hause, und Kibo, ein bodenständiger Bobtail-Mischling mit  Migrationshintergrund, sind die Bürohunde des Münchner Unternehmens NanoTemper Technologies – und eine Seltenheit in der deutschen Arbeitswelt.

Im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter setzen immer mehr Unternehmen auf Nebenleistungen, die sie zusätzlich zum Gehalt gewähren – neudeutsch oft als „Fringe Benefits“ bezeichnet. Manche locken mit Weiterbildungsangeboten, kostenlosen Dienst-Handys und Firmenwagen, andere bieten familienfreundliche Dienstpläne oder sponsern die private Altersvorsorge. Eine exklusive Auswertung von 90 000 Suchanfragen der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu für „FOCUS Beste Arbeitgeber“ zeigt jedoch: Den Geschmack der Belegschaft treffen die Firmen damit nicht immer.

Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, nehmen Beschäftigte gern an. Arbeitnehmer mit ausgefalleneren Wünschen gehen hingegen oft leer aus: Obwohl laut der Kununu-Analyse mehr als 20 Prozent der Mitarbeiter gern ihren Hund mit zur Arbeit brächten, entsprechen diesem Wunsch gerade mal sechs Prozent der Arbeitgeber. Umgekehrt lässt es Beschäftigte kalt, dass mehr als 40 Prozent der Betriebe ihnen Essenszulagen gewähren. Die Nachfrage nach diesem Angebot liegt bei etwa acht Prozent.

Die Gründe für die Diskrepanz sind vielfältig. „Unternehmen, die bestimmte Extras nach eigenem Gutdünken anbieten und dabei nicht nach den spezifischen Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter fragen, laufen Gefahr, die falschen Schwerpunkte zu setzen“, sagt Sven Granse, Führungskräfte-Coach und Organisationsberater aus Berlin. Auch gelte es zu unterscheiden, welchem Zweck die Extras in erster Linie dienen sollen: Geht es darum, junge Talente anzulocken, oder wollen die Führungskräfte die Stammbelegschaft bei Laune halten? „Es reicht nicht, einmalig einen Katalog mit modern anmutenden Angeboten für alle aufzulegen“, warnt der Experte. „Im Idealfall sollten Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Benefits gemeinsam festzurren und in regelmäßigen Abständen an veränderte Umstände anpassen.“

Diese Erkenntnis scheint sich inzwischen bei den Arbeitgebern durchzusetzen – zumindest theoretisch. Eine aktuelle Studie im Auftrag der Unternehmensberatung Towers Watson unter europäischen Managern belegt, dass schon auf Grund des demografischen Wandels 60 Prozent der deutschen Unternehmen ihr Nebenleistungsangebot für verbesserungswürdig halten.

„Mitarbeiter sind zufriedener und bringen sich gern ein, wenn sie die Möglichkeit haben, private und berufliche Interessen möglichst flexibel zu organisieren“, beobachtet Reinhold Werthmann, Personaldirektor beim Modeunternehmen s.Oliver. Allerdings müssten dabei immer der Bedarf des Unternehmens, das Anforderungsprofil und dieWünsche des jeweiligen Mitarbeiters zusammenpassen. Ein Paket zu schnüren, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind, ist nicht immer einfach. Im Verkauf orientiere sich s.Oliver daher in erster Linie an den Wünschen der Kunden und dann erst an denen der Mitarbeiter.

„In den meisten Fällen schaffen wir es, die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut zu bringen“, ergänzt Werthmann. So wie beim Thema Teilzeit: Derzeit arbeite gut die Hälfte der deutschlandweit etwa 5500 Mitarbeiter der s.Oliver-Group in Teilzeit. Die höchste Teilzeitquote hätten dabei sogar die Outfit-Berater in den Geschäften.

Das bereits Erreichte nur zu bewahren ist für Werthmann keine Option. Er ist überzeugt: „Arbeitgeber müssen ihre Hausaufgaben machen und ihr Angebot immer wieder nachjustieren, wenn sie ihre Leistungsträger auch in Zukunft in ihrem Unternehmen halten wollen.“

Zufriedene, motivierte Mitarbeiter sind auch das Ziel von NanoTemper-Geschäftsführer Stefan Duhr. Dafür setzt der promovierte Biochemiker unter anderem auf tierische Unterstützung: Nicht nur der Chef, auch die Mitarbeiter dürfen selbstverständlich in vierbeiniger Begleitung zum Dienst erscheinen – so wie Duhr mit seiner Labradorhündin Caja.

Applikationsspezialist Christian Kleusch nutzt dieses außergewöhnliche Angebot seines Arbeitgebers regelmäßig. Er teilt sich das Sorgerecht für Hund Kibo mit seiner Lebensgefährtin. Sie ist, ebenso wie er selbst, beruflich viel unterwegs. „Einen Job, für den ich jeden Tag meinen Hund wegorganisieren müsste, kann ich mir heute kaum noch vorstellen“, sagt der Biologe.

Geschäftsführer Duhr will seine Hunde-Politik aber nicht nur als „betriebliche Nebenleistung“ verstanden wissen. Für ihn sind die Vierbeiner vor allem eines – ein Gewinn fürs Betriebsklima. „Man kümmert sich auch mal für ein paar Momente um etwas anderes als um die Arbeit, wenn vor dem Schreibtisch ein Hund liegt, der Streicheleinheiten oder einen Spaziergang einfordert“, so die Erfahrung des Wissenschaftlers. Weniger leisten würde sein Team deshalb nicht. „Wir haben aber mit Hund deutlich mehr Spaß als ohne.“

Dass die Partner mit der kalten Schnauze einen gewissen Mehraufwand im Büroalltag bedeuten, nimmt er billigend in Kauf. Bobtail-Mischling Kibo beispielsweise markierte an seinem ersten Arbeitstag gleich mal sein Revier. Dafür suchte sich der stoische Mischling ausgerechnet einen recht hochpreisigen Ledersessel aus.

Das Angebot der Arbeitgeber an zusätzlichen Leistungen neben dem Gehalt erfüllt längst nicht alle Wünsche der Arbeitnehmer. Nur bei den Themen flexible Arbeitszeiten, Home-Office und Firmenwagen sind sich Belegschaft und Unternehmen nahezu einig

Das Angebot der Arbeitgeber an zusätzlichen Leistungen neben dem Gehalt erfüllt längst nicht alle Wünsche der Arbeitnehmer.
Nur bei den Themen flexible Arbeitszeiten, Home-Office und Firmenwagen sind sich Belegschaft und Unternehmen nahezu einig

Zudem gibt es immer wieder Kunden oder Kollegen, die keine ausgewiesenen Hundefreunde sind oder gar Angst vor den Vierbeinern haben. „Die meisten ändern jedoch ihre Meinung, wenn sie Caja und Kibo erst einmal live erlebt haben“, erzählt der Unternehmenschef. Duhrs Erfolgsmodell „Bürohund“ wird demnächst sogar noch ausgeweitet: Der erste Firmenwelpe in der Geschichte von NanoTemper Technologies kommt bereits in wenigen Wochen.

Text: Catrin Gesellensetter, Fotos: Stefan Thomas Kröger


FocusSpezial Beste ArbeitgeberDie FOCUS-SPEZIAL-Ausgabe zu den besten Arbeitgebern 2016 (Januar/Februar 2016) ist aktuell am Kiosk und hier erhältlich. Neben dem großen FOCUS-Ranking mit 1.000 Top-Firmen aus 22 Branchen präsentiert die Ausgabe zahlreiche ausführliche Unternehmensporträts sowie interessante Einblicke in neue Arbeitswelten und Ratgeber-Beiträge.


 

20 Kommentare

Christian

16.02.2016

„Obwohl laut der Kununu-Analyse mehr als 20 Prozent der Mitarbeiter gern ihren Hund mit zur Arbeit Wünsche des jeweiligen Mitarbeiters zusammenpassen.“ ??

Wer ist Herr oder Frau Werthmann?

Es hätte ein interessanter Artikel werden können, aber ein bisschen Qualität hätte nicht geschadet. Das ist viel verlangt, ich weiß…

Sabine Brockmeier

16.02.2016

Hallo Christian,
da fehlte eine Passage, danke für den Hinweis – ist korrigiert und müsste sich nun erschließen.
Viele Grüße, Sabine Brockmeier /
XING spielraum

Markus

17.02.2016

ein Bürohund unter adäquaten Bedingungen, lässt Mitarbeiter, Unternehmen und die Hunde selbst, gesünder werden.

Sagen wir vom Bundesverband Bürohund e.V.

Dog-in statt Burn-out.

sibylle1969

18.02.2016

Möglichkeit zum gelegentlichen Home Office habe ich bereits, danach käme bei mir ganz oben die Möglichkeit, auch mal 2-3 Monate am Stück freinehmen zu können, um eine längere Reise zu machen, etwa durch einen Gehaltsverzicht bei voller Arbeit, also z.B. man arbeitet 6 Monate voll bei 80% des Gehalts und kann dann 2 Monate am Stück freimachen. Ich reise für mein Leben gern und würde gerne schon vor dem Rentenalter länger verreisen können.

Tichy

18.02.2016

Was ist mit Arbeitnehmern mit Allergien? Für mich wäre es ein Kündigungsgrund, wenn ein Hund (oder Katze, Meerschweinchen, …) regelmäßig ins Büro kommen würde. In einem Husky-Haushalt brauchte ich ein Asthma-Spray, Allergietabletten alleine reichten nicht.

Gesche

18.02.2016

Zufriedenheit bei Mitarbeitern erreichen wir mit einem gesunden Mittagessen in einer modernen Kantine. Suppe, Salate und ein Fisch- oder Fleischgericht, danach einen guten Cappuccino, was kann es besseres geben? Danach geht die Arbeit leichter von der Hand, tolle Unternehmen subventionieren die Verpflegung der Leistungsträger.

Wolfgang Bahre

18.02.2016

Wirklich sinnvolle Angebote müssen gute Gefühle auslösen. Auf beiden Seiten. Der Arbeitgeber muss den inneren Wunsch haben, seinen Mitarbeitenden wirklich das zu geben, was sie sich wünnschen. Arbeitnehmer müssen für sich erkennen, was sie wirklich brauchen, um ihre Arbeit mit echtem Spaß und Freude auszuüben. Dieses gilt es herauszufinden und im zweiten Schritt als gemeinsame Mission im Betrieb umzusetzen. Es sollte DAS Mittel zu DEM Zweck sein und keine Alibi-Funktion darstellen.

Thomas Werner

18.02.2016

Ein Arbeitgeber der Hunde im Büro erlaubt, ist für mich nicht akzeptabel. Das kann nur funktionieren wenn wirklich alle dafür sind, und dieses Klima ist gottlob nur in relativ jungen oder kleinen Unternehmen vorhanden.

Neben dem Respekt oder Angst vor den Tieren (ich selbst hatte zwei sehr unangenehme Begegnungen mit Hunden) ist es immer wieder der hygienische Aspekt. Mir ist bekannt daß dies den meisten Hundebesitzern nichts ausmacht, aber damit müssen sie selbst klarkommen. Ich KANN das nicht. Und ich verspüre nicht den Drang, deswegen jeden Abend meine Anzughose in die Reinigung zu geben.

Rico

18.02.2016

20 Prozent der Mitarbeiter möchten gern ihren Hund mit zur Arbeitnehmern, bleibt ein Rest von 80 Prozent. Ich möchte nicht in einem Unternehmen Arbeiten wo mir Hund unterm Schreibtisch liegt oder in meine Kaffeetasse sabbert.

Armin Heinzmann

18.02.2016

Absolute Katastrophe. Ich fürchte mich vor grossen (agressiven) Hunden und würde mich weigern, zu so jemandem ins Büro zu gehen und wenn es auch nur für kurz ist. Eine Frechheit, wenn ein Arbeitgeber anderen Mitarbeitern so etwas zumutet. Von Leuten mit Hundeallergie ganz zu schweigen.

Tom

18.02.2016

So etwas regelt sich doch von selbst. Ich hatte es schon und könnte jederzeit wieder mit einem Wolf im Büro Leben. Bei strengem Dresscode ist es natürlich blöd, wenn man mit Sabber an der Hose rumläuft.

Für Background Services ohne direkten Außenkontakt halte ich das für ein gutes Modell. Hunde werden nicht umsonst für Therapieunterstützung eingesetzt. Eine unerzogene Fußhupe ist eher kontraproduktiv, ein entspannter Zeitgenosse kann das Büroklima sozial aufpeppen.

Dass ein Allergiker das nicht ertragen kann ist mir auch völlig klar. Wenn es jedoch für alle Beteiligten Ok ist, sehe ich einen großen Zugewinn.

Audrey

18.02.2016

Wow. Ich habe zwar keinen Hund (leider keine Zeit zu anständiger Versorgung während ich arbeite & bei meinem derzeitigen Pensum) – bin aber geschockt von der Menge ablehnender Kommentare und Haltungen. Auch heißt „21% wünschen sich dies“ keineswegs im umkehrschluss, dass der Rest der Angestellten Hunde am Arbeitsplatz ablehnt (da spricht nur der „Ablehner“) – sondern nur, dass für den Rest dieses Angebot nicht (so) wichtig/interessant/gewünscht ist, wie andere Leistungen. Für eine reine dafür/dagegen Geschichte ist die Frage NICHT gemacht. Für alle entweder oder Leute: Warum muss 1 Absager im Unternehmen allen Hundehaltern und wohlgesonnenen diese tolle Möglichkeit kaputt machen?! Es gibt auch was dazwischen! Zum Beispiel könnten Hunde (zum Schutz von Allergikern) nur in bestimmten Bereichen, Räumen, Etagen etc erlaubt sein. Oder die entsprechenden Kollegen (Hundekollegen wie besonders gestresste anti-hundekollegen) könnten im Gebäude flexible Arbeitsplätze bekommen wo sie sich einloggen können, oder oder oder. Das ist auch so nicht so ungewöhnlich. Und bevor sie dies auch platt machen – verwenden Sie den Elan doch dafür eine Lösung für sich und ihre Kollegen zu finden?! Sie wissen gar nicht wen sie mit dieser heftigen Ablehnung gerade absolut vor den Kopf stoßen … Und wenn es ihnen egal ist – bin ich froh nicht in Ihrer Firma und Umfeld zu arbeiten…:)

Audrey

18.02.2016

Nachtrag: ach ja, klare Regeln (wer, wann, wo, Grundvoraussetzungen, und Vorab Absprachen untereinander und im Betrieb) sowie Sozial verträgliche ob mit Menschen oder mit anderen Hunden klar kommende Hunde setze ich als Voraussetzung und selbstverständlich voraus. Man plant sowas ja und idealerweise klar, verständlich, fair und transparent.

Anja Kühnel

18.02.2016

Ich kann bisher fast nur von positiven Erfahrungen mit Hunden im Büro berichten. Die Hunde waren allerdings alle total ruhig und friedlich und lagen bis zu Pause bzw. dem Feierabend ruhig an einem Ort. Wer Stress hatte, ist zwischendurch immer mal zum Hund gegangen und war danach immer wieder ein wenig ausgeglichener.
Auch ein Spaziergang mit dem Hund in der Pause tat vielen gut.
Wir waren schon immer alle traurig, wenn der Kollege oder die Kollegin mit Hund Urlaub hatte oder aus anderen Gründen abwesend war.
Natürlich kann ich verstehen, dass man da Rücksicht auf Kollegen mit Ängsten oder Allergien nehmen muss. Das war bei meinen bisherigen Arbeitsplätzen allerdings kein Thema.

Audrey

18.02.2016

Äh, großen Hund automatisch mit „aggressiv“ gleichsetzen?! Das ist als ob ich Raucher (bin keiner) spontan als allesamt stinkend und was zurückgeblieben im Kopf erklären würde und von meinem Vorstand forderte das die bitte alle zu feuern sind, weil ich das nicht mag/mich davon gestört fühle. (Einige müffeln ;) viele sind aber sehr liebenswerte Kollegen …;) )

Matthias

18.02.2016

Es wurde auf Xing schon mehrfach Propaganda für Hunde ins Büros gemacht. Was soll diese groteske Idee? Wer will da sein Hobby anderen im Berufsleben aufdrängen?

Ein Hund ist ein Haustier und sollte nur auf hinreichend großen Grundstücken gehalten werden dürfen. Es ist schlimm genug dass beim „Gassigehen“ der Hund vorsätzlich öffentliche oder andere private Gelände verschmutzt.

Nun sollen solche Viecher auch noch am Arbeitsplatz beim Mobbing helfen? Denn wer es wagt dagegen zu sein wird nicht nur das Knurren eines Hundes ertragen müssen. Und wer aus Sorge um seinen Arbeitsplatz diese „Büro-Hunde“ klaglos erträgt wird erst recht darunter leiden.

Was kommt als nächstes? Taxi- oder Busfahrer mit Hunden? Hunde an der Supermarktkasse?

Betty Barrista

19.02.2016

Zitat: „Zudem gibt es immer wieder Kunden oder Kollegen, die keine ausgewiesenen Hundefreunde sind oder gar Angst vor den Vierbeinern haben“.

Es gibt auch immer mehr Kunden und Kollegen, die eine Hundehaarallergie haben. Zumindest die betroffenen Kollegen werden bei immer mehr Hunden im Unternehmen auch häufiger krank sein. Meiner Meinung nach ist es hier wirklich angebracht, das Bedürfnis der Hundehalter nach „Hund im Büro“ zurückzustellen und das Gesundheitsbedürfnis der anderen Kollegen und Kolleginnen in den Vordergrund zu rücken. —-

Es ist auch auffällig, dass es in Artikeln und Diskussionen überwiegend um „Hund im Büro“ geht, nicht um „Katze, Wellensittich, Meerschweinchen etc. im Büro“. Vielleicht ist endlich einmal eine Diskussion angebracht, warum Hundehalter überhaupt das Bedürfnis haben, ihren Hund mit ins Büro zu bringen. Es ist nicht zu übersehen, dass Halter von anderen Tieren dieses Bedürfnis offenbar nicht verspüren.

Audrey

19.02.2016

Hint: nicht zuletzt weil Katzen / Meerschweinchen & co alleine zu Hause bleiben können – während Hund mehrfach am Tag raus muss…

Besten Gruß!

Al

13.12.2016

Um Matthias‘ Polemik mal aufzugreifen:

Wer glaubt, daß man Glück nicht greifen kann, hat noch nie einen Hund gestreichelt.

Ich kenne übrigens auch Bürokatzen. Warum muß sich immer ein Teil der Leser aufspielen, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen und vertrete nun die allein seligmachende Ansicht?

Al

13.12.2016

Aus dem Text ging doch eindeutig hervor, daß „Haustier im Büro“ nicht für alle und jeden das richtige Goodie ist. In meinem persönlichen Fall gibt es sehr wohl Tage, an denen mein Terrier mit zu Kunden fährt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.