Arbeitsplatz Deutschland

Noch mehr Bürofloskeln: Das sind die nervigsten Chefsprüche

Unsere Hitliste der nervigsten Bürofloskeln 2015 war ein Riesenerfolg. Nun legen wir nach, mit Hilfe der spielraum-User. Hier sind die schlimmsten Boss-Sprüche aus deutschen Unternehmen.

„Ich setz‘ dich mal in CC“, „Das skaliert doch nicht“, „Das habe ich auf dem Schirm“ – als wir kurz Weihnachten unsere Hitliste der „nervigsten Bürofloskeln 2015“ veröffentlichten, ahnten wir nicht im Traum,  was wir damit bei Ihnen, liebe spielraum-User, auslösen würden. Auf unsere Aufforderung, uns doch gerne auch Ihren „Lieblingsspruch“ vom Arbeitsplatz mitzuteilen, ging eine wahre Flut von Einsendungen ein: Hier, auf Facebook, auf Twitter erreichten uns mehrere hundert „typische“ Bürokommentare. Vielen Dank dafür.

Vor allem eine Spezies scheint sich auf nervtötende oder besonders unoriginelle Sprüche spezialisiert zu haben: Dem deutschen Chef gehen bei der Ansprache an seine werten Mitarbeiter anscheinend regelmäßig die verbalen Gäule durch. Wir haben uns deshalb entschlossen, eine Auswahl Ihrer fürchterlichsten, nichtssagenden, sinnentleerten Boss-Sprüche noch einmal hier gesammelt (und augenzwinkernd) zu bringen. Viel Spaß.

10. „Wir müssen an unserer Performance arbeiten“

9. „Danke für den Input!“

8. „Du machst das schon!“

7. „Sie müssen auf die neuralgischen Punkte achten“

6. „Don’t hesitate to contact me“

5. „Da bin ich leidenschaftslos“

4. „Klärt das bitte bilateral“

 3. „Bis morgen in alter Frische“

 2. „Ich will Lösungen hören und keine Probleme“

 1. „Ist nur mal so eine Idee!“

 

P.S. Und auch diesmal gilt: Haben Sie auch noch eine typische Bürofloskel beizusteuern? Dann bitte gerne hier unten in den Kommentaren. 

86 Kommentare

Ronald

05.01.2016

„Haben Sie wirklich ein Problem…oder sind sie einfach nur Teil des Problems?“

Eiselen

05.01.2016

Ich würde mal gerne über die nervigsten Sprüche von Mitarbeitern reden. Bsp. gefällig?
Wieso haben Sie das nicht vorliegen? Hab ich Ihnen alles weitergeleitet.
Oder: das kann ich jetzt nicht auch noch für Sie erledigen.

Stefan Schaefers

05.01.2016

Hab da auch noch einen: „Du bist auch einem guten Weg!“ Kaum zu toppen. ..

Markus

05.01.2016

Das muss „vorsozialisiert“ werden. (Ergo: jmd. beibringen, dass etwas nicht den meist berechtigten Erwartungen entspricht).

Nervigerchef

05.01.2016

Stimmt. Davon gibt es jede Menge, aber XING ist besser im Chef-Bashing als im kritischen Betrachten lauer Ausreden von Mitarbeitern. „Ich hab Dir das ja alles noch gemailt“ – legendär :)

Anna

05.01.2016

Mitarbeiter-Sprüche war letztes Thema, ganz groß…

Marcus

05.01.2016

MA: Chef, wir haben keine Milch mehr!

Doerbeck

05.01.2016

Wir schaffen das!

Axel Lohse

05.01.2016

„Da nimmt man mal den Kopf zwischen die Schultern und winkelt die Arme an, dann wird das schon…..“

H.Bräu

05.01.2016

„Wir müssen aufhören über Probleme zu diskutieren, sondern Lösungen finden.“

Ralf Hermann

05.01.2016

Da müssen wir die PS auf die Strasse bekommen!

Ralf Hermann

05.01.2016

„Da werd ich mit den Leuten mal in die Bütt (Wanne) steigen“

Erich

05.01.2016

Könnt ihr nicht auch dasselbe für Chefs/Firmeninhaber einrichten? Die könnten dann die besten Lügen veröffentlichen, die ihnen aufgetischt werden, wenn ein Mitarbeiter mal nicht gerade Lust zur Arbeit hat.
Ich bin kein Arbeitgeber, aber zolle denen Respekt, die mir eine Arbeit geben und mir Lohn bezahlen.

Alfred

05.01.2016

der „Ober“ sticht den „Unter“

Ralf Hermann

05.01.2016

„Wir sollten ein kleines Royalty ausloben, damit die Crew mehr Invest bringt“

Scheffe

05.01.2016

was ist das für eine schwachsinnige Liste! Wenn man als Chef z.B. seinen Mitarbeitern zutraut untereinander eine Lösung ohne Befehl von oben – „klärt das bitte bilateral“ – zu finden, wird man als sinnentleert bezeichnet! Auf den Punkt: Dumme Hetze gegen Chefs!

Ralf Hermann

05.01.2016

@Erich: Chefs haben für so etwas keine Zeit, wo hingegen Mitarbeiter hier rumlümmeln und ihre Arbeitszeit vertändeln ;-) Und ein wenig Respektlosigkeit hat noch niemandem geschadet, zumal das hier nicht sonderlich respektlos ist, sondern der Eigenart von Vorgesetzten geschuldet ist, dass man als Mitarbeiter solchen Floskelmüll überhaupt erst zuhauf anhören muss.

Harm Reimers

05.01.2016

Es lohnt definitiv nicht, sich mit solch einem unqualifizierten Sammelsurium von Sprüchen zu beschäftigen. Die Autoren tun niemanden einen Gefallen damit, Mitarbeiter gegen Chefs aufzustacheln.
In meiner langen Erfahrung als Chef und Mitarbeiter habe ich prozentual ebenso viele schwache Chefs wie Mitarbeiter kennengelernt.
Hetze und Spaltung hilft weder dem Einen noch dem Anderen. Nur wirkliche Kompetenz und Grundtugenden wie Fleiß, Pünklichkeit, Fehlertoleranz, Ehrlichkeit, „echte“ Übernahme von Verantwortung sowie Güte helfen beiden Seiten, die tatsächlich Eine sein sollten.

zefix

05.01.2016

Mein absoluter Favorit: „Ich erwarte das Mögliche!“

Kelnberger

05.01.2016

Ihr könnt machen was ihr wollt, Hauptsache ihr macht das, was ich will!

Claudia Woler

05.01.2016

Ich höre einen ironischen Unterton …

Udo Engelmann

05.01.2016

Bei uns macht jeder was er will, ob er will oder nicht.

Kelly

05.01.2016

Ich bin ja hier der Letzte, der was von Keramik versteht, aber immerhin noch der Einäugige unter Blinden!

Sven Karasch

05.01.2016

„Muss ich da nervös werden, wenn…“

J.Zimmermann

05.01.2016

Wie gehen Sie damit um?

Mitar Beiter

05.01.2016

@Scheffe: Grundsätzlich mag das stimmen – und das kommt vermutlich daher, dass die meisten der Kommentare sinnlos aus einem Kontext gerissen wurden.
Ein Beispiel von mir: „Ich erwarte von jedem Einzelnen von Euch mehr Eigeninitiative“. Das klingt ja schon mal positiv, oder? Wenn man aber die Hintergründe kennt, dann wird diese Aussage nur noch lächerlich. Denn: Kurz, nachdem mein Chef das gesagt hat, ist er durch seine Abteilung marschiert und hinterfragt jede einzelne Maßnahme seiner Untergebenen. Soll ich jetzt eigeninitiativ agieren? Oder soll ich mich für jeden einzelnen Schritt bei meinem Chef vorab rechtfertigen? Und genau deswegen nominiere ich den Spruch: „Ich erwarte von jedem Einzelnen von Euch mehr Eigeninitiative“.

Guido Otterbein

05.01.2016

So ein Artikel in einem Business-Portal ist einfach nur unfassbar!!

Silke

05.01.2016

Wir müssen die Kollegen abholen (im Sinne von informieren)

Klaus Thiele

05.01.2016

Liebe Autoren dieses Artikels,
ich bin ganz sicher, Sie waren noch nie in der Rolle eines Vorgesetzten und werden es wohl auch nie werden.
Anders ist eine solche Liste nicht zu erklären.

Ralf Hermann

05.01.2016

@Harm Reimers: Hier geht es doch nicht um das Aufstacheln, lassen Sie doch bitte die Kirche im Dorf. Es ist nun mal eine Tatsache, dass sich gerade die Anwärter in einer Befehlskette nach und nach den Sprech des/der Vorgesetzten aneignen und sich dadurch selbst lächerlich machen.

Ein gutes Beispiel ist die Hierarchie des größten unabhängigen Mobilfunkanbieters in Deutschland. Dort können Sie bereits ab Filialleiterebene heraushören, unter wessen Knute derjenige aufgewachsen ist, eben weil er denselben Business-Bullshit von sich gibt wie sein Gebietsleiter, dessen Regionalleiter, bis hin zum Leiter Retail, der diesen ganzen rhethorischen Schwachsinn erst mit in die Firma gebracht hat. Da hat man als Normalsterblicher irgendwann keine Lust mehr, sich diesen ganzen Schmonz anzuhören, vor allem wenn man den Eindruck hat, dass der Typ, der mich zu „Bilateralität“ auffordert, selbst wohl noch nicht mal weiß wie das Wort geschrieben wird. Und gerade da wird es lächerlich, weil durch diesen Sprech so viele vorgeben, etwas zu sein, was sie in Wirklichkeit gar nicht sind.

Klaus Werner

05.01.2016

Leute die mich kennen, wären jetzt besser ruhig

Gerhard

05.01.2016

Diese Frage ist toternst gemeint und sollte für jeden als Pflichtaufgabe zuteil werden, der hier lockere Sprüche verbreitet: Kennst Du Deinen echten Stundenlohn, den Deine Firma für Dich zahlt? Dann verbreite, was Dein Spruch, hier veröffentlicht, Deiner Firma kostet. Oder geschieht das etwa in der Freizeit?

Gerhard

05.01.2016

Schicken Sie mir das per Mail.
oder:
Erinnern Sie mich (morgen) nochmal.

Ralf Klassen

05.01.2016

Liebe Userinnen und User, wir freuen uns über jede Idee UND jede Diskussion zu diesem Thema, möchten aber doch noch einmal darauf hinweisen, dass die ganze Angelegenheit bitte auch mit einem Augenzwinkern zu sehen ist. Im Übrigen gilt für Chefs und die lieben Kollegen gleichermaßen: Es gibt solche und solche. ;-)
Beste Grüße aus der spielraum-Redaktion.

Reto Hartinger

05.01.2016

Hey Jungs beruhigt Euch wieder einmal. Es geht hier ums Lachen und das sollte man auf jeder Stufe geniessen können und ein Chef der nicht über sich selbst lachen kann, sollte sich fragen ob die Rolle die er hat nicht eine Nummer zu hoch ist. Ich bin schon 30 Jahre der Boss und es gibt sicher von mir einige solcher Sprüche. Das lustige daran ist, dass man diese entweder schon in verschiedenen Situationen gehört hat und sie dann zum Lachen, wenn sie nicht zum Weinen oder mindestens Kopfschütteln wären. Mir kommt grad keiner in den Sinn den ich immer wieder mal von mir geben, meine Mitarbeiter hätten da sicher sofort welche die mich Charakterisieren

Axel

05.01.2016

Bitte Rü 😀

Winnetou

05.01.2016

Könnt ihr das nicht auf der Arbeitsebene klären?

Daniel

05.01.2016

„Jungs“, ihr habt jetzt schon genügend Zeit verloren! (Egal, ob auch Frauen am Tisch sitzen – und eigentlich sind sowieso immer die Mädels schuld… ;-))

Haju Frime

05.01.2016

Ein schöner Satz des Chefs:
„Wenn Sie damit ein Problem haben, habe ich ein Problem mit Ihnen.
UND ICH LÖSE MEINE PROBLEME!“

Tobias

05.01.2016

„Macht nix, wenn’s schnell geht!“

U. Tiebach

05.01.2016

wenn Ihre anderen Artikel genauso sinnfrei sind sollte man darüber nachdenken diesen Newsletter abzubestellen.

Meyer

05.01.2016

Hier noch Totalkaputmacher: “ Das ist Sache des Bundestrainers“.

Marc

05.01.2016

Den nervigsten Beitrag schon am Jahresanfang abzuliefern – bravo für diese Leistung.

Roland

05.01.2016

Mit dieser Unschärfe müssen wir leben !

Hardy

05.01.2016

Ich nehm das mal mit…

Tobias Goldmann

05.01.2016

@ Guido Otterbein, 05.01.2016
Danke dafür !
@ XING : echt Leute, dafür zahle ich Premium-account-Gebühren – Nein Danke.

Jan Moewes

05.01.2016

Der Xing Redaktion gehen offenbar die Themen aus. Anders kann ich mir einen solchen Schwachsinn nicht erklären.
Vor allem hätte der aufmerksame Redakteur längst bemerken können, dass man mit solchen Sinnlosigkeiten nicht punkten kann.

Fazit: Bringt intelligente Inhalte! Und wenn Ihr die nicht bieten könnt, schweigt besser.

Albert Hack

05.01.2016

…was für herrliche Zeiten: Sprüche, die heute in jedem Krimi – egal, ob Schweden, England oder Deutschland – vorexerziert werden.
In den 70ern hieß das schon mal: „Drückt da oben im Büro Euern A… nicht breit, sondern geht in die Werkstadt und guckt nach Euren Aufträgen…“

Marcus

05.01.2016

Also in dem Thema haben wir als Abteilung XY mal so gar keine Aktien.

Michael Smith

05.01.2016

Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen.

romanticwriter

05.01.2016

Geht nicht gibt’s nicht!

No name

05.01.2016

„Wir müssen in den driver seat kommen“

„Wer macht das und weiß er davon?“

Hurley

05.01.2016

Nieder mit dem „Nochmal“:
Etwas wurde ausgiebig besprochen und dann kommt immer wieder ein „Nochmal“ und Kernpunkte werden wiederholt… Das ist Diskussionskultur UNTERSTER Schublade.

Norbert Henkel

05.01.2016

Das fällt unter : „Alles“, und um „Alles“, kann ich mich auch nicht kümmern!

Sammy

05.01.2016

Ein kontroverser Artikel, aber trotzdem witzig. Ein wenig Selbstironie würde so manchem leser nicht schaden.

Ursula Vormwald

05.01.2016

@alle Kritiker: Ja, es ist richtig, dass dies verstärkt aus MA-Sicht gelistet ist. Ja, z.T. sind die Sätze aus dem Kontext genommen und doch scheinen es ‚Reizsätze‘ zu sein, die einem vielleicht sonst positiv wirkungsvollen Vorgesetzten schlecht tun.
@alle Berater, Trainer, Coachs: Wir sind doch die prädestinierten ‚2.-Seite-Betrachter‘: Wie wäre es, wenn diese Sammlung als Worksheet genommen wird um Klienten und Kunden dabei zu helfen, eben nicht in diese Fettnäpfchen zu treten!

Dem Chef sein Chef

05.01.2016

Mir fehlt noch der all time favorit: muss aber!
Auch gern genommen: bei (Name des Ex-Arbeitgebers) haben wir das aber so und so gemacht.
Übrigens, wer nicht die Größe hat, direkt am Jahresanfang über ein solches Thema mal hinweg zu sehen, hat offensichtlich über die Feiertage nicht genug Abstand zu seinem Job gewinnen können. Tut mir sehr leid. Kann ich aber auch nicht weiterhelfen.

Zimmermann

05.01.2016

Leute bleibt ruhig. Die ärgerlichen Kommentare der Vorgesetzten zeigen
doch nur mangelnde Führungskraft. Macht nicht die gleichen Fehler in Sprache oder Tat.

PP

05.01.2016

Wir müssen Potenziale heben!

piwi

05.01.2016

Ist doch nur eine Weiterentwicklung des allseits bekannten Gesellschaftsspiels „Bullshit Bingo“.
Diese Floskeln haben auch: Mitarbeiter, Geschäftsfreunde, Freunde, Partner… einfach Alle, die sich nicht wirklich mit der Sache/dem Anderen auseinandersetzen…
– „war nicht meine Idee…“
– „das ist bonusrelevant…“
– „Da schauen die da oben ganz genau drauf!!!“

KiA

05.01.2016

Sie müssen dies als Change sehen…

thomas

05.01.2016

„vorsozialisieren“ ?! find ich toll :-))
@scheffe ruhig brauner. das ins lächerliche ziehen der aussage „könnt ihr das nicht bilateral lösen“ ist keine hetze gegen chefs, sondern viel zu oft eine klage darüber, das sehr viele chefs dadurch die verantwortung auf mitarbeiter abwälzen, weil sie selbst keinen plan haben und ihrer führungsrolle nicht gerecht werden.

Franz

05.01.2016

„Können Sie mir das nochmal mailen, ich vergesse das immer“
Das war dann die 5. Mail, und er hat trotzdem nichts gemacht.
„Legt Euch wieder schlafen“
sagte er jedes Mal, nachdem er die Abteilung wichtigen Gästen vorgestellt (bzw. vorgeführt) hatte
„Ich muss da nochmal drüber nachdenken“
wenn er nicht vorhatte, eine Entscheidung zu treffen

Marigona

05.01.2016

„Informationsfluss ist keine Einbahnstraße“

Andy

05.01.2016

Die Vergleiche mit Bullshit-Bingo und dem guten alten Phrasenschwein treffen es wohl am besten. Dabei ist irrelevant, wer diese immer wiederkehrenden Phrasen verwendet. Zu oft gehört nerven sie und verfehlen damit garantiert ihr Ziel.

Liebe XING-Premium-User, liebe Chefs, Consulter und Sich-sonst-noch-Aufreger:
Akzeptiert, dass Sprache euer wahrscheinlich wichtigstes Werkzeug ist. Seid dankbar für jeden Nerv-Hinweis, von Mitarbeitern, Kunden, Xing-Usern und eben dieser viel gescholtenen Redaktion.

PS: Ich war mal Chef, bin jetzt ‚Fußvolk‘, habe XING-Premium und schreibe dies hier in meiner Freizeit :)

Christoph

05.01.2016

1. Auf die Frage was gabs beim Kundentermin „…gute Gespräche…“
2. „…wenn wir nichts verändern, verändern wir nie was…“

Doro

05.01.2016

Alles wird gut

Tami

05.01.2016

Jeder ist ersetzbar

Marianne Pistol

05.01.2016

Es gibt da auch noch die intelligente Fragestellung bei der Arbeitsverteilung von Chefs / Vorgesetzten, die da lautet:

„Ist das ein Problem für Sie?!“

Was zur Folge hat, dass man bei einer Bejahung von einer Gehaltserhöhung bzw. Beförderung ausgeschlossen wird! Also immer ‚ja‘ sagen….

Schild

05.01.2016

Ein Monolog in Englisch wird mit …
„Full Stop!“ … beendet. 😉
Regt echt zum Mitdenken und Diskutieren an.😂

schräubli

05.01.2016

Antwort, die man erhält, wenn man auf Fehler in der Vergangenheit hinweist, da sie sich zu wiederholen drohen: „wir machen hier keine Vergangenheitsbewältigung“.

Will heißen: Fehler kann man stets wiederholen. Man muss aus ihnen nichts lernen ;-)

Peter

05.01.2016

„wir stehen damit in der Auslage“ – soll heißen hier dürfen wir uns keine Fehler erlauben.

Antwort des Chefs auf Hinweise, dass durch Krankenstände die Belastung für die übrige Mannschaft schon sehr hoch geworden ist: „Wenn jemand fehlt und es würde nicht als Belastung auffallen, dann würde da was schief laufen“

Manuela

05.01.2016

Wir haben alle viel zu tun

Niko

05.01.2016

„Ich setz` es auf meine to do-Liste“.

Peggy

06.01.2016

Bei einer Frage, auf die der Chef geich eine Antwort kannte, kam immer als erstes die Floskel: Da bin ich ein Stück weit bei Ihnen oder da haben sie ein Stück weit Recht…

Christian Funk

06.01.2016

Mein Lieblingsspruch in 2015:
„….ich nehm das mal mit….“

Matthias

06.01.2016

Auch gerne genommen, werden Abkürzungen. Man bekommt einen (ausgedruckt) meterlangen Mail-Dialog bei der letzten Antwort erst in CC mit den Buchstaben „(Name), phit“ ohne weiteren Kommentar. Als Mitarbeiter muss man dann wissen, dass phit für please handle in time steht, wozu man natürlich erst mal die ganze Historie studieren muss, um zu wissen was wann gemacht werden soll.

Johannes Krauth

06.01.2016

Mir fällt selber kein Spruch ein, mir fällt aber auf, wie viele dieser nervigen Sprüche überwiegend aus Anglizismen bestehen – und vermutlich gerade deswegen so nervig wirken. Denn immer noch wirken Anglizismen – solange sie noch als solche erkannt werden – irgendwie abgehoben. „Ich kenne mich da aus“ ist die Botschaft, und implihzit heißt das „du kennst dich vermutlich nicht aus.“ Wer willl das schon hören?
Leider geht XING da mit schlechtem Beispiel voran. „New Work Award“, „New Work Sessions“ – muss das sein? Wem will wer damit was beweisen?

Dr Criti Kaster

06.01.2016

Ich bin sogar Doppelchef, benutze diese Sprüche nie und ärgere mich regelmäßig über Kollegen gleicher Ebene über diesen nett aufgezeichneten „Dummsprech“. Er ähnelt sehr der Politik von „Mitte“-Links!

BV NL

07.01.2016

Als “ Chef “ habe ich die eine oder andere Floskel auch schon mal los gelassen. Mein beliebtester Spruch ist „Du hast die rote Mütze auf“.
In Mitarbeitergesprächen ist dieses noch nicht kritisiert worden ;-)
Aber auch Chefs haben Ihre Chefs
( GF ).
Wenn keine Entscheidung zu Klärungsbedürftigen Themen gefällt werden soll ( einzelne sollen einfach nicht mehr nachfragen, so was ist nervig…. ) kommt die Aussage; DA REDEN WIR NOCH DRÜBER. Was nicht passiert.
Das ist seitens meines GF der nervigste Spruch.

Thomas

11.01.2016

Wir haben für das Jahr 2015 unsere Ziele erreicht. Aber im nächsten Jahr müssen wir besser werden.

Thomas

11.01.2016

Du brauchst für die neue Tätigkeit keine Ausbildung. Du schaffst das auch so. Bin mir sicher, in Dir steckt mehr als Dir bewusst ist.

Thomas

11.01.2016

1.) Ihr schafft das schon. Ich werde mich dann ausblenden.
2.) Alles im grünen Bereich.
3.) Der Status steht auf dunkelgrün.
4.) Wenn wir nur wollen, dann geht das schon.
5.) Der Tag hat 24 Stunden.
6.) Kannst Du mal schnell in die Telko kommen?
7.) Ich hab wieder was für Dich. (natürlich Arbeit)

Tina

18.02.2016

Sie müssen hier mal den Mehrwert sehen…

Tom

03.03.2016

„Das muss jetzt Fahrt aufnehmen!“

…nicht mehr aktuell aber damals bin ich zusammengebrochen: „Was heißt hier: übelste Probleme?!? Die in Fukushima haben übelste Probleme, Euer Scheiß ist doch Kindergarten!“