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Arbeitsplatz Deutschland

XING-Arbeitgeberatlas: Saarland an der Spitze, NRW und Bremen abgeschlagen

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In welchem Bundesland gibt es die familienfreundlichsten Arbeitgeber? Wo wird am meisten über das Gehalt geklagt? Wer bietet die besten Karrierechancen? Diese und noch viel mehr Fragen beantwortet der neue „XING-Arbeitgeberatlas“ – Überraschungen inklusive. Den Arbeitgeberatlas gibt es auch für die Schweiz und Österreich.

„Auf ins Saarland!“ Das schöne Bundesland im Südwesten Deutschlands hat nicht nur landschaftliche und kulinarische Genüsse zu bieten, sondern auch die besten Arbeitgeber. Denn knapp vor Sachsen und Berlin erzielt das Saarland die höchsten Bewertungen im neuen, interaktiven „Arbeitgeberatlas“ von XING (s.unten). Vor allem beim Vorgesetztenverhalten, der Vereinbarkeit von Job und Familie und den Weiterbildungsmöglichkeiten schnitten die saarländischen Unternehmen in der Beurteilung ihrer Angestellten sehr gut ab.

Ermittelt wurden diese Ergebnisse mit Hilfe von kununu, dem führenden Arbeitgeberbewertungsportal im deutschsprachigen Raum. Insgesamt wurden dabei Kununu-Bewertungen von rund 31.000 XING-Unternehmensprofilen analysiert. Neben „klassischen“ Kriterien wie Gehalt, Vorgesetztenverhalten, Karrierechancen und Arbeitsatmosphäre wurden für den XING Arbeitgeberatlas auch moderne Aspekte wie Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten abgefragt.

Bei diesen „New Work“-Kriterien lagen vor allem Firmen aus Bayern und Baden-Württemberg vorne, offensichtlichen Nachholbedarf haben hier Arbeitgeber aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Am Ende des Rankings findet sich – über alle 13 Kategorien gerechnet – übrigens auch ein kleines Bundesland, der Stadtstaat Bremen. Nur unwesentlich besser schneidet das bevölkerungsreichste Nordrhein-Westfalen ab. Hier sind die meisten Beschäftigten zwar mit ihrem Gehalt zufrieden, bei der traditionellen NRW-Stärke „Kollegenzusammenhalt“ sieht es dagegen überraschenderweise gar nicht so gut aus.

Für XING-CEO Thomas Vollmoeller liefern die Ergebnisse des Arbeitgeberatlas nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Unternehmer wertvolle Informationen, vor allem für ihre Personalstrategie: „Um in Zeiten des Fachkräftemangels wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen attraktive Bedingungen bieten für Fachkräfte und Wissensarbeiter. Die Ideen und Innovationen stecken in den Köpfen dieser. Und gerade Wissensarbeiter brauchen Freiraum“, so Vollmoeller. Für Unternehmen gelte es, „ein Betriebsklima zu schaffen, in dem neue Ideen gedeihen können“.

Wie schneidet Ihr Bundesland ab? Klicken Sie sich jetzt durch den interaktiven Atlas – und bewerten Sie die Ergebnisse und ihre eigenen Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren.

 

Willkommen zum XING-Arbeitgeberatlas

Wo sind die besten und schlechtesten Arbeitgeber? Was zeichnet die Bundesländer in Deutschland und Österreich bzw. die Grossregionen in der Schweiz besonders aus? Was bieten sie Arbeitnehmern? Wählen Sie über die Legende ein Kriterium oder Benefit aus und schon öffnet sich unten das Ranking. Klicken Sie auf „mehr“ für die volle Liste oder fahren Sie mit der Maus über die Karte, um sich die Bewertung für Ihr Bundesland bzw. Ihre Grossregion zu holen. Der Farbverlauf zeigt, wie Ihre Auswahl im landesweiten Vergleich bewertet wurde bzw. wie häufig sie bestimmte Benefits anbietet. Der Atlas basiert auf den kununu-Bewertungen von 31.000 XING-Unternehmensprofilen im deutschsprachigen Raum.

8 Kommentare

Schmid

10.09.2015

Generell sind ja Statistiken und Auswertungen immer mit Vorsicht zu betrachten. Jedoch ist diese Auswertung der Arbeitgeberqualität im gesamten Bundesgebiet, gerade bei einer beruflichen anstehenden Veränderung, eine interessante und nicht zu unterschätzende Variable, in welcher Region es im Berufsleben weitergehen könnte evtl. sehr hilfreich.

JH

17.09.2015

Größtenteils sind die Unterschied zwischen den Bundesländern so klein, dass eine qualifizierte Aussage nicht zu treffen ist. Ein Wert von 36% für den Benefit "HomeOffice" in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt sollte den Arbeitgebern und Verbänden wie IHK schwer zu denken geben. Neben dem Benefit für den Arbeitnehmer (Stress, Unfallgefahren) ist nämlich hierbei auch noch ein Benefit für die Umwelt drin. Dazu muss aber wahrscheinlich das Breitbandnetz in diesen Bundesländern erst noch ausgebaut werden.

Dirk Kress

17.09.2015

Naja, das Ganze würde ich jetzt so nicht unterschreiben wollen. So wie ich das sehe ist diese Auswertung basierend auf den Arbeitgeberbewertungen auf der XING-eigenen Plattform kunununu erstellt worden - zumindest lassen die Kriterien und Benefits darauf schliessen. Und gerade hier ist das Problem: Ich finde ein solches Portal generell gut, aber eine wirklich objektive Aussage aufgrund der Daten ist gefährlich. Wer gibt denn seine Bewertung i.d.R. ab? Eigentlich die, die sowieso notorisch unzufrieden sind oder die einen Arbeitgeber gewechselt haben. Und da fallen die Bewertungen erfahrungsgemäss eher schlecht aus. Für Bewerber geben die Bewertungen zumindest Anhaltspunkte über ein Unternehmen, aber auf die Daten vertrauen würde ich generell nicht. Zumal vor gar nicht allzu langer Zeit ein interessanter Artikel über misteriöse Bewertung auf dieser Plattform in dem Schweizer Magazin inside-it erschienen ist...

Karin Brochhaus

17.09.2015

Das kann man aber auch so nicht verallgemeinern, denn es gibt eben doch auch immer wieder zufriedene Arbeitnehmer, die auf kununu eine Bewertung für ihren Arbeitgeber abgeben - und die gleichzeitig dort noch angestellt sind. Allerdings würde ich mich auch noch anderweitig informieren und eben nicht nur die Daten dieser Auswertung in Betracht ziehen - auch wenn ein Trend erkennbar ist. Denn hier sind die meisten Bewertungen eben doch subjektiv erfolgt.

Harald Hipel

17.09.2015

kununu ist nur bedingt hilfreich. Aus diesen Daten eine Statistik zu erstellen scheint Zweifelhaft. Die Zahl der Mitarbeiter die ihr Unternehmen bewerten, bewegt sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Mehrfachbewertungen können nicht ausgeschlossen werden. Es ist nicht einmal sicher ob der Bewerter jemals mit dem bewerteten Unternehmen zu tun hatte. 2/3-3/4 sind bedingt objektive Frustbewertungen. Nicht selten werden die Ergebnisse von unternehmenseigenen Bloggern frisiert.

Andreas

17.09.2015

Man könnte jetzt ausrechnen: Der Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Bundesland sind 3.74-3.52=0.22 Punkte von insgesamt 5 Punkten. Im Saarland arbeitet es sich also circa 4.4 Prozent besser als in Bremen. Soso!

ML

17.09.2015

Bisschen überspitzt: Im Saarland gibt es quasi nur öffentliche Arbeitgeber, da tut man sich mit Beruf & Familie leicht. In Baden- Württenmberg und in Bayern sind die (erfolgreichen) Industrieunternehmen angesiedelt. Da wird halt gearbeitet.(mit allen Vor- und Nachteilen)

Sabine Brockmeier, XING AG

24.09.2015

Hallo Harald Hipel, danke für Ihren Kommentar, auf den ich kurz eingehen möchte: Damit Bewertungen online gehen, bedarf es einer Bestätigung per E-Mail. Technische Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, dass pro Mailadresse nur eine Bewertung je Unternehmen abgegeben werden kann. Im Fall eines Manipulationsverdachts erfolgt dann eine manuelle Prüfung der Kommentare. Außerdem haben sowohl die Unternehmen als auch die Nutzer die Möglichkeit, bedenklichen Inhalt über kununu zu melden. Danach erfolgt eine gründliche Prüfung. Es wird also Einiges getan, um die Qualität der Bewertungungen sicherzustellen. Viele Grüße, Sabine Brockmeier, Social Media Manager, XING AG

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