Arbeit & Recht

"Recht krass": (K)ein Zeugnis zum Heulen

Arbeitszeugnisse fallen meistens wohlwollend und eher förmlich aus. Es sei denn, der Chef ist ein gemeiner Scherzkeks. Der erste Fall für unsere neue Kolumne „Recht krass“ in Zusammenarbeit mit der ARAG.

DER FALL:

Es ist ja eigentlich ganz lustig – auf den ersten Blick: Da hat ein Chef die Angewohnheit, bei der Unterzeichnung von Briefen und Dokumenten den Anfangsbuchstaben seines Namens in ein lächelndes Smiley zu verwandeln :-). Nicht mehr so amüsant wird es, wenn der Arbeitgeber, nennen wir ihn mal O., seine Unterschrift bei Unterzeichnung eines Arbeitszeugnisses in ein Smiley mit heruntergezogenen Mundwinkeln :-( umwandelt. Aber genau dies hatte O. bei einem anscheinend von ihm nicht so geliebten Mitarbeiter gemacht. Doch zum Glück kam der malende Chef nicht damit durch: Ein Gericht verurteilte ihn dazu, seine Unterschrift unter dem Zeugnis mit einem lachenden Emoticon zu versehen. (Arbeitsgericht Kiel, Aktenzeichen: 5 Ca 80b/13). Der „Smiley-Skandal“ ;-) ist nur ein besonders krasses Beispiel von vielen Streitigkeiten, die es immer wieder um Arbeitszeugnisse gibt. Wie ein korrektes Zeugnis aussehen muss, erklärt unsere ARAG Rechtsexpertin Silke Kretschmer.

DAS URTEIL DER EXPERTIN:

Rechtsanwältin Silke Kretschmer

ARAG Rechtsexpertin Silke Kretschmer

Ein Arbeitnehmer hat nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Anspruch auf Erteilung eines schriftlichen Arbeitszeugnisses, wobei das Zeugnis mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit (einfaches Zeugnis) enthalten muss. Der Arbeitnehmer kann jedoch verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis erstrecken (sog. qualifiziertes Zeugnis). Dieses ist in § 109 der Gewerbeordnung geregelt.
Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert sein und darf keine Geheimzeichen enthalten. Das Arbeitsgericht Kiel kam im vorliegenden Fall zu dem Ergebnis, dass ein Smiley in der Unterschrift mit heruntergezogenem Mundwinkel eine negative Aussage über den Arbeitnehmer darstellt, die dieser nicht akzeptieren muss. Dem ist zuzustimmen, denn ein Smiley mit heruntergezogenen Mundwinkeln erweckt schon auf den ersten Blick einen negativen Eindruck bei einem potentiellen Arbeitgeber.

Der Arbeitnehmer kann ein in jeder Hinsicht wohlwollend formuliertes und dem weiteren beruflichen Fortkommen des Arbeitnehmers dienliches Arbeitszeugnis verlangen. Das Zeugnis muss leistungsgerecht sein. Auch wenn die meisten Arbeitszeugnisse den Noten „gut“ oder „sehr gut“ entsprechen, kann ein Arbeitnehmer in einem Rechtsstreit nicht ohne Begründung ein Zeugnis mit der Gesamtbeurteilung „gut“ verlangen, sondern muss vielmehr konkret darlegen und ggf. beweisen, weshalb seine Leistungen als gut – und damit überdurchschnittlich – zu bewerten sind. Dieses hat das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 18.11.2014 (Aktenzeichen: 9 AZR 584/13) unlängst wieder bestätigt.

Hat der Arbeitgeber allerdings ein schlechtes Arbeitszeugnis erteilt, trägt er im Prozess die Darlegungs- und Beweislast, dass die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers nur unterdurchschnittlich war. Andernfalls muss er dem Arbeitnehmer zumindest eine durchschnittliche Arbeitsleistung bescheinigen.

Ein Arbeitszeugnis muss auf dem üblichen Firmenbogen erstellt werden, allerdings nur dann, wenn ein solcher regelmäßig im Geschäftsverkehr genutzt wird. Das Adressfeld bleibt unausgefüllt. Das Datum sollte dem der Beendigung des Arbeitsverhältnisses entsprechen. Arbeitszeugnisse mit einem späteren Datum, können ein Indiz auf Streitigkeiten über den Inhalt des Zeugnisses sein. Das Zeugnis muss zudem optisch ansprechend sein (ohne Schreibfehler, Eselsohren, Radierungen, Flecken etc.).

Expertenprofil:
Silke Kretschmer, geboren 1975, erhielt 2004 nach ihrem Studium der Rechtswissenschaft und dem Referendariat in Berlin die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Sie ist als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht in der Kanzlei Per Friedrich tätig.


„Wann muss ich für meinen Arbeitgeber erreichbar sein?“ „Welcher Urlaubsanspruch steht mir gesetzlich zu?“ In Kooperation mit der ARAG bietet der XING Arbeitsrechtsschutz Sicherheit und Klärung in diesen und anderen arbeitsrechtlichen Fragen. XING Premium-Mitglieder können rund um die Uhr alle arbeitsrechtlichen Fragen deutschen Rechts in einer telefonischen Erstberatung mit einem Anwalt klären, auf Wunsch empfiehlt dieser auch für die nächsten Schritte einen spezialisierten Rechtsanwalt in der Nähe.

19 Kommentare

Hoffmann

24.09.2015

Was bringen die Arbeitszeugnisse wenn sie eh nur zensiert geschrieben werden dürfen … Zeugnisse bringen nur was wenn die Tatsachen niedergeschrieben wurden!

Albrecht von Bonin

24.09.2015

Ein Metzgermeister hatte seinen Gesellen gekündigt, weil er ihn beim Stehlen von Knochenfleisch aus dem Kühlhaus erwischt hatte. Pfiffig formulierte er im Arbeitszeugnis am Schluss: …“Er war ehrlich, bis auf die Knochen..“ Das Komma in diesem Satz war das versteckte Signal für den nächsten potentiellen Arbeitgeber.

Holger Mehringer

24.09.2015

Ich schließe mich meinen Vorkommentator an. Was bringt ein Arbeitszeugnis, das nicht der Wahrheit entspricht? Vor Gericht heist es doch immer: „Sag die Wahrheit und nichts als die Wahrheit“. Ist also ein zensiertes und geschöntes Arbeitszeugnis eine Unwahrheit vor dem Geicht?

Pete

24.09.2015

Ich lasse generell die MA ihr Zeugnis schreiben und lese es gegen. Das spart eine ganze Menge Arbeit und Diskussionen und gibt dem MA ein Zeugnis, von dem er glaubt, damit etwas anfangen zu können. Da das die meisten (zumindest in meinem Bekanntenkreis) genauso machen, schaue ich mir die Zeugnisse von Bewerbern generell nicht an.

Max.Porzig

24.09.2015

Auf ein Zeugnis gebe ich maximal 5% Vertrauen, der persönliche Eindruck und ein Test sagen viel mehr aus. Ausserdem befrage ich den letzten Arbeitgeber persönlich.

Max.Porzig

24.09.2015

Auf ein Zeugnis gebe ich bestenfalls 5% vom Gesamturteil ab, wichtiger ist der persönliche Eindruck und ein Eignungstest. Ausserdem befrage ich den vorherigen Arbeitgeber persönlich.

Hans

24.09.2015

Bezüglich des Kommentars von Max Porzig:

Anrufe beim ehem. Arbeitgeber des Bewerbers sind, wenn der ehem. Arbeitgeber sich an das Wohlwollenprinzip hält, genauso aussagekräftig wie das Arbeitszeugnis. Generell dürfen keine personenbezogenen Daten rausgegeben werden und sind allenfalls beim Bewerber direkt nachzufragen. Bei solchen Aktionen ist also Vorsicht geboten, vor allem für einen ehem. Arbeitgeber.

http://www.karriereakademie.de/karriereblog/darf-der-neue-arbeitgeber-sich-beim-alten-erkundigen

Andreas

25.09.2015

Dass mit dem Wahrheitsgehalt in Arbeitszeugnissen viel Unfug getrieben wird ist jedem bekannt. Trotzdem sagt die Gestaltung eines Arbeitszeugnis, abgesehen vom Inhalt, viel über das Unternehmen und die Wertschätzung gegenüber dem Mitarbeiter aus. Die Vorgehensweise von Herr Porzig den vorherigen Arbeitgeber zu befragen ist an sich nicht schlecht. Doch auch hier erlaube ich mir zu behaupten dass wohl die wenigsten Vorgesetzen eine sachliche Beurteilung über die Stärken und Schwächen eines Ex-Mitarbeiter formulieren können. Unabhängig ob man sich in Gutem oder Bösem getrennt hat. Selbst wenn gelobt wird ohne Ende muss es ja wohl einen Grund geben dass der Mitarbeiter wechseln will. Das schlüssigste Ergebnis bekommt man meiner Meinung nach im persönlichen Gespräch. Das führt man im besten Fall 1x alleine mit dem tatsächlichen Vorgesetzten und 1x zu dritt mit dem Vorgesetzten und dem Personalreferent um sich danach auszutauschen. Und vorsicht liebe Mitchefs: auch wir werden von Bewerbern bezüglich Sozial -und Führungskompetenz immer genauer bewertet…

Joachim Breu

28.09.2015

Wirklich wichtig an einem Arbeitszeugnis ist mir sowohl bei der Analyse einer Bewerbung wie auch in der Beratung von Mandanten nicht der Wertungsteil, sondern die Aufgaben- und Arbeitsplatzbeschreibung in Korrelation mit der Dauer der Anstellung. Wer jahrelang eine anspruchsvolle Funktion hatte, kann kein Versager sein, selbst wenn im Bewertungsteil solche No-Go’s auftauchen wie das Bemühen oder das Betriebsklima …

Volker Engel

28.09.2015

Wir lassen uns nie vorschreiben, wie ein Zeugnis auszusehen hat. Wir benutzen die deutsche Sprache so wie sie ist, klar und unmissverständlich. Wenn ein Mitarbeiter phlegmatisch war, dann wurde dies in’s Zeugnis geschrieben. Die versteckten, interpretationsfähigen Hinweise gibt es bei uns nicht. Bis jetzt wurden die Zeugnisse nicht angegriffen, aber wenn ein Gericht eine Änderung verlangen sollte, werden wir dem nicht zustimmen. Dann soll das Gericht ein Urteil in Form einer Ersatzvornahme o.ä. fällen, aber wir lassen uns nicht für dumm verkaufen.
Achja, übrigens, Zeugnisse bisheriger Arbeitgeber haben wir noch nie sehen wollen – warum bloß?

Einen angenehmen Tag noch,

Volker Engel (Jurist)

Bruno Keller

07.10.2015

Ich habe als MA nach einer Kündigung selbst recherchiert, was denn all diese Zeichen bedeuten und das Arbeitszeugnis abgelehnt, bzw. Anmerkungen gemacht, was richtig formuliert und aufgeführt sein muss. Andernfalls habe ich mit Klage gedroht. Ich habe einen wichtigen technischen Bereich bei der Einstellung übernommen, diesen beispielhaft aufgebaut und wurde zusehends von anderen Abteilungsleitern gemieden, übergangen und von vielen letztlich massiv ausgegrenzt. Selbst von meinem direkten Vorgesetzten, obwohl wir uns bestens verstanden, doch die Masse und der Einfluss Dritter siegte. Ich galt als Profi. Das schützte mich nicht. Was ich da psychisch durchlaufen musste, hat mich jahrelang schwer verfolgt und auch heute noch reagiere ich sehr sensibel auf bestimmte Dinge. Schlafstörungen sind geblieben. Die Wahrnehmung extremer Verhaltensweisen Dritter bleibt auch. Immerhin hatte meine Kritik an der ersten Formulierung des Zeugnisses Wirkung und es wurde ordentlich ausgestellt, ohne in einen Rechtskampf ziehen zu müssen. Mittlerweile bin ich wieder Abteilungschef und bekomme selbst Zeugnisse auf den Tisch. Was darin teilweise in versteckter Form zu finden ist, ist oft fragwürdig. Ich beachte in den Zeugnissen lediglich Erfahrung und Fachliches, nicht die Formulierung. Und mein menschliches Gespür gab mir recht, ein tolles Team erhalten zu haben. Die Kommunikation innerhalb muss natürlich einen entsprechenden ‚Schliff‘ erhalten. Und für jeden habe ich ein Ohr. Das ist letztlich die Power, die man nach außen hin sieht. Nicht die Formulierungen in Zeugnissen schaffen das…

Wolfgang Blass

12.10.2015

Arbeitszeugnisse sind hoch informativ – vor allem über das , was nicht drin steht.
Setzt allerdings voraus, das der Aussteller Zeugnisse entsprechend schreiben kann.

Dagwyn Dark

12.10.2015

Auch nach Dienstverträgen haben Freiberufler oder Freelancer einen Zeugnisanspruch.
Aufgrund der Schadensersatzansprüche folgender Auftraggeber nach Schlechtleistung
werden derartige Referenzen immer seltener auszugestellt,
zumal sie von Personalberatern und Auftragsvermittlern für die eigene Akquisition mißbraucht weren.

Zeugniserteilung wird leider von den Auftraggebern zumeist schon am Auftragsbeginn abgekündigt.

Daniela

15.10.2015

Danke an Andreas vom 25.9.15.
Ja sie haben Recht, auch ein Arbeitnehmer unterzieht den Mitchefs einer Sozial- und Führungskompetenz, aber die Chefs reden und versprechen viel beim Vorstellungsgespräch. Leider merkt man es erst in den ersten 2 Arbeitswochen. Chefs haben selbst keinen Plan und kein Ziel. Komunikation und Absprache gibt es nur in der Theorie praktisch wird nie was umgesetzt. In der Hotelbrance kein Einzelfall. Ist auch nicht schlimm, der Chef zahlt auch mein Gehalt, wenn keine Gäste mehr kommen. PS: Wenn ich als Restaurantfachfrau nach Dringlichkeit entscheide und mein Chef meint er muss mir nicht folgen, dann ist er kein TEAMPLAYER und auch nicht um das Wohl seiner Gäste bedacht. SORRY, Sehr RESPEKTLOS gegenüber seinem Arbeitnehmer.

Sam

20.10.2015

Ich arbeite seit über 15 Jahren im HR, davon einen Großteil im Recruiting. Arbeitszeugnisse lese ich nicht – zu oft sind sie von den Kandidaten selbst geschrieben -, vor Gericht erstritten – oder aus Gefälligkeit / in Resignation erstellt, weil der alte AG den Noch-Mitarbeiter einfach nur loswerden wollte, worden. Gut 95% der Zeugnisse sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen – eben aus den o.g. Gründen oder sie sind von Leuten geschrieben, die mit mehr Enthusiasmus als wirklichem Können an die Thematik rangegangen sind. Im Vorstellungsgespräch kann man den Leute nur vor den Kopf gucken, ein Test kann gut oder schlecht ausgehen – nicht jeder kann mit Prüfungssituationen umgehen. Am Ende des Tages zeigt die Probezeit, was in dem Mitarbeiter steckt und entsprechend habe ich 6 Monate Zeit zu reagieren.

Dr. Cornelia Riechers

24.11.2015

Von einigen Kommentatoren wird hier – wie auch sonst häufig im Internet – vollmundig verkündet, sie würden Arbeitszeugnissen keinen Wert beimessen und diese gar nicht lesen. Ich frage mich, wie es dann kommt, dass Bewerber mit einem negativen Satz im Zeugnis oder solche, die ihrer Bewerbung gar keine Zeugnisse beifügen, niemals zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden – was ich in fast 25 Jahren als Karriereberaterin immer wieder erlebt habe. Ich kann nur jedem Bewerber raten, alles dafür zu tun, um ein positives Zeugnis zu erhalten. Wenn Aufgabenbeschreibung und Beurteilung den Tatsachen entsprechen, verfehlt ein solches positives Dokument nicht seine Wirkung auf den Empfänger … und dann klappt es auch mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch!

Daniela

11.12.2015

Mein Arbeitszeugniss über einen meiner ehemaligel Chefs würde so aussehen.
Er ist der Anforderung ein Hotel zu führen nicht gewachsen, da die Komunikation und Absprache unter den Abteilungen um den Gast zufrieden zu stellen nicht in den Vordergrund gestellt wird.

Kia-Hofmann

03.05.2016

Ich bin seit 1994 im medizinischen Bereich Arbeitnehmer und auch 5 Jahre Arbeitgeber gewesen. Dass ein versteckt negativ formuliertes Zeugnis eine Einladung zum Vorstellungsgespräch verhindert, ist fast 100% sicher. Öfters kam vor, dass dem AG Geld wichtiger als die Patienten war und ich als AN nicht viel dran ändern konnte. Als ich meine Freizeit als Überstunde für meine Patienten geopfert habe, hieß das, dass ich für den AG zu teuer bin und wurde gekündigt; als ich darauf verzichtet habe und keine Vergütung verlangt habe, war ich unter Kollegen nicht mehr beliebt und musste entweder mit denen kämpfen oder kündigen. So bekam man auch keine goldenen Zeugnisse, klar. Die Dankbarkeit meiner Patienten und die unglaublich schönen Schreiben, die ich von den Patienten bekommen habe, haben mir Kraft gegeben. Aber es nutzte nicht bei der nächsten Bewerbung. Das Leben ging aber weiter. Und als AG waren mir die bisherigen Aufgaben wichtig und ich habe alles darüber mit dem Bewerber beim Vorstellungsgespräch in Klartext und offen geklärt. Es hat öfters genützt, mit offener Karte zu spielen und keine unmögliche Erwartungen und Missverständnisse zu produzieren. Wer in einer nicht geeigneten Stelle angestellt wird, bleibt nicht lange effizient. Warum dann überhaupt anfangen?

KerstinW

26.07.2016

Bei meinem letzten Arbeitgeberwechsel im Rahmen eines Betriebsübergangs nach §613a wurde mein Zeugnis vom konzernweiten HR verfaßt, von Leuten, die mich nie gesehen hatten und ihre Textbausteine vermutlich nach Tagesform zusammenbastelten. Mein Chef konnte zwar zuarbeiten, bestätigte mir aber, dass es prinzipiell nie mehr als ‚volle Zufriedenheit‘ gebe. Ich habe bei meinem jetzigen AG, einem amerikanischen, weltweit agierenden Konzern, ein Zwischenzeugnis angefordert. Dafür habe ich ein Formular mit meiner Tätigkeitsbeschreibung ausgefüllt und über einen konzerneinheitlichen ‚Workflow‘ an HR in Ungarn geschickt. Das Zeugnis werde ich nach ca. 6-8 Wochen erhalten – so lange dauert die Bearbeitung durch die eigens für Zeugniserstellungen beauftragte externe Agentur. Was man von so einem Zeugnis halten kann, mag jeder selber entscheiden. Ich bin gespannt, ob man in der Agentur des Deutschen ausreichend mächtig ist…