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Neue Führung

Welche Branchen haben die besten Chefs?

Ranking zeigt: Internet/Multimedia ist Spitze – „rote Laterne“ trägt die Textilbranche

Chefs und Vorgesetzte gehören nicht erst seit Stromberg zu den beliebtesten Smalltalk-Themen unter Freunden und Kollegen. Es wird gelästert, getratscht, gemeckert. Doch nicht alle mosern über ihren Chef: Wie der aktuelle XING spielraum Branchen-Check zeigt, ist die Zufriedenheit mit den eigenen Vorgesetzten branchenabhängig. Die besten Verhaltensnoten erhalten die Chefs der Branchen Internet/Multimedia, Schlusslicht ist die Textilbranche. Grundlage des Rankings sind Daten der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu.

Mit 3,87 Punkten (Höchstpunktzahl: 5) liegen die Chefs im Internet- und Multimediabereich in der Gunst ihrer Mitarbeiter an der Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Branchen Beratung/Consulting (3,80) und IT/EDV (3,63). Am Ende des Rankings finden sich Verkehr/Transport/Logistik (2,86) – vor dem Handwerk (2,78) und der Textilbranche (2,69).

Wo genau tummeln sich die guten Chefs, wo die weniger guten? Die Ergebnisse des XING spielraum Branchen-Checks im Detail:

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Grundlage des Rankings sind die durchschnittlichen Mitarbeiterbewertungen in der Kategorie „Vorgesetztenverhalten“ (mögliche Höchstpunktzahl: 5) auf der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu. Der Durchschnitt über alle Branchen hinweg lag bei 3,21. Auf kununu kommen die zu Wort, die es wissen müssen: die Mitarbeiter. Ihre Bewertungen bieten Bewerbern und Interessierten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Firmenfassade zu werfen und sich aus erster Hand zu Arbeitsatmosphäre oder Benefits informieren.

Infografik: Statista

2 Kommentare

Lars Hahn

04.11.2014

Das erklärt, wieso in Handwerk und Industrie so ein großer Fachkräftemangel postuliert wird. Ich würde dann auch lieber in Internet, Bildung, Beratung arbeiten.

Dr. Timo Müller

14.11.2014

Die Auflistung im Artikel ist nur eine Bestandsaufnahme. Danach sind Wege aufzuzeigen, wie Vorgesetzte sich zwischenmenschlich und wirtschaftlich „steigern“ können.
Es schließt sich an den Artikel direkt die Frage an: „Wie schaffte ich es, einen Vorgesetzten zu haben, wenn dies nicht der Fall ist?“

Jobwechsel ist die eine Option. Die andere Möglichkeit besteht darin, dem Vorgesetzten Feedback zu geben. Dies ist nur in den wenigsten Unternehmen – ohne Angst vor Sanktionen – möglich. Das Internetportal http://www.Feedback-für-den-Chef.de hat einen gesellschaftspolitischen Ansatz. Mitarbeiter (die nicht in Feedback-Systeme eingebunden sind) haben dort die Möglichkeit, Ihrem Vorgesetzten ein konstruktives Feedback zu geben – anonym.
(Führungskräfte profitieren von den genannten (anonymen) Mitarbeiter-Feedbacks: diese können inspirieren.)

Tatsächlich werden nicht wenige Führungskräfte von Ihren Geschäftsführungen und Personalabteilungen „im Regen stehen gelassen“.
Einer aktuellen Studie zufolge haben knapp 50 % der Führungskräfte noch nie an einem Führungskräfte-Kurs teilgenommen. Eine Studie des Instituts für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF) in Köln belegt exemplarisch: „Jeder 3. direkte Vorgesetzte besitzt nicht die Kompetenz, angemessen Feedback zu geben.“ – Viele Führungskräfte beherrschen nicht das 1×1 des Führens.

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