Neue Führung

Mehr Frauen für die Spitze!

Die Quote ist mehr als „nur“ ein Gleichberechtigungsinstrument. Wirtschaft und Gesellschaft würden immens davon profitieren, wenn mehr Frauen in Chefpositionen kämen. Nora Jakob, Vorstandsmitglied in der JournalistInnen-Initiative „ProQuote“, erklärt am Beispiel der Medien, warum.

Die Zeit ist reif für mehr Frauen in den Chefredaktionen – und zwar sofort. Warum? Ein kleiner Blick auf die Chefsessel der führenden Printmedien macht die Misere deutlich. Das Leitmedium „Der Spiegel“ wird (noch?) von einem Mann geführt, der „Stern“ wird von einem Mann regiert, der „Focus“ hat einen Mann an der Spitze, und auch bei den Tageszeitungen „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Süddeutsche Zeitung“ finden sich im Herausgebergremium bzw. in der Chefredaktion nur – genau – Männer.

Dabei steht doch längst fest: Ganz gleich ob in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder eben auch in den Medien – dort, wo Frauen mitmischen und mitdiskutieren, bringen sie ihre Talente, Potenziale und ihre Kreativität ein. Und genau diese weibliche Vielfalt mit all ihren unterschiedlichen Biografien und Lebensläufen stärkt die Demokratie.

In den meisten Bereichen bleiben Frauen bis heute unsichtbar, agieren hinter den Kulissen – so auch in den Medien. Denn: Wie in vielen anderen von Männern dominierten Branchen fehlt es den Frauen an Macht, Einfluss und oft auch an den entsprechenden Netzwerken.

Noch. Frauen schaffen es oft nicht, eingefahrene und starre Konventionen und Strukturen aufzubrechen, weil Männer am liebsten ihresgleichen befördern. Da weiß Mann schließlich, was Mann hat!

Ein Blick auf die Statistik zeigt: Derzeit werden 95 Prozent aller deutschen Tages- und Wochenzeitungen von Männern geleitet. Die öffentliche Meinung wird vor allem von Männern gesteuert. Im Fernsehen gibt es 82 Prozent Chefredakteure, bei den Online-Leitmedien 78 Prozent. Allein der Hörfunk hat immerhin 46 Prozent Chefredakteurinnen.

Die Veränderungen in diesem Bereich gehen so langsam voran, dass es ohne eine Quote rein rechnerisch bis zum Jahr 2060 dauern würde, ehe wenigstens die Hälfte aller Zeitungen von Frauen geführt würden. Dabei geht es nicht nur um Macht. Es geht auch um Jobs, Geld – und Netzwerke.

"ProQuote"-Mitglied Nora Jakob: "Es geht nicht nur um Macht." (Foto: Caroline Marti)

„ProQuote“-Mitglied Nora Jakob: „Es geht nicht nur um Macht.“ (Foto: Caroline Marti)

Frauen sind meist die, die als erstes gehen. Das hat beispielsweise das Magazin „Stern“ Ende September gezeigt. Die Beförderung von Frauen erfolgt dort statt nach oben nach draußen: Gehen mussten eine Infografikerin, eine Bildbearbeiterin, zwei Stabsstellen, eine Redakteurin und das Team, das den Henri-Nannen-Preis ausgerichtet hat: weitere drei Frauen – alle entlassen. Und die Männer? Rückten beim „Stern“ schön nach oben in die Chefredaktion.

Erst am Wochenende ist auch Marion Horn, Chefredakteurin der „Bild am Sonntag“ und bislang eine Gegnerin der Quote, in einem Kommentar klar geworden, dass Deutschland ein Steinzeitland ist. „Wir brauchen die Quote doch!“, schrieb sie dort und kritisierte die Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Union, Michael Grosse-Brömer hatte zuvor gefordert, dass die Frauenquote nur kommen sollte, wenn sie mit einem „wirtschaftspolitischen Entlastungsprogramm“ verbunden ist.

Ein schlechter Witz?

Nein, eine politische Dummheit, die vor allem eines zeigt: Auch politisches Spitzenpersonal aus einer Regierungspartei ist geistig nicht unbedingt in der Jetztzeit angekommen. Die Kritik am Herrn Geschäftsführer kam prompt: „Es ist eine Unverschämtheit, wenn Frauen in Führungspositionen als Belastung für die Wirtschaft dargestellt werden“, parierte etwa Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Und Justizminister Heiko Maas entgegnete: „Unternehmen sollten es sich nicht länger leisten, auf die Kompetenz von Frauen in ihren Chefetagen zu verzichten.“

Studien etwa des Beratungsunternehmens McKinsey belegen, dass börsennotierte Unternehmen mit gemischten Führungsteams höhere Renditen, höhere Gewinne und eine bessere Kursentwicklung aufweisen.

Alles klar?

In den Medien kommt noch ein weiterer Aspekt dazu: Dort braucht man ausgeglichenere Geschlechterverhältnisse, um die Gesellschaft so zu zeigen, wie sie wirklich ist. Vielfältig eben. Frauen müssen medial weder beschönigt noch verteufelt dargestellt werden. Sie müssen mit den Unterschieden wahrgenommen und gezeigt werden, mit denen sie uns auch in der Gesellschaft begegnen. Natürlich wissen wir nicht, ob jede Frau in Führungsposition direkt zu einer ‚Verweiblichung‘ des Blattes führt. Das muss auch nicht sein. Es könnte aber sein, dass sie – bedingt durch ihre Biografie beziehungsweise Sozialisation – eine andere Perspektive einnimmt, die dazu führt, dass Punkte gesehen werden, die bislang unbeachtet blieben. Und dass sie in ihrem Tun andere Bewertungen vornimmt als ein Mann.

Bald sollte es möglich sein, dass es keinen Unterschied mehr zwischen einer Berichterstattung von und über Männer und Frauen gibt. Und dass Frauen nicht länger als seltene Spezie in den Chefredaktionen angesehen werden. Das setzt allerdings einen gesamtgesellschaftlichen Wandel voraus. Bisher hat die Perspektive der Frauen nicht genügend Raum und Wertschätzung erhalten. Das ist für die JournalistInnen-Initiative ProQuote nicht länger akzeptabel.


Nora Jakob, 26, ist freie Journalistin und arbeitet unter anderem für WirtschaftsWoche Online. Ihre Schwerpunkte sind die deutsche Innenpolitik, China und Wirtschaft. Sie studierte in Jena und Köln Politik- und Religionswissenschaft sowie Medienmanagement. Seit Ende Juni ist sie im Vorstand von ProQuote und dort unter anderem für Social Media und die Webseite zuständig.
www.nora-jakob.de

 

60 Kommentare

Florian Steinhoff

22.10.2014

Da kann man natürlich anderer Meinung sein. Quoten sind nicht immer gerecht.

Ich kann doch nicht sein, dass in einigen Fällen weniger qualifizierte Frauen qualifizierten Männern vorgezogen werden. Das sorgt für Frustration bei den Betroffenen und einem Quotenimage bei den Frauen.

Ich arbeite in der IT. Frauenanteil 10%. Trotzdem hat sich die Firma einer freiwilligen Frauenquote im Management von 30% verschrieben. Passt das? Es kommt vor, dass Posten solange nicht besetzt werden, bis sich eine Frau bewirbt.

Das Geschlecht soll bei Bewerbungen bitte einfach keine Rolle mehr spielen. Das ist vielleicht schwerer zu erreichen, aber allemal gerechter.

Christian

22.10.2014

Eine Quote ist keine Gleichberechtigung. Frauen sollen die gleiche Chance haben. Absolut. Wer eine Quote fordert, vernachlässigt, dass es immer noch einen großen Teil Frauen gibt, die aus verschiedenen Gründen einfach keinen Chefposten wollen. Wenn man bei diesem Ungleichgewicht eine Quote fordert, ist das Polemik, die bei strikter Umsetzung dazu führen würden, dass Posten mit niedriger qualifizierten Frauen besetzt werden müssten, weil nicht ausreichend gleich qualifizierte weibliche Bewerber die Position wollen.

Barbara

22.10.2014

Toller Artikel! Traurig, dass wir über so etwas im 21. Jahrhundert immer noch diskutieren. Es kommt mir so vor, als würde man die Frauen ganz bewusst „klein“ halten, damit sie „oben“ nicht mitmischen dürfen. Sie könnten ja anders entscheiden als die hohen Herren. Und: wo kämen wir da hin! Solange Männer unter sich „regieren“, wird nur in eine Richtung entschieden. DAS müssen wir ändern!

Enrico Bertram

22.10.2014

Studien von McKinsey?
Korrelation heisst nicht, dass auch Kausalität.vorliegt.

Man könnte den Satz auch wie folgt formulieren:
Studien etwa des Beratungsunternehmens McKinsey belegen, dass börsennotierte Unternehmen mit höheren Renditen, höheren Gewinnen und einer besseren Kursentwicklung sich gemischte Führungsteams leisten können.“

Alles Klar?

Sie tun mit derlei Unsinn keiner Frau, die etwas leistet etwas gutes. Genau diejenigen müssen sich nämlich doppelt beweisen, da Sie als Quotentussi abgestempelt und damit erst wirklich benachteiligt wird, wenn es eine Quote gibt.

Die Unterstellung, dass Männer nicht durch Ihre Biografie und Ihre unterschiedliche Sozialisation zur Vielfalt in der Medienlandschaft beitragen, lässt weiterhin tief blicken.

MFG,
Enrico Bertram

Stefan

22.10.2014

Wieder mal eine typisch einseitige, subjektive, Berichterstattung die Aussagen soll: Die Männer sind schuld. Anstatt den Versuch zu unternehmen objektive an das Thema heranzugehen und die dahinterliegenden strukturellen Probleme zu erfassen, wird wie so oft mit Klischees und Stammtischparolen versucht die Diskussion in eine bestimmte Richtung zu lenken. Es gibt verschiedene Gründe für die zurzeit vorherrschende männliche Dominanz in Führungspositionen:
1. Deutschland ist ein stark technologieorientiertes Land mit vielen Unternehmen aus dem Bereich des Maschinen- und Fahrzeugbaues. Schaue Sie sich mal die Studienquote in Fächern wie Maschinenbau oder Elektrotechnik an. Diese liegt selten bei über 10%. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es nur wenige Frauen an die Führungsspitze deutscher Unternehmen schaffen, da nur wenige über das notwendige technische Hintergrundwissen verfügen.
2. Die Männer die heute Spitzenpositionen in Wirtschaft innehaben, haben in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts studiert. Die allgemeine Frauenquote unter den Studierenden war zu dieser deutlich geringer als heute. Da heutzutage mehr Frauen studieren als Männer, sollte sich dieser strukturell bedingte Unterschied in den nächsten Jahren und Jahrzehnten egalisieren.
3. Es gibt eine Vielzahl von Frauen die aus verschiedensten (persönlichen) Gründen keine Führungsposition anstreben.
4. Schwierigkeit Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren (Ich gebe zu: Hier besteht großer Verbesserungsbedarf)
Da Sie, wie so viele, bei dieser Diskussion auf die Studie von McKinsey verweisen: Es existiert auch eine schwedische Studie die belegt, dass männliche Chefs höhere Gewinne machen als weibliche.

Die Frauenquote führt zudem zur aktiven Diskriminierung von Männern. In der CSU beispielsweise liegt der Frauenanteil bei ca. 30%. Dennoch wurde beschlossen, dass ab einer bestimmten Führungsebene, 40% der Posten an Frauen zu vergeben sind.
Führungspositionen sollten nach Leistung, nicht nach Quote vergeben werden.

Im Sinne der Gleichberechtigung müsste es strenggenommen auch eine Quote für Behinderte, Ausländer, etc. geben. Aber es ist nicht Aufgabe des Staates dem Unternehmen vorzuschreiben, welches Geschlecht oder welche Hautfarbe ein Mitarbeiter zu haben hat.

Wieso soll es nur eine Frauenquote für Führungspositionen geben? Die von Ihnen erwähnten weiblichen Talente, Potenziale, ihre Kreativität und Vielfalt wären eine Bereicherung in anderen, männerdominierten Berufen. Zu denken ist zum Beispiel an Industriemechaniker, Bauberufe oder in der Metallerzeugung.

Ich persönliche würde mich über mehr Vielfalt im Berufsleben freuen. Dazu gehören mehr Frauen in Führungspositionen, aber auch in anderen Berufen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Das gleiche gilt vice versa für Männer, beispielsweise im Gesundheitsbereich.

Gesche

22.10.2014

Ja! Quotenfrauen an die Macht – und unsere Gesellschaft wird eine bessere sein! – Wer das glaubt, verschließt die Augen vor der Realität. Es ist einfach Fakt, dass überwiegend Männer kariereorientierter sind als Frauen. Frau Merkel wäre bestimmt nicht stolz darauf, wenn sie eine Quotenkanzlerin wäre ;-) Das gilt auch für alle anderen Führungskräfte. Als selbständiger Handwerker durfte ich schon einen 5-Seitigen Fragebogen zu dem Thema ausfüllen (müssen). Hoffentlich gibt es dann auch bald Quotenfrauen im Handwerk. … und Quotenausländer, Quotenhomos, Quotenvegetarier, Quotenbehinderte usw. Ach unser Land ist wirklich arm dran ;-) im Vergleich zum Rest der Welt. Nach der ganzen Emanzipationsphase der 60-er – 80-er Jahre haben wir doch so etwas nun wirklich nicht mehr nötig. Ich kenne einige Männer, die freiwillig einen Teil der Elternzeit übernehmen. Wer hätte das noch vor 20 Jahren für möglich gehalten. Die Quotenfrauenbeführworterinnen sollten vielleicht einfach mal ihren Job besser machen oder (wenn unbedingt gewünscht) ihr Leben mehr einer beruflichen Kariere anpassen. Die Möglichkeiten dafür sind in Deutschland allemal gegeben.
Nora Jakob ist in meinen Augen eine Lobbyistin für eine Initiative, die Deutschland nicht braucht. Sie sollte lieber versuchen ihren Lebensunterhalt mit ehrlicher Arbeit zu bestreiten. gez. Iwo Gesche

Hans

22.10.2014

WO KÄMEN WIR DA HIN??????????
Seht euch Deutschland und die Merkel an,nur noch Lug und Betrug,da kämen wir hin.

Hans

22.10.2014

WO KÄMEN WIR DA HIN ???????
Seht euch doch Deutschland an, nur noch LUG und Betrug. Da kämen wir hin.

Stefan

22.10.2014

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine Quote kontraproduktiv ist, da dann auf andere Art und Weise Männer benachteiligt werden. Eine Quote führt meiner Meinung nach dazu, dass Personalenscheidungen weiterhin/wieder aufgrund des Geschlechts getroffen werden und eben nicht die Eignung bzw. die Leistungen der zu bewertenden Person im Vordergrund stehen.
Eine Einstellung oder Beförderung sollte aufgrund der Leistungen entschieden werden. Dass das in Deutschland noch nicht überall angekommen ist, finde ich traurig für unsere Gesellschaft. Ändern kann man das aber nur durch Umdenken und Aufklärung, nicht durch eine von oben diktierte Quote.

G.Lasker

22.10.2014

DAS hier ist die Realität und nicht dumpfe Behauptungen ohne Beweis (siehe http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Abes-Frauenplan-ist-gescheitert/story/12501052)

Zusammengefasst:
In Japan hat Premier Shinzo Abe vor 6 Wochen 5 Frauen zu Ministerinnen ernannt, um eine Quote einzuführen.

Zwei von ihnen sind gestern zurückgetreten.
Die eine, Handels-und Industrieministerin, [„hat politische Förderbeiträge zweckentfremdet, etwa um Anhänger ins Theater und zum Baseball einzuladen. Oder für Mode, Bücher und Babysachen aus dem Laden ihres Schwagers.“].

Die andere, Justizministerin, [“ hat gegen das Wahlkampfgesetz verstossen und die beliebten Plastik-Fächer (Werbeträger für Restaurants, Vergnügungsparks, Autohäuser oder Spielzeug) im Wahlkampf eingesetzt, obwohl diese Werbe-Fächer im Wahlkampf als Werbemittel verboten sind…“]

Wer will da ohne zu beweisen behaupten, dass eine Quote per se gut ist ? Nur Frauen können das, die blind sind für die Realität, in der Frauen in der Politik sehr oft versagt haben… All das Versagen von Frauen wie Imelda Marcos, Isabel Peron, Cristina Kirchner, Catherine Ashton etc. schon vergessen?

Gerd

22.10.2014

Oh mein Gott. Ein Bericht, vollgepumpt mit Schlagwörten, die einen Hauch von Intelligenter und differenzierter Berichterstattung erzeugen sollen, dabei allerdings untergehen in feministischen Pathos einer Frau, die anscheinend einfach nur frustriert ist, da sie das Gefühl hat, dass sie und ihresgleichen, ja die so sehr arg benachteiligten sind. Mir kommen die Tränen. Frauen schreien nach Emanzipation und Gleichberechtigung, wollen dann am Ende doch immer noch als erste das sinkende Schiff verlassen. Meine Meinung zu diesem Schriepsel: Prädikat: Überflüssig.

Dystopie

22.10.2014

Die von Gender-Ideologen immer wieder angeführte Studie von McKinsey („Woman Matter“, 2007), die belegen soll, dass Unternehmen mit höherem Frauenanteil eine bessere Performance als der Durchschnitt erreichen würden, hält einer ernsthaften wissenschaftlichen Prüfung nicht stand, da die behaupteten Kausalzusammenhänge weder beweisbar noch reproduzierbar sind. Bei der Erstellung der Studie hat übrigens das “Women’s Forum for the Economy & Society“ unterstützt –dies zur Neutralität der Studie.
U.a. kommt die Studie zu der Erkenntnis, dass in den Jahren 2003-2005 genau 73(!) Unternehmen mit einem bestimmten Anteil von Frauen im Management einen DOPPELT(!) so hohen Anstieg des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichen wie die – nicht genau definierten – Vergleichsfirmen mit geringerem Frauenanteil.
Die Versuche, dieses spektakuläre Ergebnis mit der geringeren Korruptionsanfälligkeit von Frauen, Diversity-Management-Ansätzen oder der besseren Fähigkeit von Managerinnen zu erklären, auf Kundinnenwünsche einzugehen, wirken allesamt nicht überzeugend und können, wenn sie denn zutreffen, nur einen sehr geringen Teil der Differenz erklären. Dass Firmen umso erfolgreicher seien, je mehr Frauen in den Entscheidungsgremien mitwirken, ist vor diesem Hintergrund eher ein feministischer Mythos.

Als Gegenbeispiel sei folgende Studie angeführt: Ahern, Kenneth R. & Dittmar, Amy K. (2010). The Changing of the Boards; The Value Effect of a Massive Exogenous Schock. University of Michigan.
Die Autoren sind eine Frau und ein Mann, das ist ja heute erwähnenswert. In der Studie wird der wirtschaftliche Schaden dargestellt, der in Norwegen durch die kurzfristige Einführung einer Zwangs-Frauenquote von 40% in Aufsichtsräten börsennotierter Gesellschaften angerichtet wurde.

Don Genderstilzchen

22.10.2014

Liebe Frau Jakob, wie armselig ist denn diese Argumentation? Nur weil Sie mit 26 noch nicht Vorständix bei einem DAX 30 Konzern sind, soll die sagenumwobene gläserne Decke schuld sein? Verabschieden SIe sich doch einfach mal von Ihrem Opfer-Abo und versuchen Sie es, über mehrere Jahre eine konstant außergewöhnliche Leistung zu bringen. Sprich seien Sie die erste, die morgens im Büro einläuft und diejenige, die das Licht ausmacht. Und verzichten Sie auf Geschnatter mit Kolleginnen in der Kaffeeküche sondern zeigen Sie Leistung, anstatt sich mit ungerechtfertigten Forderungen zu profilieren

Hans-Heinrich

22.10.2014

Keine Frage, die Quote in Chefpositionen ist alternativlos, wenn es um absolute Gerechtigkeit in einer marktwirtschaftlich orientierten Leistungsgesellschaft geht.

Harald

22.10.2014

Kein Personalchef ist so bescheuert, den schlechter qualifizierten Mann der besser qualifizierten Frau vorzuziehen.
Soweit ich weiß, gibt es Frauen auf dieser Welt schon genau so lange wie Männer und wenn Frauen die angeblich ach so besseren Chefs sind – warum brauchen sie dann eine Frauenquote und sitzen nicht schon längst auf den entsprechenden Positionen? Vielleicht weil sie zuviel wollen und nicht einsehen, dass Karriere und Familie nicht vereinbar sind? „Meine Herren, ich beende jetzt das Meeting, suchen sie sich bitte eine Übernachtungsmöglichkeit. Ich muss jetzt Chantal und Kevin zum Geigenunterricht fahren“.

Peter

22.10.2014

das erste Gefühl: ich kann’s nicht mehr lesen ….:
Warum kann Frau nicht vorangehen? Warum braucht Frau Reservate, 10 Liter Mitleid, Schutz und Aufzucht-Parameter um in die Erfolgslinie zu kommen? Warum?
aber dann: Ihr seit so gut, jeden Tag auf’s Neue erlebe ich das mit Freuden und wenn Ihr nicht vorankommt, dann ist es nicht weil Ihr nicht gut seit und Mann es nicht will, sondern weil Euch das Quäntchen Mut und Risikowillen fehlt, die Schritte konsequent und nicht ambivalent zu tun.. und dann braucht man wieder Reservate und schiebt Frust, dass man wieder auf die Regulierung warten muss, um ‚es‘ ermöglicht zu bekommen. Das ist Opfersein und nicht Handeln wollen. … und dazu ist ganz allein das einzelne Individuum, ob männlich oder weiblich verantwortlich. insofern freue ich mich jeden Tag auf das neue Erlebnis mit den Mutigen und habe Mitleiden mit den Reservaten ….

Thomas Andres

22.10.2014

Eines verstehe ich nicht. Den Zeitungen und Zeitschriften geht es immer schlechter. Die Umsatzzahlen sinken und sinken. Wenn Frauen nun wirklich besser sind, warum gibt es keine politische Zeitschrift (wie Spiegel, Stern, Focus), die nur von Frauen gemacht wird. Wenn Frauen es besser machen könnten, warum machen sie es dann nicht? Warum wollen Frauen sich mit der Quote ins gemachte Nest setzen und nicht von Grund auf etwas neues aufbauen? Es gibt doch bestimmt reiche Frauen, die als Mäzenin für so eine Zeitschrift dienen können…

Dr. Tobias Gottwald

22.10.2014

In diesem Artikel wird – komplett ohne dass die Autorin sich selbst durch eine Quote Vorteile verspricht – eine Quote als gesellschaftlich wünschenswert verkauft. Dazu einmal 4 gegenläufige Standpunkte:

1. Beratungen sind am Verkaufen von Projekten interessiert, die McKinsey studie lässt sich nicht bestätigen: http://www.zeit.de/karriere/2012-09/managment-frauen-personal-diversity

2. Eine statistische Unterrepräsentanz belegt keine Diskriminierung oder die Existenz von Seilschaften. Bei der Unterrepräsentanz wird sowohl das Verhältnis der Interssenten (Frauen studieren andere Fächer, haben im Mittel (!) andere Karriereambitionen) als auch die (mittlere!) Leistung nicht berücksichtigt. Das ist ein typischer Denkfehler, der daherkommt, dass man beschreibende Statistik nicht von den zugrundeliegenden stochastischen Prozessen unterscheidet.

3. Wenn die NACHFRAGE nach der „weiblichen“ Perspektive so groß wäre (laut der Gender-Theorie gibt es eine solche Perspektive nicht), dann wäre es doch ein leichtes eine (Online-)Zeitung zu gründen bei der NUR

2. Die „Rechnung“, dass es noch bis 2060 dauern würde, bis etwas erreicht ist beruht vermutlich auf linearer Extrapolation, was nicht ohne Grund unerwähnt bleibt. Dies ist im Sinne einer Voraussage eine unzulässige Methode; diese „Methode“ wird immer dann angewandt, wenn man da

Dr. Tobias Gottwald

22.10.2014

Die Autorin verlangt – ganz uneignennützig – eine Fraunquote. Hier 3 Gegenargumente:

1. Die McKinsey-Studie hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand, sie dient dem Eigeninteresse Diversity-Projekte zu verkaufen: http://www.zeit.de/karriere/2012-09/managment-frauen-personal-diversity

2. Die Unterrepräsentanz ist kein Beleg für Diskriminierung o.ä.. Hierzu müsste man die durchschn Ambitionen (Bewerberverhältnis und Aufstiegswillen) sowie die Leistungen mitberücksichtigen: http://frankfurter-erklaerung.de/

3. Wenn die NACHFRAGE nach „weiblicher Perspektive“ so groß wäre, wo ist denn das Problem eine eigene (Online-)Zeitschrift zu gründen? Ginge doch weg wie heiße Semmel und die Konkurrenz würde nachziehen. Warum sollte der Gesetzgeber eingreifen?

Joe

22.10.2014

Im Gegenteil, gerade weil sie politisch oben quasi topdown mitmischen (Merkel, UvdL, Schwesig, Nahles…) haben wir die mediale Dauerbeschallung „Quotensänfte“. Und solange die hohen Damen nur in diese Richtung entscheiden, muss Frau auch nicht ihre Befähigung mittels Gründung und dauerhaft erfolgreicher Herausgabe von politischen Magazinen, Fachzeitschriften etc. unter Beweis stellen. Vielmehr wird sich unter Zuhilfenahme von Verschwörungstheorien in bestehende Strukturen rein geklagt. Es gibt hierfür bereits den Begriff der ‚Tussikratie‘. Zitat aus dem gleichnamigen Buch von Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling:

„Die Debatte (oder das, was in der Zeitung so genannt wird) sieht für uns aus wie ein Sermon, der von Frauen für Frauen gemacht ist – oder vielmehr: von bestimmten Frauen (nennen wir sie der Einfachheit halber mal: Akademikerinnen) für bestimmte Frauen (ihre Freundinnen) und unter der Bedingung, dass alle brav nicken. Die Rede von ‚Geschlechtergerechtigkeit‘ wurde so umfunktioniert, dass eine Diskussion eigentlich kaum mehr möglich ist, weil von vornherein feststeht, dass nur ganz bestimmte Beiträge erlaubt sind, und scheinbar auch, wer bestimmt, was erlaubt ist. Männer dürfen zurzeit sowieso nur zustimmen, wenn es um Geschlechterfragen geht.“ Dementsprechend sehe man Männer inzwischen „bemerkenswert häufig einen halben Schritt nach hinten ausweichen, um dann verteidigend die Hände hochzuheben“ und zu sagen „Ich bin ja Feminist!“ Über dieser zunehmend totalitären Debatte wache statt einem Big Brother inzwischen Big Sister als „Diskurspolizei“, die „nur sauber abgezählte Äußerungen zulässt und darüber wacht, dass alle die gleiche Meinung zu Sexismus, Kinderbetreuung und Gender Pay Gap haben“ und „jeden attackiert, der anders nachdenkt oder – Gott bewahre – sogar zu anderen Schlussfolgerungen kommt.“

Alexander G.

22.10.2014

Immer wieder schön zu sehen dass es schon lange nicht mehr um die freie Entfaltung des Einzelnen geht. Es geht um Ergebnisgleichheit. …Und wenn wir beide Augen GANZ fest zukneifen werden wir erleben dass beide Geschlechter gleich sind und gleiche Entscheidungen treffen. Und 50% der Hebammen werden Männer sein. So wie es sein soll.

Christian

22.10.2014

Der Artikel enthält natürlich Aussagen, welche zum Nachdenken anregen, allerdings sehr fokussiert auf das Mediengeschäft. Es ist positiv, dass das diskutiert wird. Die Frage muss aber auch erlaubt sein, ob eine gesetzliche Vorgabe wirklich der richtige Weg zum Ziel ist. Persönlich widerstrebt mir jeglicher weiterer Eingriff oder Vorgabe durch den Staat und hier speziell eine Quotenregelung. Der Staat hat doch erschöpfend bewiesen, dass die Komplexität derartig wichtiger Themen mit Gesetzesvorgaben nicht annähernd beherrschbar sind und permanent Nachbesserungen und Ausnahmeregelungen erfolgen müssen, welche teilweise die primäre Zielsetzung ad absurdum führen. Es ist aus meiner Sicht unbestritten, dass ein Austausch und Ausgleich zwischen den Geschlechtern die Grundlage für unsere gesellschaftliche und berufliche Wettbewerbsfähigkeit und unsere zivilisatorische Entwicklung darstellt. Eine Erfolgsgarantie diesbezüglich entsteht aus einer Quote heraus allerdings nicht, da im Zweifelsfall rein das Geschlecht vor jeglichen anderen Indikatoren als ausschlaggebendes Kriterium herangezogen würde. Auch muss ich mich immer fragen, wie sich wohl eine engagierte und kompetente Frau fühlen muss, wenn sie eventuell letzlich aufgrund einer Quotenregelung die Führungsposition anstelle eines engagierten und kompetenten Mannes erhält. Auch eine positive Diskriminierung ist und bleibt eine Diskriminierung!
Ich unterstütze generell, dass Frauen verstärkt die Verantwortung in allen beruflichen Aufgabenfeldern übernehmen – ob mit Führung oder ohne ist vollkommen egal – und dass hierfür Instrumente und Wege diskutiert und gefunden werden. Dies sollte aber immer spezifiziert und nicht pauschal erfolgen. Somit ist die Quote hierfür nicht das geeignete Instrument – auch wenn es vielleicht schnell und einfach umzusetzen wäre. Ist das aber wirklich Ihr Anspruch?

Dr. Tobias Gottwald

22.10.2014

Wann werden denn gepostete Kommentare hier eingeblendet? Ich wermisse meinen…

hinnerk-k

22.10.2014

Hmm, Frau Jakob „erklärt“?
Ich lese nur Behauptungen, viel Emotion und von dem Wunsch, mit der Qualifikation „Geschlecht“ möglichst leistungsfrei in die Chefredaktion zu kommen.

Eine Begründung oder ein Argument konnte ich nicht finden.

Warum nun eine Quote notwendig sei, wird also nicht erklärt, oder was diese mit Gleichberechtigung zu tun hat.

Brak

22.10.2014

Oh Gott wie alt sind Sie? Wer hindert Sie denn, eine Zeitung zu gründen, ein Weltunternehmen zu eröffnen, eine Fernseh-Kanal aufzubauen? Fördergelder gibt es genug? Dieser Artikel ist ein Musterbeispiel für die Hauptkunst sich selbst überlassenen aufgabenlosen Frauen – Jammern und Fordern!

m

22.10.2014

„Wirtschaft und Gesellschaft würden immens davon profitieren, wenn mehr Frauen in Chefpositionen kämen.“

Wirklich?
Belegen Sie das doch einmal! Das wird immer allerorten fröhlich behauptet, Belege hingegen gibt es nicht. Niemand liefert.

hinnerk-k

22.10.2014

Hmm, Frau Jakob „erklärt“?
Ich lese nur Behauptungen, viel Emotion und von dem Wunsch, mit der Qualifikation „Geschlecht“ möglichst leistungsfrei in die Chefredaktion zu kommen.

Eine Begründung oder ein Argument konnte ich nicht finden.

Warum nun eine Quote notwendig sei, wird also nicht erklärt, oder was diese mit Gleichberechtigung zu tun hat.

Gruß
hinnerk

Matze

22.10.2014

Es steht ja jedem frei eine eigene Zeitung auf zu machen und von den ProQuote-Frauen besitzen sicherlich auch genug die Mittel dazu, auf jeden Fall wenn sie sich zusammen tun. Dort kann es dann ja mal beispielhaft voran gehen. Ich frag mich ehrlich warum die das nicht tun und immer so viel Wert darauf legen sich per Gesetz in die Vorstände von bereits etablierten Zeitungen einzusteigen.

„Nora Jakob, Vorstandsmitglied in der JournalistInnen-Initiative “ProQuote”, ERKLÄRT am Beispiel der Medien, warum.“

Wo?

Uschi

22.10.2014

pretty, sadly true.
Aber ein Job in diesen Höhen heißt auch: Einsamkeit, wenig Freizeit und Stress. Momentan geht so ein Job nur für kinderlose Frauen. Ein Mann in der Chefetage kann prima Vater sein und erst um 21 Uhr nach Hause kommen, eine Frau dagegen nicht so einfach eine prima Mutter… Da muss sich noch viel ändern in Deutschlands Köpfen. Und zwar nicht nur in den Männerköpfen! Es gibt nämlich noch kein funktionierendes Nachfolgemodell der ausgedienten Rollenteilung, und es gibt auch keine Vereinbarkeit.
Kommentar einer berufstätigen Mutter mit 50 Stunden Job.

bevier

22.10.2014

danke sehr – Diversität ist nicht umsonst die grundlegende Strategie in offenen Umgebungen (
https://de.wikipedia.org/wiki/Diversit%C3%A4t ), das hat schlicht etwas mit der Tatsache zu tun, dass jede Informationsverarbeitung, egal ob Person, Gruppe oder Spezies, endlich ist gegenüber einer faktisch unendlichen Umwelt und deshalb niemals auf alle Situationen vorbereitet sein kann, sprich niemals für alle Situationen die passenden Lösungen kennen kann.

Zitat: „In den meisten Bereichen bleiben Frauen bis heute unsichtbar“ – auch das ist kein Wunder, denn unser Bewusstsein kann nicht wirklich mit der realen Welt da draußen arbeiten, wenn es Prognosen erstellen muss, die als Basis für seine Entscheidungen dienen, es kann immer nur mit einer Abbildung dieser Welt arbeiten, die aus Informationen erstellt wird. Und weil niemand alle Informationen dieser umfangreichen Außenwelt direkt ermitteln kann, wird das meiste über Sprache erfahren und die deutsche Sprache negiert Frauen in ganz extremem Maß: „Der Mensch“ ist nunmal keine Frau, denn „er“ ist definitiv genau das Gegenteil von „sie“, so ist die Geschlechterdefinition konzipiert: als Komplementärmenge. Nicht umsonst sterben viele Frauen an Herzschlag, weil die Ärzte nur die Symptome des männlichen Herzschlagtods gelernt haben, weil eben „der Patient“ niemals „die Patientin“ ist, schon rein sprachkonstruktionstechnisch gesehen.

Frauen akzeptieren diese informelle Burka der Sprachnegation erstaunlich geduldig (wohl wegen Gewöhnung): Bis heute geben die meisten Frauen bei der Heirat noch ihre Identifikatoren – ihre Namen – auf, mit denen sie in der Welt der Sprache als eigenständige „Entities“ repräsentiert werden würden und machen sich freiwillig damit zum unsichtbaren Attribut.

Warum also sollte sich dann etwas ändern? Es scheint ja kein Bedarf dafür zu existieren. Denn solange die Frauen in der Welt der Entscheidungen, in dieser Abbildungswelt in unseren Köpfen, negiert werden und das noch unterstützen, solange werden sie eben in allen Überlegungen und Entscheidungen fast automatisch ebenfalls negiert. Es kommt bei unseren Entscheidungen schließlich nicht wirklich darauf an, was Wirklichkeit ist, sondern nur das, was wir von der Wirklichkeit wissen und davon stammt das Meiste von dem, was wir gehört oder gelesen haben, von dem also, was uns die Sprache zuträgt. Und in diesem Raum existieren Frauen eben kaum, der Kunde, der Mitarbeiter, der Chef, der Programmierer sind nun mal nicht weiblich – und wenn über die einzelne, existente Frau gesprochen wird, wird sie meist mit der negativen Variante einer Beschreibung bedacht wie z.B. Frauen bespitzeln, Männer sind interessiert, Frauen sind anbiedernd, Männer sind diplomatisch. Bei McKinsey hieß das mal sehr treffend, dass Frauen nach der Performance beurteilt werden, Männer jedoch nach ihrem Potential. Deshalb macht eine Frau nie einen persönlichen Fehler, sie macht ihn immer als Stellvertreterin ihres Geschlechts („typisch Frau“), während ein Mann seine Fehler niemals auf alle seine Geschlechtsgenossen abfärbt, er ist immer alleine für sich der Depp.

Das Problem dabei ist wohl, dass keine Fessel so zuverlässig wirkt wie der Goldene Käfig. Und je besser es den unsichtbaren Frauen ohne Namen geht, umso weniger Motivation haben diese, sich dem „Dschungel“ der wirklichen Welt zu stellen und umso heftiger werden sie selbst ihre kleinen komfortablen Nischen verteidigen, auch wenn das bedeutet, dass die Welt, in die sie ihre Kinder setzen, einen Weg nimmt, den sie gar nicht mehr beeinflussen können – selbst wenn sie es am Ende doch wollten.

Das ist wohl auch der Grund, warum das Märchen von Postgender-Paradies in den Köpfen junger Frauen herumgeistert und warum die Frauen aus der IT verschwinden (s. Silicon Valley). Dabei leben wir wirklich in rasant veränderlichen Zeiten, was bedeutet, dass althergebrachte Lösungswege schlicht an Tauglichkeit verlieren, wir müssen uns anpassen und brauchen dafür jeden Funken Intelligenz in dieser Spezies – wir brauchen Diversität.

Konrad

22.10.2014

Frauenquote ist ein rumdoktern an Symptomen. Selbstverständlich müssen Frauen die gleichen Möglichkeiten haben, das halte ich für selbstverständlich in der heutigen Zeit. Wir würden in unserem Betrieb liebend gerne mehr Frauen auch in Führungspositionen sehen, leider studieren die Frauen aber kein Informatik. Meine Töchter sind in der Schule, wenn sie Technik lieben, eher Exoten.
Wir machen jedes Jahr beim Girlsday mit, aber leider finden dann trotzdem sehr wenig den Weg in einen technischen Beruf.
Ich rufe deswegen alle Frauen auf, interessiert Euch für Mathematik und für Technik, dann habt ihr in Zukunft die besten Chancen auf tolle Jobs.

Dennis

22.10.2014

Was ich an Artikeln zu dieser Thematik immer sehr schade finde ist, dass der Eindruck entsteht, viel Geld zu verdienen und eine hochrangige Position zu bekleiden, sei das höchste Gut.

Es steht außer Frage, dass es Frauen in einigen Bereichen immernoch deutlich schwerer haben als Männer. Meiner Ansicht nach ist das aber nicht der alleinige Grund für die Differenz.

Ich persönlich habe das Streben nach immer mehr Geld und noch mehr Macht noch nie verstanden. Genauso, wie man auf einer Feier irgendwann von Bier auf Wasser umstellen sollte, muss sich auch jeder Aufsteiger irgendwann die Frage stellen: „Tut mir das gut? Brauche ich das? Was will ich? Machen mich 10% mehr Gehalt auch 10% glücklicher?“

Die Tatsache, dass es immernoch eine deutliche Differenz in Spitzenpositionen gibt, kann genausogut daher rühren, dass viele Frauen vielleicht einfach schon früher die geistige Reife haben, ihre Ziele zur Selbstverwirklichung neu zu definieren.

Warum sollte man das bestreben haben, Chefredakteurin beim Spiegel zu werden und sich in altbackene Hierarchien zu zwängen, wenn man genausogut ein Startup gründen kann?

Mir persönlich ist es egal, ob ich eine Frau oder einen Mann als Vorgesetzten habe. Aber wenn ich Feierabend mache und mir den Luxus gönnen kann, einfach mein Handy aus zu machen und mich für den Rest des Tages in den Park zu legen, dann weiß ich: Mit der Person will ich nicht tauschen. ;)

KaRa

22.10.2014

Warum wird immer nur für eine Frauenquote für Führungspositionen gefordert?
Am untere Ende der Arbeitswelt sind die Männer genau so einsam wie oben.
Aber nur Männer sollen ihre Gesundheit ruinieren oder gar ihr Leben geben.
Warum wird hier keine Frauenquote gefordert?

der eine Andreas

22.10.2014

ProQuote, geh du voran!
Wieviele Männer sind eigentlich da im Vorstand? Na – richtig – Null!
Und warum wird eigentlich immer diese äußert sexistische 50:50- Quote verlangt? Warum gibt es bei der Quote immer nur Männer + Frauen? Was ist mit Trans-, a- und sonstigen sexuellen?

Bernd

22.10.2014

Warum wollen Frauen unbedingt in die von Männern dominierten Medien eindringen? Die sind doch gerade alle kurz vor dem Untergang, man sehe sich die Auflagenentwicklung und die Personalentscheidungen der letzten Jahre an. Frauen sollten ihre Fähigkeiten statt dessen einsetzen und mal ein wirklich gutes neues Nachrichtenmagazin machen. Keine der typischen Frauenzeitschriften mit Mode, Kochrezepten, Erzeihungstipps und Wohnungseinrichtung. Nein, wir Leser woilen ein qualitativ hochwertiges Nachrichtenmagazin, dass sich inhaltlich zu SPIEGEL und Focus abgrenzt und Wirtschaft und Politik aus weiblicher Sicht beleuchten. Es gibt so viele hochtalentierte Journalistinnen, da muss doch so ein Projekt möglich sein. Es gibt auch genügend vermögende Frauen, die dafür sicher Geld zur Vefügung stellen. Frauen, nun macht mal. Die Welt liegt euch zu Füßen!

JohnOliver

22.10.2014

Wie wär’s mit selber machen? Wenn Frauen nur so strotzen vor Ideen, Kreativität, Kompetenz und Potenzial, warum gründen sie nicht massenweise bessere Medien, der Erfolg müsste ihnen ja sicher sein. Gabriele Fischer hat es ja vorgemacht.

Dr. H. Kroll

22.10.2014

Wie wahr:

„… fehlt es den Frauen … oft auch an den entsprechenden Netzwerken.“

Die Netzwerkarbeit wird aus meiner Sicht von Frauen, die Karriere machen möchten, zu sehr vernachlässigt. Ein gutes Netzwerk aufzubauen dauert Jahre. Vielen Nachwuchsführungskräften wird das leider viel zu spät bewusst.

Nathaniel

22.10.2014

Fehlt da die letzte Seite im Text? Im Teaser wird eine „Erklärung“ versprochen, aber im Text kommt keine.

Roland K.

23.10.2014

Ach „das steht doch laengst fest“? Wo denn, bitte sehr?

„bringen sie ihre Talente, Potenziale und ihre Kreativität ein.“
Maenner nicht?
Was hindert die Frauen daran, eine erfolgreiche Zeitung zu machen? Nichts!
So siehts doch nur danach aus, dass sich mittels Quote Frauen ins gemachte Nest setzen wollen.

Regina von Schönberg

23.10.2014

Vielen Dank! Ihr Artikel hat meine volle Zustimmung Nicht nur in der Medienbranche ist solches zu beobachten, sondern es zieht sich in Deutschland durch alle Branchen. Frauen in Spitzenpositionen und Führungsrollen sind immer noch äußerst seltene Exoten. Da sind WIR, die Frauen gefragt, dagegen zu arbeiten.

Uwe

23.10.2014

Hört doch endlich mal auf rumzujammern und gründet eure eigene Zeitung. Müsste sich ja verkaufen wie geschnitten Brot.

Verantwortung übernehmen heisst das Zauberwort, nicht immer die Männer vorschicken und wenn es nicht alles zur vollsten Zufriedenheit erledigt wird danach den Mann als Sündenbock hinstellen.

Leider inzwischen gängige Praxis bei den Genderinas. Selbst ist die Frau, aber bitte nicht auf Kosten des Mannes.

Pete

23.10.2014

Meine Güte! werdet wach!!! – Frauenquote ist eine weitere Forderung im Meer der Belanglosigkeit. Ich bin absolut für Gleichberechtigung, doch wenn Frauen nicht dazu in der Lage sind, sich so zu verkaufen, dass ein Unternehmen sie einstellen WILL, dann ist es Ihr Problem und nicht das des Unternehmens. Was soll denn dabei herauskommen, wenn Bedarf durch Zwänge entsteht und nicht durch Nachfrage? Als ob Männer die einzigen sind, die bei Wahlen befragt würden. Steckt hier der Vorwurf, dass alle Männer alle Frauen unterdrücken wollen? Da stelle ich mir die Frage, ob es nicht eher Minderwertigkeitskomplexe sind, die Frauen dazu bewegen, Quoten zu fordern. Ob solche Frauen wirklich für Führungsaufgaben geeignet sind, wage ich zu bezweifeln.

Meine Meinung: starke Frauen, welche sich durchsetzen und Kompetent sind, Führungsaufgaben zu bekleiden, tun dies bereits.

Herzlichst euer Frauenbeauftagter
Pete

Barbara Jörg

23.10.2014

Leider liegt die Autorin 100% richtig. Est ist ziemlich egal, welche Branche man in Deutschland betrachtet. Auch der öffentliche Dienst (Kommunen, Ministerien) geht nicht mit gutem Beispiel voran! Viele Frauen schaffen als „Stellvertreter“ die Arbeit und „Mann“ erntet die Lorbeeren und das höhere Gehalt als Chef. Solange Frauen sich nicht untereinander stärker vernetzen und einander unterstützen wird das leider so bleiben. Jede Frau, die eine Spitzenposition erreicht hat, sollte wiederum Frauen unterstützen und bei Eignung zu leitenden Positionen verhelfen, bevor überhaupt ein männlicher Bewerber eine Chance erhält! Leider müssen wir die Männer mit ihren eigenen Waffen schlagen, obwohl das so gar nicht unserem Naturell entspricht.

Alex

23.10.2014

Liebe Frau Jakob,
ich muss Ihnen leider sagen, dass ich selten einen so merkbefreiten Artikel gelesen. Sie reihen hier eine hahnebüchene Behauptung an die nächste und beweisen genau NICHTS! Es gibt keinerleit Hinweis darauf, dass gemischte Führungsteams irgendeinen Vorteil gebracht haben… welche Studien sollen das den sein, die das belgen? Diese hier?
http://www.zeit.de/karriere/2012-09/managment-frauen-personal-diversity
Nur weil man Unsinn immer wieder wiederholt, wird er nicht war! Wo zeigen Frauen denn ihre Talente, Potential und Kreativität? In der Bild der Frau? Oder der Cosmo? Es hat schon einen Grund warum sich die von Ihnen angesprochenen Leitmedien als solche gemausert haben! Und wo werden Frauen den bitte „klein“ gehalten? Es gibt bereits unzählige Förderprogramme nur für Frauen – das fängt in der Schule an und gipfelt in einer Frauenquote! Das Gegenteil ist leider der Fall. In der hernawachsenden Generation werden Jungen/Männer massiv benachteiligt und müssen mehr leisten um das gleiche zu erreichen! Ein frauneunterdrückendes Patriarchat gab es vllt. mal in den 50er Jahren – Sie setzen sich hier nicht für Gleichberechtigung sondern für eine Umkehr der damaligen Verhältnisse ein. Ich denke ein wenig Reflexion wäre angebracht!
Liebe Grüße, Alex

Alex

23.10.2014

Unerwünschte sachliche, nicht beleidigende Kommentare nicht zu veröffentlichen zeugt übrigens von einem schlechten, manipulativen Stil! Das zeigt leider deutlich, was Sie von Argumenten, Diskussionen und demokratischer Meinungsbildung halten…

Axel Knappstein

23.10.2014

Wer kennt denn da die aktuellen Erfolgsauswertungen nicht – siehe FAZ.

Bernd

23.10.2014

Zu welchem Zweck gibt es hier eine Kommentarfunktion, wenn gar keine Kommentare veröffentlicht werden? Selbstredend unkommentiert!

Carsten

23.10.2014

Vielen Dank für Ihren Artikel. Ich konnte dadurch viel über Sie und vor allem die Xing-Moderation lernen.

Herzlichst.

Carsten

mitm

23.10.2014

Die folgende Aussage ist objektiv falsch:

„Studien etwa des Beratungsunternehmens McKinsey belegen, dass börsennotierte Unternehmen mit gemischten Führungsteams höhere Renditen, höhere Gewinne und eine bessere Kursentwicklung aufweisen.“

Diese Studien beweisen gar nichts, weil sie gravierende methodische Fehler aufweisen.
Der seriöse Stand der Wissenschaft sagtr genau das Gegenteil.
Dertails s. hier

Parzival von der Dräuen

23.10.2014

Wo sind die Argumente? Ich sehe nur Forderungen, dass Frauen leistungslos und qua Geschlecht einen Chefsessel bekommen, aber in keinem Satz oder Absatz begründet die Autorin ihre Forderungen. Unter dem Artikel ist nur ein lobhudelnder Kommentar. Zurecht kann man also annehmen, dass die Autorin des Artikels die Debatte scheut, eben weil es dem Artikel an Argumenten mangelt. Wer aber die Debatte scheut, zeigt, dass er nicht für eine Führungsrolle vorgesehen ist und eher über sozialistische Techniken des Totalitären die Macht begründungslos für sich beansprucht. Nora Jakob ist aus dem Rennen. Und führen sollte sie schon gar nicht, wenn Ihre Schreibe das kindliche Muster des Wünschens mehr als überdeutlich macht und das erwachsene Muster des Argumentierens vermissen lässt.

Dr. Heike Kroll

23.10.2014

Leider so wahr:

„…fehlt es den Frauen … oft auch an den entsprechenden Netzwerken“

Weibliche Nachwuchsführungskräfte vernachlässigen diesen Punkt meines Erachtens bei ihrer Karriereplanung oft zu sehr. Man kann nicht früh genug anfangen, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen.

Walter

23.10.2014

Wenn Frauen alles besser können müssten sie sich in der Evolution längst an die Spitze gesetzt haben. Als Arbeit noch manuell schwer war waren sie froh hinterm Herd stehen zu können. Jetzt, da sich Männer durch Erfindungsgeist die Arbeit mit technischen Hilfsmitteln erleichtert haben wollen sich auch die Frauen dort breitmachen. Dafür kochen jetzt die Männer!!! Heute kann ein Mann nur noch als Koch ein „(Pantoffel)Held“ werden. Das wird aber erst dann was wenn mich Frauen aufreißen und aushalten. Bei Siemens gab es eine Fr. im Vorstand. Mit wenig Erfolg.

Marc

24.10.2014

Aussichtlose Debatte. Dieses ganze Gerede um Quoten bringt wenig – bis gar keinen Mehrwert. Die Qualifikation sollte entscheiden, nicht die Quote. Ob Frau oder Mann ist dabei unerheblich. Dieses schwarz weiß denken ist das Problem und das unbedingte Durchdrücken einer Frauenquote. Dann habe ich eine Frauenquote durchgesetzt und der evtl. höher qualifiziertere sitzt darunter. Definitiv können Führungsetagen von beiden Sichtweisen profitieren und somit mittel- bis langfristig erfolgreicher werden. Nur wieso müssen wir zusehen, dass auf jeden Fall 50 % Frauen in der Führungsetage sind „… dass es ohne eine Quote rein rechnerisch bis zum Jahr 2060 dauern würde, ehe wenigstens die Hälfte aller Zeitungen von Frauen geführt würden.“

Lasst uns auf jeden Fall zu sehen Statistiken so zu haben, dass alle zufrieden scheinen……..

der eine Andreas

24.10.2014

Wo bleiben eigentlich die nicht zustimmenden Kommentare?
Werden die einfach wegzensiert?

Marco Hass

24.10.2014

Ob diese artikulierten Verbitterungen zum Ziel und zu einer Beförderungswelle führen?
Sind ALLE Männer so wie ALLE Frauen?
Wie viele Frauen-Männer Führungsdiskussionen gab es schon? Wie viele haben etwas geändert?
Hilft dauernde Wiederholung?
Motzen oder selber Machen?

Evelin

24.10.2014

Typische, peinlich tendenziöse Propaganda einer anscheinend nicht schnell genug geförderten Möchtegern-Karrierefrau. Bin seit 27 Jahren in einem Pharmakonzern in leitender Position. Meine Kolleginnen und ich haben seit Einführung quotenähnlicher Regularien zunehmend das Problem, nicht als notwendiges Quoten-Übel wahrgenommen zu werden. Als wirkliche Leistungserbringer hatten wir vorher keine Probleme nach oben zu kommen, jetzt schwingt immer der negative Quoten-Beigeschmack mit.

BarbieausBerlin

26.10.2014

Wieso gründen diese ganzen toll ausgebildeten Frauen nicht einfach eine eigene Zeitung mit Niveau? Bei der Entwicklung der Auflagen sollte da doch genug Spielraum sein.

Heinrichs Paul

26.10.2014

Leider haben sich auch Frauen manchmal der Kriminellen Energie hingegeben und Information und geld unterschlagen. Das muss sich auf dieser Ebene auch ändern, dass dort ein sensibleres Bewußtsein für die Machbarkeit von eigenen Interessen entwickelt wird..um dies zu verhindern !.

Jörg Dreyer

31.10.2014

Nennen wir doch die Frauenquote beim Namen: eine gesetzlich vorgeschriebene Diskriminierung von Männern auf Grund des Geschlechts.

Als Mann werde ich bereits heute auf Grund der Geschlechterquoten in den Parteien an meinem aktiven und passiven Wahlrecht gehindert, bekomme weniger Geld auf mein eingezahltes Kapital (gesetzliche und private Rentenversicherung) und darf auch bei der Bundeswehr mit Quoten kräftig diskriminiert werden. Aber dies ist halb so schlimm: im Verteidigungsfall darf die Quote hier ausgesetzt werden. Das heißt: beim Sterben lässt man den Männern gern den Vortritt…schöne neue Genderwelt

Nadine

06.05.2016

Bisher war ich auch nicht überzeugt von der Sinnhaftigkeit der Frauenquote – nachdem ich die Kommentare in diesem Portal gelesen habe – fast alle von Männern – tendiere ich zum Meinungswechsel. Schon allein, weil ich es äusserst belustigend finde, wie hier gegackert statt gedacht wird. Offensichtlich blenden die Herren der Schöpfung völlig aus, dass es bisher in den meisten Berufen eine Männerquote gegeben hat: „bei gleicher Qualifizierung ist der Mann zu bevorzugen … er fällt wenigstens nicht aus, weil er schwanger werden könnte“. Die vermeintlichen Fakten: 10% Frauen in Ingenieursberufen? Lest die Veröffentlichungen des statistischen Bundesamtes. Totaler Quatsch. Frauen möchte aus persönlichen Gründen nicht in Führungspositionen? Stimmt. Aber nicht weil sie sich nicht zutrauen, Menschen Visionen zu geben, Veränderungen herbeizuführen und Einfluss zu nehmen, sondern meist, weil Sie zermalmt werden in Riegen von Herren, die auf Kontrolle statt Ergebnis führen, die meist einer Peer Group mit tradierten Werten und Vorstellungen angehören, die Emotionalität für die schlimmste Gefahr im geschäftlichen Miteinander halten. Nach 15 Jahren Konzern- und 6 Jahren Führungserfahrung darf ich sagen: Wahrscheinlich ist es mit der Frauenquote wie mit dem Rauchverbot in Restaurants. Solange Gleichberechtigung eine Kann- statt eine Muss-Regel ist, wird sich nichts ändern. Und zum Abschluss noch eine versöhnliche Frage an alle sich hier ereifernden Männer: „Jungs, wovor habt Ihr denn Angst? Seht es doch einfach als Wettkampf. Der bessere wird gewinnen ;-)“