Familie & Beruf

Aufruf zur Blogparade #KindUNDKarriere

Als Frau sind Sie ein Risiko für uns“, so lautete der Titel eines Gastbeitrags der Rechtsanwältin und Mutter Nina Diercks im Rahmen unseres Monatsthemas „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ hier auf XING Spielraum. Die rund 60 Kommentare und das Feedback zu unserem Facebook-Beitrag haben uns vor Augen geführt, dass zum Thema „Kind und Karriere“ noch längst nicht alles gesagt ist: Noch nie provozierte ein spielraum-Beitrag so viele Reaktionen und so unterschiedliche Haltungen zu einem Thema.

Gleichzeitig erhitzt hierzulande die Meldung die Gemüter, dass Facebook und Apple ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren ihrer Eizellen bezahlen – mit klarem Ziel: Die weiblichen Angestellten sollen erst gar nicht vor die Schwierigkeit gestellt werden, Familie und Beruf vereinbaren zu müssen, sondern sich erst einmal voll und ganz auf ihre Karriere konzentrieren.

Kind und Karriere – dieses Thema betrifft und berührt viele Menschen. Deshalb möchten wir gerne noch einmal diejenigen zu Wort kommen lassen, die diesen Drahtseilakt jeden Tag meistern: Sie, die (bloggenden) berufstätigen Mütter und Väter. Wir rufen daher zur Blogparade „KindUNDKarriere“ auf und laden Sie herzlich ein, einen Beitrag zu verfassen, der Ihre Erfahrungen, Standpunkte und Meinungen wiederspiegelt.

Mögliche Fragen und Anregungen für Ihre Blog-Posts können sein:

  • Erst die Slides für die Präsentation am nächsten Tag fertig machen und nachts noch den Adventskalender selber nähen: Wie gehen Sie mit dem „guten Freund“ vieler Eltern, dem Perfektionismus um?
  • SMS von Mama, abends vor dem Einschlafen mit Papa telefonieren, der noch im Büro ist: Nutzen Sie ihr Mobiltelefon, um mit Ihren Kindern auch während der Arbeitszeit in Kontakt zu bleiben?
  • Es gibt sie nur in Deutschland, und auch heute geistert sie noch durch die Büros: die vermeintliche „Rabenmutter“. Haben Sie schon einmal erlebt, dass eine Frau in Ihrem Umfeld so genannt wurde? Wie gehen Sie damit um?
  • Wenn Sie Eltern, die gerade vor der Situation stehen, die Betreuung Ihres Kindes mit Ihrem Engagement im Beruf zu verbinden, einen zentralen Rat geben könnten, welcher würde das sein?
  • Oft sind familiäre Netzwerke, die im Zweifelsfall aushelfen, nicht mehr vor Ort. Können Elternnetzwerke und Initiativen, die versuchen, diese zu ersetzen eine Alternative bieten?
  • Fällt Ihnen eine Situation aus Ihrem Familienleben ein, die Sie im Nachhinein anders handhaben würden? Welche Situation war das und was ist Ihnen dadurch klargeworden?
  • Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe dafür, wenn in manchen Fällen kein guter Kompromiss gefunden werden kann, um Familie und Beruf zu vereinbaren? Liegt es am nicht vorhandenen eigenen Konzept, mit dem man den Chef überzeugen und eine individuelle Lösung aushandeln könnte? An der fehlenden Bereitschaft Ihres Arbeitgebers, dem Thema Familie die angemessene Bedeutung einzuräumen? An der schlichten Tatsache, dass sich manche Berufe einfach schlecht eignen, um sie mit einem Familienleben zu verbinden? Lassen Sie uns wissen, wo es Ihrer Meinung nach am meisten hakt.
  • Die Journalistin Bascha Mika vertritt die These, dass eine schlechte Einbindung von Müttern in den Arbeitsmarkt auch daran liegen kann, dass einige Frauen es sich leicht machen und die Ankunft eines Kindes als Notausgang aus einer unbefriedigenden Tätigkeit nutzen. Ist da Ihrer Meinung nach was dran?

Machen Sie mit – bis zum 17. November 2014:

  • An der Blogparade nimmt teil, wer bis zum 17. November 2014 einen Beitrag dazu schreibt und auf den Beitrag hier auf XING spielraum verweist und verlinkt.
  • Es kann jeder mitmachen, der über einen eigenen Blog verfügt und zum Thema #KindUNDKarriere seinen Standpunkt hat. Wir denken da natürlich in erster Linie an Eltern, beschränken uns aber nicht auf Blogger mit Kindern.
  • Schreiben Sie Ihren Beitrag so, wie er am besten in den Kontext Ihres Blogs passt – die Überschrift muss nicht den Titel dieses Aufrufs enthalten.
  • Wenn Sie Ihren Beitrag veröffentlicht haben, posten Sie bitte den Link in den Kommentar unter diesem Aufruf. So erfahren wir, dass Sie teilgenommen haben.
  • Nach dem 17. November verfassen wir abschließend ein Resümee und verlinken alle Teilnehmer-Beiträge in einem Sonderbeitrag auf spielraum. Wer sich an der Blogparade beteiligt, stimmt zu, dass sein Beitrag in den Überblicksartikel aufgenommen wird.

Bitte weitersagen: #KindUNDKarriere & #xingspielraum

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Aufruf zur Blogparade und Links zu den einzelnen Beiträgen auch an Ihr Netzwerk weitergeben, zum Beispiel über Twitter, Facebook oder Google+. Als Hashtag schlagen wir die folgenden vor: #KindUNDKarriere und #xingspielraum

Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen, erzählen Sie Ihre Geschichten von dem, was Sie bewegt, ärgert oder freut und lassen Sie uns wissen, wie Sie beide Aspekte in Ihrem Leben genießen – Familie UND Beruf.

Wir freuen uns auf spannende Beiträge!

Herzliche Grüße

Ihr XING Team

23 Kommentare

Karen

23.10.2014

Ich habe soeben über das Thema #KindUNDKarriere gebloggt, nämlich darüber dass ich dankbar bin, dass wir diese Diskussion führen! Hier geht’s zum Artikel: http://www.karenliller.de/die-diskussion-um-kinder-und-karriere/

Heike

23.10.2014

Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Dann werd bloß nicht Lehrerin!
Wie das mit der Vereinbarkeit in der Schule ginge: http://heikeland.blogspot.de/2014/10/wie-das-ginge-mit-der-vereinbarkeit.html

Sascha Schmidt

23.10.2014

Dann fange ich mal an: Was machen, wenn die Kids die gewünschte Vereinbarkeit von Karriere & Familie boykottieren?
http://www.selflab-blog.de/kinder-machen-nicht-was-ich-will/

Heike

23.10.2014

Familie und Beruf. Als Lehrerin lässt sich das am ehesten vereinbaren, möchte man meinen. Die Erfahrung lehrt mich was anderes:
http://heikeland.blogspot.de/2014/10/wie-das-ginge-mit-der-vereinbarkeit.html

Sarah Depold

24.10.2014

Mein Beitrag zum Thema Kind & Karriere – Mamas haben andere Vorstellung von der Karriere und brauchen andere Gegebenheiten im Job:
http://mamaskind.de/unser-kind/kind-und-karriere-xing-fragt-nach/

Jo Diercks

28.10.2014

Ich habe dazu vor kurzem bei daddylicious ein Interview veröffentlicht, das explizit die (meine) Perspektive von Vätern zur Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf veröffentlicht http://www.daddylicious.de/10-fragen-daddy-joachim-diercks/. Mein Beitrag zur Blogparade… Ninas Gastbeitrag „Als Frau sind Sie ein Risiko für uns“ betrifft mich ja auch irgendwie… ;-)

Katja

28.10.2014

Kind und Karriere: Ist das überhaupt diskutabel? Sollte man nicht mal über ein Recht auf Selbstbestimmung reden?

Katri Bertram / KarriereFamilie.org

29.10.2014

Schluss mit dem Jammern! Kinder und Karriere klappt – auch für Frauen, und auch in Deutschland.

Cathrin

30.10.2014

Lieber XING Spielraum,
ich dachte, das Thema sei erschöpft. Aber dann schrieb sich der Beitrag wie von alleine. Das beste Zeichen dafür, dass ihr doch ins Schwarze getroffen habt.
Beste Grüße, Cathrin
MomPower
Link: http://www.mompower.de/kind-und-karriere-xing-blogparade/

Martina Dankof

03.11.2014

Hier mein Blog-Beitrag zum Thema – auch nach Krippe und KiTa brauchen Kinder eine Betreuung, die beiden Elternteilen die Berufstätigkeit ermöglicht:
http://www.leben-und-erziehen.de/martinas-tagebuch/die-qual-der-wahl

Dr. Isabelle Kürschner

04.11.2014

Mit meinem Beitrag „Sagt doch einfach mal ‚Es geht‘!“ möchte ich die Ermunterung aussprechen, die ich selbst gerne gehabt hätte, bevor ich Kind und Karriere vereinbart habe. http://www.zukunft-der-arbeitswelt.de/Blog

Anna

07.11.2014

Mein Beitrag zur Blogparade: Ich bin Mama. Ich arbeite gern. Karriere machen will ich trotzdem nicht…
http://wp.me/p597t7-WS

Ulrike Kreuzig

10.11.2014

Was aus meiner Erfahrung (Beruf, 3 Kinder, viele Coachings) wichtig ist: http://familie-und-management.de/kind-und-karriere-vereinbarkeit-beginnt-bei-mir-selbst/

Claudia

11.11.2014

Ich habe mit einer Personalberaterin gesprochen, die sich auf die Vermittlung hochqualifizierter Teilzeitjobs spezialisiert hat: http://www.familothek.de/teilzeit-loesung-fuer-berufstaetige-muetter.html. Sie gab mir auch ganz konkrete Tipps für die Bewerbung auf einen qualifizierten Teilzeitjob: http://www.familothek.de/wiedereinstieg-in-teilzeit-tipps-fuer-bewerbung.html

Nadine Luck

11.11.2014

Ein beruflicher Anruf – und die Kinder sind nebendran? Katastrophe! Mein Beitrag zur Blogparade: http://www.leben-und-erziehen.de/nadines-blog/bei-anruf-karriere-kinder-chaos#more-39685

Nicola Wessinghage

17.11.2014

Ich glaube, dass der notwendige gesellschaftliche Wandel noch immer nicht stattgefunden hat. Einer der Gründe ist aus meiner Sicht das männliche Alleinverdienermodell http://inkladde.wordpress.com/2014/11/16/das-mannliche-alleinversorger-modell-als-sabotageakt/

Babyplausch

17.11.2014

Wie mein erstes Jahr nach der Babypause war? Alles andere als einfach: http://www.babyplausch.de/elterndasein/215

Astrid Aupperle

17.11.2014

Mein Beitrag zur Blogparade #KindUNDKarriere: Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Vertrauensarbeitszeit, Vertrauensarbeitsort und moderne Technologien: http://blogs.technet.com/b/microsoft_presse/archive/2014/11/17/kindundkarriere-wenn-das-eine-das-andere-nicht-ausschlie-223-t.aspx

Kirsten

17.11.2014

Hier die Entwicklung meiner Haltung zum Thema Kind und Karriere – mit jedem Kind ein bisschen weiter: http://hausfrau-und-mutter.blogspot.de/2014/11/kind-und-karriere-xing-blogparade-bis.html

Christina Traxinger

17.11.2014

Schön zu sehen, dass es funktioniert, wenn es mal soweit ist“ – das ist mein Gedanke, wenn ich an meine Zukunft denke. Denn ich habe zwar selbst noch keine Kinder, sehe aber bei meinem Arbeitgeber, dass es keinen Grund gibt, sich wegen des Themas „Kind & Karriere“ den Kopf zerbrechen zu müssen. Vielmehr scheint dies wohl nur ein Problem zu sein, wenn das Unternehmen selbst eins daraus macht!

https://blog.genua.de/blog/post/kind-karriere-beim-richtigen-arbeitgeber-kein-problem.html

JesSiCa

04.12.2014

Auch wenn ich zu spät dran bin für die Blogparade so habe ich mich mit der Utopie des HomeOffice befasst und meine Gedanken geordnet.

http://feiersun.de/gedanken/kind-und-karriere/

Tine

30.04.2015

Hierzu möchte ich meinen Beitrag teilen: Es kommt auf die Ansicht an. Betrachtet man ein Problem oder ein Ereignis aus mehreren Blickwinkeln, so erhält man verschiedene Ansichten. Man muss nicht immer nur eine Ansicht über ein Thema haben, desweiteren kann jeder Erwachsende sein tun und handeln selbst steuern und das sollten wir uns mehr bewusst machen.

Gruß
Tine von Recruiting